ipfire auf promise fasttrak 100 IDE/RAID?

13/01/2014 - 16:31 von Kay Martinen | Report spam
Hallo

ich möchte versuchen ipfire auf einem Primergy L100 zu installieren.
Allerdings hat der als Platteninterface ausschließlich einen Promise
Fasttrak 100 IDE-RAID Adapter on Board. Ich finde im Internet nur
Informationen darüber die etwa genau so alt sind wie die Hardware (also
von 2002 o.à.) und dort wird entweder vom kernelmodul ft.o (von der
Promise-Website) unter Red Hat gesprochen oder vom generischen
ataraid-treiber des Kernels.
Diesen Controller-chip scheint es auch auf externen Karten gegeben zu haben.

Die Frage(n) dich ich nun habe sind: kann das überhaupt klappen und wenn
ja, wie?

Ich zweifele ob es bei ipfire möglich ist einen externen Treiber vor der
eigentlichen Installation an zu geben - so wie es in den Artikeln die
ich fand beschrieben wird.

Will sagen, kann es sein das der Linux-kernel (auf dem ipfire ja
basiert) genau so gut damit umgehen kann wie dies externe Modul (das ja
vermutlich bei jedem Kernel-update eine Sonderbehandlung braucht)?

Es scheint hàufiger Updates für den ipfire zu geben. Ist ja auch
sinnvoll für eine Firewall. Aber, ich will natürlich keine Probleme
provozieren und dennoch gern alles was geht raus holen.

Es war schon ein Kreuz auf dem das Derzeitige OS (w2K Server) zum laufen
zu bringen - speziell wg. Raid und der beiden Intel Pro 100 auf dem
Board. Da möchte ich bei diesem vorhaben möglichst vorbauen.

Kann jemand helfen oder hat praxis-erfahrungen mit diesem Chip?

Das wichtigste ist natürlich, es überhaupt mit Raid zur Installation zu
bringen. Wenn die NICs unter Linux dann aber auch ein Problem sind, ist
nix gewonnen. Die akt. Inst. war 1-2 Tage nur "per Turnschuh" erreichbar
weil kein LAN-Treiber die chips aktivierte.

Kay
 

Lesen sie die antworten

#1 Gabriel Schumann
13/01/2014 - 17:06 | Warnen spam
Am 13.01.2014 16:31, schrieb Kay Martinen:
ich möchte versuchen ipfire auf einem Primergy L100 zu installieren.
Allerdings hat der als Platteninterface ausschließlich einen Promise
Fasttrak 100 IDE-RAID Adapter on Board. Ich finde im Internet nur
Informationen darüber die etwa genau so alt sind wie die Hardware (also
von 2002 o.à.) und dort wird entweder vom kernelmodul ft.o (von der
Promise-Website) unter Red Hat gesprochen oder vom generischen
ataraid-treiber des Kernels.
Diesen Controller-chip scheint es auch auf externen Karten gegeben zu
haben.




Das ist ein Host-RAID ("Fake-RAID") [1].

Die Frage(n) dich ich nun habe sind: kann das überhaupt klappen und wenn
ja, wie?




Stelle den Controller auf JBOD[2] und installiere das Betriebssystem mit
einem Software-RAID. Das sollte Leistungsmàßig genauso schnell sein wie
ein Host-RAID, da dieses auch die CPU belastet, bietet aber die Vorteile
einer besseren Portierbarkeit [1].

Ich zweifele ob es bei ipfire möglich ist einen externen Treiber vor der
eigentlichen Installation an zu geben - so wie es in den Artikeln die
ich fand beschrieben wird.




So etwas wollte bei mir nicht funktionieren (s. u.).

Will sagen, kann es sein das der Linux-kernel (auf dem ipfire ja
basiert) genau so gut damit umgehen kann wie dies externe Modul (das ja
vermutlich bei jedem Kernel-update eine Sonderbehandlung braucht)?

Es scheint hàufiger Updates für den ipfire zu geben. Ist ja auch
sinnvoll für eine Firewall. Aber, ich will natürlich keine Probleme
provozieren und dennoch gern alles was geht raus holen.

Es war schon ein Kreuz auf dem das Derzeitige OS (w2K Server) zum laufen
zu bringen - speziell wg. Raid und der beiden Intel Pro 100 auf dem
Board. Da möchte ich bei diesem vorhaben möglichst vorbauen.

Kann jemand helfen oder hat praxis-erfahrungen mit diesem Chip?




Ich habe damals auf so einem Modell versucht, das derzeitig aktuelle
SuSE Linux (8.x?) auf einem RAID0 mit diesem Controller zu installieren,
es ist mir nicht gelungen. Damals war ich aber auch noch sehr grün
hinter den Ohren, was Linux angeht. Ich kann mich aber erinnern, dass er
die Platten einzeln erkennen konnte, was für ein Software-RAID ja
reichen sollte.

Das wichtigste ist natürlich, es überhaupt mit Raid zur Installation zu
bringen. Wenn die NICs unter Linux dann aber auch ein Problem sind, ist
nix gewonnen. Die akt. Inst. war 1-2 Tage nur "per Turnschuh" erreichbar
weil kein LAN-Treiber die chips aktivierte.




Gruß

Gabriel


[1] http://de.wikipedia.org/wiki/RAID#Host-RAID
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/RAID#JBOD

Ähnliche fragen