IR-Fernbedienung "frisieren"

09/12/2012 - 00:17 von Jürgen Hüser | Report spam
Hallo Allseits,

gegeben ist eine schnöde IR-Fernbedienung zu einer Videokamera.
Die Fernbedienung reicht laut Herstellerangabe 5-6m, in der Praxis, je
nach Fremdlichtverhàltnissen bei gutem Zielen auch mal 8-10m (bei vollen
Batterien.

Gespeist wird das Teil durch zwei Mignonzellen.
Drin verbaut:

Unbekannte IR-Diode (an +3V liegend), dann über 1Ohm-Shunt auf einen
Transistor, welcher auf GND zieht.
Dazu parallel als Stromspeicher ein 10V/47µF Elko.

Eben mal ein wenig mit nem DSO dran gemessen, in der Hoffnung ein paar
Kenndaten über die IR-LED zu erhaschen:

An der LED fallen 2,6V ab, bei einem Impulsstrom von 400mA.

Wenn es ohne viel Aufwand möglich sein wollte, würde ich die
Fernbedienung gerne auf bis zu 30m Reichweite bringen (mit gutem zielen
und direkter Sichtverbindung auf den IR-Empfànger).

Vielleicht hat ja hier schonmal jemand Erfahrung damit sammeln können:

Bringt es etwas die originale LED gegen sowas wie eine Osram SFH4550 zu
tauschen?

http://catalog.osram-os.com/jsp/dow...0_Pb_free_(PCN)_2012_05_21.pdf

Beim Vergleich mehrerer IR-LED's anhand von Datenblàttern viel mir von
den elektrischen Kenndaten auf, das fast durchweg immer 100mA als
Nennstrom bei einer Durchflußspannung von 1,5V genannt waren.

Wie kritisch ist die Wellenlànge?
850/880/950nm liegen m.E. recht weit auseinander, besonders wenn ich mir
die Bandbreiten in diversen Datenblàttern anschaue...LED's eben.
Eine 880nm bringt bei 850 oder 950nm gar nix mehr raus.
Wie "selektiv" sind da die in der Unterhaltungselektronik üblichen
IR-Empfànger?

Grüße

Jürgen Hüser


www.funktechnik-hueser.de
 

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#1 Leo Baumann
09/12/2012 - 00:23 | Warnen spam
Ich denke, es ist erst einmal herauszufinden wo das spektrale
Empfindlichkeitsmaximum des Empfàngers angesiedelt ist. Danach kann man
darüber nachdenken eine passende, leistungsstàrkere LED im Sender zu
verbauen.

mfG Leo

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