Interface für VDSL-Modem in /e/network/interfaces

26/08/2015 - 22:10 von Paul Muster | Report spam
Hallo,

wie tràgt man das Interface für ein VDSL-Modem richtig in
/etc/network/interfaces einer Debian-Installation ein?

* Die Debian-Maschine soll PPPoE terminieren, d.h. pppd làuft dort (und
nicht auf dem Modem, was sonst ja auch ein Router wàre).
* Es geht um VDSL-Bitstream von der Telekom, d.h. das PPPoE muss in VLAN
7 ablaufen.
* Es sollte nachher möglich sein, auf das Webinterface des Modems
zuzugreifen.
* Das IP-Netz zwischen der Debian-Maschine und dem Modem (für den
Zugriff auf das Webinterface) soll 192.168.100.0/24 sein, das Modem hat
192.168.100.2.

Vorschlag:
auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.100.1
netmask 255.255.255.0
post-up modprobe 8021q
post-up vconfig add eth1 7
post-down vconfig rem eth1.7
Sieht das eurer Meinung nach gut aus?
Oder lieber
auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.100.1
netmask 255.255.255.0

auto eth1.7
iface eth1.7 inet manual
, weil das viel mehr Debian-Stil ist?

Die Konfigurationsdatei für pppd hat dann diese Zeile:

pty "/usr/sbin/pppoe -I eth1.7 ..."
^^
Müsste passen, oder?


Danke & viele Grüße

Paul
 

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#1 Sven Hartge
26/08/2015 - 23:20 | Warnen spam
Paul Muster wrote:

* Die Debian-Maschine soll PPPoE terminieren, d.h. pppd làuft dort (und
nicht auf dem Modem, was sonst ja auch ein Router wàre).
* Es geht um VDSL-Bitstream von der Telekom, d.h. das PPPoE muss in VLAN
7 ablaufen.
* Es sollte nachher möglich sein, auf das Webinterface des Modems
zuzugreifen.
* Das IP-Netz zwischen der Debian-Maschine und dem Modem (für den
Zugriff auf das Webinterface) soll 192.168.100.0/24 sein, das Modem hat
192.168.100.2.

Vorschlag:
auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.100.1
netmask 255.255.255.0
post-up modprobe 8021q
post-up vconfig add eth1 7
post-down vconfig rem eth1.7
Sieht das eurer Meinung nach gut aus?



Örx.

Oder lieber
auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.100.1
netmask 255.255.255.0

auto eth1.7
iface eth1.7 inet manual
, weil das viel mehr Debian-Stil ist?



Die Variante mit "oder lieber" würde ich als die sauberere Version
wàhlen. Warum manuell mit post-up und Co. arbeiten, wenn das Feature
bereits nativ in ifupdown enthalten ist.

Die Konfigurationsdatei für pppd hat dann diese Zeile:

pty "/usr/sbin/pppoe -I eth1.7 ..."
^^
Müsste passen, oder?



Das sollte so sein, ja.

Ich habe seit gefühlten Ewigkeiten kein PPPoE mehr selbst gemacht, evtl.
musst du das Interface selbst up bringen. Das sàhe dann so aus:

auto eth1.7
iface eth1.7 inet manual
up ip link set $IFACE up
down ip link set $IFACE down

Hier hat ifupdown leider nichts Eingebautes.



Sigmentation fault. Core dumped.

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