Irreführende Meldung der ARD bezüglich Radar

06/10/2011 - 11:59 von Manfred Ullrich | Report spam
Gestern brachte die ARD die Meldung, dass auffallend viele Bundeswehrsoldaten,
die an Radaranlagen gearbeitet hatten, an Krebs erkrankt bzw. verstorben sind.

Es ist dabei total unter den Tisch gefallen, dass bei jenen Leuten deshalb
viele an Krebs erkrankt sind, weil bei den Radarstrahlern (im Nahbereich)
auch Röntgenstrahlen(!) anfallen, und die sind sehr wohl "ionisierend",
können also Moleküle zertrümmern.

Somit wird der Panikmache Vorschub geleistet, dass elektromagnetische Wellen
allgemein Krebs verursachen (z.B. Mobilfunk). Welcher Zuschauer weiß schon,
dass erst oberhalb vom sichtbaren Licht, ab UV-Strahlung, elektromagnetische
Wellen ionisierend wirken, also Moleküle zertrümmern können. Aber Radarstrahlen
sind weit unterhalb vom sichtbaren Licht.

Ich habe der ARD geschrieben, sie möchten das doch berichtigen (;-))

Gruß
Manfred
 

Lesen sie die antworten

#1 Uwe Hercksen
06/10/2011 - 15:32 | Warnen spam
Manfred Ullrich schrieb:

Gestern brachte die ARD die Meldung, dass auffallend viele
Bundeswehrsoldaten,
die an Radaranlagen gearbeitet hatten, an Krebs erkrankt bzw. verstorben
sind.

Es ist dabei total unter den Tisch gefallen, dass bei jenen Leuten deshalb
viele an Krebs erkrankt sind, weil bei den Radarstrahlern (im Nahbereich)
auch Röntgenstrahlen(!) anfallen, und die sind sehr wohl "ionisierend",
können also Moleküle zertrümmern.



Hallo,

so ist es aber auch noch nicht ganz richtig.
Die Röntgenstrahlung ist da nicht bei den "Radarstrahlern" entstanden,
das wàren ja wohl die Radar-Antennen, sondern in den mit Hochspannung
betriebenen Magnetron Röhren die die benötigte Hochfrequenzleistung
erzeugen.
Alle Vakuum Röhren die mit Hochspannung betrieben werden können dabei
auch Röntgenstrahlen erzeugen, das Problem hatte man ja auch bei
Farbfernsehbildröhren.

Bye

Ähnliche fragen