IPv6 Gateway IP, best practise?

09/03/2011 - 09:56 von Sven Geggus | Report spam
Hallo zusammen,

bei IPv4 wird ja gewöhnlich die erste oder letze IP eines Netzwerkes für den
Router verwendet.

Nun habe ich das bisher einfach immer ohne nachzudenken bei IPv6 genauso
gemacht und einfach dem jeweiligen Interface meines Linux Gateways die
kleinste IP aus dem jeweiligen Subnet verpasst.

Konkretes Beispiel:
Netzwerk 2a01:198:297:1::/64 (auch prefix für den radvd)
IP-Adresse Gateway: 2a01:198:297:1::1

Funktionieren tut das einwandfrei. Allerdings gibt es bei IPv6 ja quasi eine
natürliche IP-Adresse dieses Rechners die sich aus der MAC-Adresse ergibt.
Sollte man da also besser diese Adresse verwenden?

Automatisch zugewiesen wird die Adresse ja nicht, weil es sich ja eben
gerade um die Maschine handelt, die die Adressen per radvd vergibt.

Gruss

Sven

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#1 Oliver Sch
09/03/2011 - 10:04 | Warnen spam
Sven Geggus wrote:

bei IPv4 wird ja gewöhnlich die erste oder letze IP eines Netzwerkes
für den Router verwendet.

Nun habe ich das bisher einfach immer ohne nachzudenken bei IPv6
genauso gemacht und einfach dem jeweiligen Interface meines Linux
Gateways die kleinste IP aus dem jeweiligen Subnet verpasst.



Das würde ich auch so beibehalten.

Funktionieren tut das einwandfrei. Allerdings gibt es bei IPv6 ja
quasi eine natürliche IP-Adresse dieses Rechners die sich aus der
MAC-Adresse ergibt. Sollte man da also besser diese Adresse verwenden?



Nein, für einen Router definitiv nicht.

a) Es ist eine Autoconfig-Adresse und sollte daher nicht manuell
zugewiesen werden
b) Autoconfig willst du ganz sicher nicht auf einem Router haben (den
Daemon dazu dagegen schon)

mfg
Oli

Man darf ruhig intelligent sein, man muss sich nur zu helfen wissen

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