IRF244

26/04/2008 - 20:20 von gUnther nanonüm | Report spam
Hi,
Mutters Ebike-Lader ist vom Ast gefallen :-) irgendein Kurzer, es stank und
ist jetzt tooot...der Hersteller, soein Ötzi, hat seine Chips latürnich
geschliffen, aber den verkokelten Widerstand hab ich dennoch gefunden. Und
so auf 5Ohm eingeschàtzt...aber da ist nochwas kaputt. Ein IRF244N in TO220
verhàlt sich sehr merkwürdig. Könnte seine Schutzdiode durchlegiert sein?
Das Ding leitet auch "offen" noch recht formidabel...meine FET-Kenntnisse
gingen dahin, daß soeiner mit offenem Gate nicht leiten sollte. Das Teil ist
schon Asbach, welchen aktuellen Ersatztyp nehm ich denn mal? ) 9 Teuro für
sonen Möp ist mir etwas unplausibel...solche müßte es doch fast ummesöns
geben, oder? 14A, 250Volt, GSD123

mfg,
gUnther
 

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#1 j
26/04/2008 - 22:19 | Warnen spam
gUnther nanonüm schrieb:

Das Ding leitet auch "offen" noch recht formidabel...meine
FET-Kenntnisse gingen dahin, daß soeiner mit offenem Gate nicht
leiten sollte.



Ein offenes Gate eines MOSFETs hat /irgendeine/ Spannung, damit kann
der Transistor irgendeinen Zustand haben. Da es keinen
(nennenswerten) Widerstand gibt, der die GS-Kapazitàt entlàdt, bleibt
die GS-Spannung lange Zeit nahezu konstant.

Ich teste MOSFETs immer am Lab-Netzteil, indem ich Drain/Source an das
Netzteil (mit passender Strombegrenzung) klemme und das Gate dann mit
dem Finger steuere. Finger zwischen Gate und Source, dann muss der
Transistor schließen und sollte das auch bleiben, wenn man den Finger
vom Gate wegnimmt. Danach die Hand ans Drain und von da nach Gate,
und er sollte öffnen und anschließend offen bleiben. (Da die
Drainspannung durch das Öffnen wegbricht, schaltet er natürlich nicht
komplett durch => wird heiß.)

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
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