Installation von Ubuntu

04/03/2008 - 12:56 von Holger Bruns | Report spam
So,

ich habe mir die DVD von der c't besorgt. Ich bin unzufrieden. Beim
Start kann ich mir aussuchen, in welcher Auflösung der Bildschirm
erscheint. Egal, was ich wàhle: Grundsàtzlich sind 1600x1200 Pixel
angesagt, es ist scheißegal, was ich tue. Dann Installation. Ich wàhle
Deutschland als Land, in dem ich wohne und ein deutsches Tastaturlayout.
Der Installer kackt ab, sobald er keine PS2-Tastatur mehr sieht, sondern
eine USB-Tastatur. Steckt man nach dem Installieren um, wird man mit
Software-Updates überfallen. Bloß nichts eigenes machen, bloß nicht
innehalten und resümieren, nein: Updaten, aber dalli, sonst krachts.
Also datiere ich ab. Natürlich muß auch der Deutschland-Rummel
ausgetauscht werden, war wohl schon über das MHD, ist wie beim Joghurt,
der muß dann schnell in die grüne Tonne. Also kackt die Kiste wieder ab.

Nun möchte ich wissen, welche Bauteile unter Linux funzen:

1. Welche Netzwerkkarte, welche Soundkarte?
2. Welcher Prozessor (Welches Stepping, welche Fab, welches
Herstellungsdatum)?
3. Welches Mainboard?
4. Welche Tastatur (Keine für den USB, weiß ich schonm schade!)?
5. Welcher Monitor? (Alternativ: Gibt es spezielle Linux-Lupen für die
Benutzung von Linux auf 19-Zoll-Monitoren? Mir ist die Schrift viel zu
klein. Oder gibt es augenàrztliche Spezialbehandlungen als Voraussetzung
für die Tauglichkeit mit dem Umgang mit Linux? Nicht jeder Mensch ist 15
Jahre alt und hat Augen wie ein Luchs.)
6. Welche Maus von welchem Hersteller?

Ich denke immer noch, genau den PC zu nehmen, den auch die Ubuntu-Leute
genommen haben, weil ich zuviele Hardware-Probleme mit meinen Sachen
feststellen mußte. Mich àrgert sowas. Es ist doch wirklich keine
Hexerei, sich eine USB-Tastatur an die Kiste zu hàngen (es gibt welche
für 4,95 Euro) und den Gnome-Language-Package-de oder wie das heißt,
entsprechend anzupassen. Wenn Linux an solchen grundlegenden Sachen
immer wieder scheitert und es mehr oder weniger eine Lotterie ist, ob
das System die Installation überlebt oder nicht, wird es immer die
zweite Wahl auf dem Desktop bleiben müssen. Datenverluste sind eh immer
das schlimmste, was einem passieren kann, vor allem, wenn auch noch das
eigene Einkommen an diesen Daten hàngt. Und wenn man Angst hat, seine
Daten zu verlieren, nimmt man lieber Software, der man eben vertraut.
Das Einstiegsfeeling ist jedenfalls: "Es funktioniert nicht. Auf meinem
Rechner fünktioniert nur Windows. Also lasse ich die Finger von Linux."
Man hat als normaler Mensch nun eben keinen Freak-Computer, sondern
einen aus dem Laden. Man hat auch nicht die Zeit für eine intensive
Beschàftigung mit dem Computer, der einfach funktionieren soll, damit
man sich anderen Dingen widmen kann. Und Linux-Versager bereits bei der
Installation sind kontraproduktiv und entmutigen mehr, als eure Flames
im Zuge wüster Beschimpfungen an Terrain für Linux wieder zurückerobern
können.

Grüße, Holger
 

Lesen sie die antworten

#1 Michael Kohaupt
04/03/2008 - 13:34 | Warnen spam
Troll Holger Bruns schrieb:

Auf meinem Rechner fünktioniert nur Windows.



Falsche NG

Also lasse ich die Finger von Linux."



Dann ist ja alles in Butter.

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