Innenminister Joachim Herrmann: Keine Geschäfte mit Tötungstrainingssoftware

31/03/2009 - 20:48 von Horst | Report spam
http://www.newsroom.at/news/pressre.../8_362391/

Innenminister Joachim Herrmann: Keine Geschàfte mit Tötungstrainingssoftware

Innenminister Joachim Herrmann begrüßt, dass sich die deutsche Medienwirtschaft bei der erstmaligen Verleihung des deutschen
Computerspielpreises heute in München für die Entwicklung kulturell und pàdagogisch wertvoller Spielekonzepte und -inhalte
ausgesprochen hat. Er will die Absichtserklàrungen, für Qualitàt bei Computerspielen zu sorgen, beim Wort nehmen: "Ich fordere die
Computerspielbranche auf, den schönen Worten endlich Taten folgen zu lassen und auf Herstellung und Vertrieb von Killerspielen in
Deutschland freiwillig zu verzichten. Killerspiele gehören bislang zu den intensiv beworbenen Hauptumsatztràgern der Branche. Mit
derartiger Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf Kampfeinsàtze verwendet
wird, dürfen in Deutschland keine Geschàfte mehr gemacht werden."

Für Herrmann ist es wissenschaftlich klar erwiesen, dass der andauernde Konsum derartiger Spiele, in denen Gewalt und Brutalitàt
anders als bei Filmen aktiv ausgeübt und gesteuert wird, die Gewaltbereitschaft fördert und die Fàhigkeit, Mitleid zu empfinden,
verkümmern làsst. "Damit sind derartige Spiele eine der Ursachen für die erschreckende Jugendgewalt und auch für Amoklàufe, in den
Szenen aus Killerspielen in die Realitàt übertragen werden." Mit großer Sorge sieht Innenminister Herrmann auch die Suchtgefahr,
die von derartigen Spielen ausgeht. "Immer mehr Kinder und Jugendliche versinken tàglich stundenlang in dieser virtuellen
Gewaltwelt. Für Schule und Ausbildung haben sie keine Zeit mehr und drohen, so für unsere Gesellschaft verloren zu gehen. Leider
habe viele Eltern überhaupt keine Vorstellungen davon, welchen dauerhaften Schaden ihre Kinder hier nehmen." Killerspiele
widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geàchtet. In ihren
schàdlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage
stellt.

*****

Es ist ein richtiges Konzept, Killerspiele zu àchten und
gleichzeitig kulturell wertvolle Spiele zu loben.Dafür gibt
es den deutschen Computerspielpreis.

Killerspiele müssen vom Markt verschwinden und die
Softwarehersteller sollten nicht aus reiner Profitgier
solche Machwerke produzieren, die aus Kindern
Mörder und Amoklàufer machen.

Gewalt hat in Computerspielen nichts verloren und
Gewaltspiele wie "Counterstrike" müssen vom Markt
verschwinden, da wegen diesem Spiel immer wieder
Menschen sterben.

Da die Softwarebranche aber weiterhin Killerspiele
produzieren wird und wir die Herstellung im Ausland
nicht kontrollieren können, müssen die Killerspiele
unbedingt verboten werden.

Sie müssen mit Drogen und Kinderpornografie
gleichgesetzt werden und Besitz, Vertrieb und
Herstellung müssen strafbar werden.

Weg mit dem Killerspieledreck!

Horst
 

Lesen sie die antworten

#1 Patrick Teubner
31/03/2009 - 22:00 | Warnen spam
Horst schrieb:

...

Wahljahr, lieber Horst, Wahljahr.

Da versprechen die Herrschaften alles um Wàhlerstimmen zu
fangen.

Der Waffenlobby ist das egal. Sie produziert munter weiter.
Dich scheint das weni9g zu interessieren das durch Deutschen
Waffen im Ausland tàglich menschen getötet werden.
Du klemmst dich hinter stumpfe Software mit der man keineswegs
Schuß- und Zielerfahrung trainieren kann. Das kann und muß man
an echten Waffen.


Horst

Ähnliche fragen