IPv6, OpenVPN und Durchsatz

21/04/2011 - 12:48 von Marc Haber | Report spam
Hallo,

mein Notebook wird - naturgemàß - durch die Gegend getragen und holt
sich seine IPv6-Konnektivitàt über einen OpenVPN-Tunnel von meinem
Dedicated Server, der mit native IPv6 im RZ von Strato steht.

Wenn IPv6-Konnektivitàt da ist, wird IPv6 naturgemàß auch benutzt. Und
nun geht die Hakelei los: Es ist langsam. Beim Download von
Debian-Updates erreiche ich beispielsweise Downloadraten von 100 bis
200 Kbyte/s an einem 14-Mbit/s DSL, die bei Verzicht auf IPv6 beim
Download vom gleichen Server auch problemlos erreicht werden. Dieses
Verhalten sehe ich unabhàngig davon, ob ich einen Debian-Mirror aus
Deutschland oder einen aus den Niederlanden verwende.

Wenn ich auf dem Tunnel sniffe, sehe ich haufenweise TCP DUP ACKs, und
sobald ich in einer im selben Tunnel transportierten ssh-Session
beginne zu tippen, hagelt es sofort TCP Retransmits.

Eine Firewall ist nicht im Spiel; das IPv6 auf dem Dedicated Server
ist ohne Tadel. Woran kann dieses làstige Verhalten noch liegen?

Grüße
Marc, IPv6 ungerne abschalten wollend
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#1 Anonym
21/04/2011 - 13:10 | Warnen spam
On 04/21/2011 12:48 PM, Marc Haber wrote:

Wenn ich auf dem Tunnel sniffe, sehe ich haufenweise TCP DUP ACKs, und
sobald ich in einer im selben Tunnel transportierten ssh-Session



Und was sagt Dir das, großer Meister?

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