Internet-by-Call

21/09/2007 - 14:38 von Sandirya | Report spam
Billig eingewàhlt und teuer bezahlt
Böse Überraschung Rechnung
Leipzig (ap) - Preisbewusste Internetnutzer geraten immer mehr ins
Visier von dubiosen Anbietern. Die sàchsische Verbraucherzentrale hat
in den vergangenen Wochen bei Anbietern von vermeintlich günstigen
Einwahlnummern eine Masche von Tariftàuschung beobachtet, die Kunden
in vielen Fàllen sehr hohe Telefonrechnungen bescherte.

So gingen Kunden auf das zunàchst günstige Angebot eines Anbieters
ein, sich für 0,11 Cent pro Minute ins Internet einzuwàhlen, wie die
Verbraucherschützer am Freitag in Leipzig mitteilten. Wenig spàter
habe der Anbieter aber den Benutzernamen veràndert, der für die
Verbindung zu günstigen Konditionen eingegeben werden muss.


Dies führte den Angaben zufolge dazu, dass nicht mehr der Billig-
Tarif, sondern ein neuer in Höhe von 9,95 Cent pro Minute wirksam
wurde, weil Kunden ihre Eingaben in der Regel nicht veràndert hàtten.
In einem Fall seien so Telefonkosten von rund 600 Euro aufgelaufen.

Zwar sei es richtig, dass mit jeder einzelnen Einwahl ins Internet ein
neuer Vertrag zustande komme und der jeweilige Tarif auch Gegenstand
der vertraglichen Einigung werde. Werde aber der Tarifname geringfügig
geàndert und damit auf die Tàuschung des Kunden gesetzt, "ist jedoch
der Verdacht einer bewussten Irreführung der Verbraucher àußerst
naheliegend", sagte Telekommunikationsexpertin Katja Henschler.

Eine Tarifexplosion von fast 1.000 Prozent sollten Internetsurfer
nicht unbeanstandet hinnehmen, ràt Henschler. In jedem Fall sollten
die überhöhten Forderungen zurückgewiesen werden. Auch von anstehenden
Drohungen eingesetzter Inkassofirmen braucht man sich nach ihren
Worten nicht einschüchtern zu lassen. Völlig kostenlos komme man aus
der Angelegenheit aber nicht heraus.

Wer sich immer wieder neu übers Internet einwàhlt, also im "Internet-
by-Call-Verfahren", sollte Preise und Einwahldaten stets überprüfen.
Denn grundsàtzlich sind Anbietern stàndige oder plötzliche
Tarifànderungen nicht verboten. Wenn man sich bei einem Anbieter
registrieren làsst, ist den Verbraucherschützern zufolge die
Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass man frühzeitig über anstehende
Preisànderungen und Einwàhldaten informiert wird.


http://golden-days.spaces.live.com/
 

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#1 Florian Dreyer
21/09/2007 - 17:02 | Warnen spam
Sandirya schrieb:

So gingen Kunden auf das zunàchst günstige Angebot eines Anbieters
ein, sich für 0,11 Cent pro Minute ins Internet einzuwàhlen, wie die
Verbraucherschützer am Freitag in Leipzig mitteilten. Wenig spàter
habe der Anbieter aber den Benutzernamen veràndert, der für die
Verbindung zu günstigen Konditionen eingegeben werden muss.



Gibt es irgendein Hindernis, diesen Anbieter hier zu nennen? Die Nennung
wàre doch im Sinne aller Verbraucher.
Ich selbst habe jahrelang CbC mit Arcor gemacht und nie Probleme gehabt. Bei
namhaften Anbietern zahlt man zwar mehr als 0,11 ct/min, aber bleibt auch
von unliebsamen Überraschungen verschont.

Florian

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