Interessante Frage zum Turtur Motor

11/03/2011 - 22:42 von Peter | Report spam
Ich beziehe mich auf dieses Video:
http://www.youtube.com/watch?v=IiC2IGLl90Q

Die Frage ist nun, würde der "Motor" noch funktionieren, wenn die obere
Elektrode mitrotiert?

Das ist garnicht so einfach zu beantworten, denn die Ionen werden ja von
einer Elektrode "abgeschossen" und an der anderen schlagen sie ein.

Würde der Motor noch funktionieren, wenn man die obere und untere
Elektrode fest verbindet (natürlich isolierend) ?

Wenn man nun das ganze Konstrukt in eine Glaskugel einschliesst, würde
es dann immer noch funktionieren?

Hier sind echte Fachleute gefragt. Bitte vor!

Bitte nicht über Politik diskutieren und esoterische Theorien.
Das macht das schöne und interessante Fachthema kaputt.

Grüsse,

Peter
 

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#1 gUnther nanonüm
11/03/2011 - 23:42 | Warnen spam
"Peter" schrieb im Newsbeitrag
news:ile510$2gv$
Ich beziehe mich auf dieses Video:
http://www.youtube.com/watch?v=IiC2IGLl90Q

Die Frage ist nun, würde der "Motor" noch funktionieren, wenn die obere
Elektrode mitrotiert?



Hi,
ja. Denn die Ionen-Jets aus diesen netten Schnipselspitzen haben stets die
Tendenz, sich von der Stelle mit dem stàrksten Feld aus zu lösen...das ist
die Spitze. Es dürfte sogar funzen ohne diesen "Deckel", wenn man irgendwie
den Schwimmer in der Mitte fixiert, etwa durch einen Magneten im Topfboden.



Das ist garnicht so einfach zu beantworten, denn die Ionen werden ja von
einer Elektrode "abgeschossen" und an der anderen schlagen sie ein.



Nö, die "Reichweite" ist eher gering. Mit soeiner "Ionenluftkanone" kann
man mit Glück ne Kerze ausblasen, aber nicht auf mehrere Zentimeter hin. Und
im Vakuum funzt es natürlich nur schwach, da dort nur die "Elektronenmasse"
antreiben kann, auch wenn dieser Turtur das so einfach dahinsagt. War Turtur
nicht der Scheinriese von Lummerland?


Würde der Motor noch funktionieren, wenn man die obere und untere
Elektrode fest verbindet (natürlich isolierend) ?



Wie kriegst Du dann die Hochspannung vom Schwimmer gegen die Luft hin? Es
gàbe stattdessen Elektrolyse...in der Anordnung fließen die Elektronen vom
Pott durchs Wasser in den "Rotor" und lösen sich dann an den
Rotorflügelspitzen in die Luft.
Gleichzeitig zentriert das Feld unter dem runden "Deckel" den Schwimmkörper.
Vermutlich könnte man den auch leicht auftauchen sehen.


Wenn man nun das ganze Konstrukt in eine Glaskugel einschliesst, würde es
dann immer noch funktionieren?



Solange da Luft drinsteckt, ja. Irgendein "Medium" müssen diese süßen
kleinen elektrostatischen Jettriebwerke ja haben. Wasser macht viel Reibung,
daher wird Luft oder ein ionisierbares Gas erforderlich. Nicht für den
Effekt, sondern für die Stàrke, immerhin kann man mit Luft als "Stützmedium"
mit dem Rotorschwimmer das Wasser umrühren.

mfg,
gUnther

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