Isomorphie und Sunchronizität Frage

26/11/2014 - 20:44 von J J Panury | Report spam
Angenommen, das Isomorphie-Postulat gilt, also dass das Universum auf
großer Skala überall in etwa gleich aussehe.

Dann wàre also das, was wir hier "vor der Haustür" sehen und finden,
etwa in der Milchstraße-Galaxis und umliegenden Dörfern, in etwa das,
was *jetzt* auch in x Milliarden LJ Entfernung stattfindet.
Und wenn wir zB Quasare ausschließlich als sehr weit entfernte Objekte
kennen, hieße das, dass es *jetzt* evtl. gar keine Quasare mehr im
Universum gibt - ja?

Und wenn wir wir wissen wollen, wie es aussieht im mit weit
Überlichtgeschwindigkeit expandierenden Raum: Es sieht genau so aus,
wie wir es hier, um die Ecke, wahrnehmen!

Wir blicken auf die "weit entfernten" Objekte doch mehr in die
"Vergangenheit" als an einen realen _Ort_.

Und wenn es Dunkle Materie "da draußen" gibt - dann gibt es sie auch
hier, umme Ecke. Oder aber es gibt sie nicht mehr, nirgends im
Universum. Denn was wir hier-heute (natürlich immer c.g.s.!) nicht
sehen, dürfte es auch _heute_ nicht irgendwo anders geben. Immer die
Gültigkeit des Isomorphie-Postulats angenommen!
Es gibt neben diesem Isomorphie-Postulat noch eines, dessen Namen ich
nicht weiß, das besagt, dass unser Ort hier nichts Besonderes sei,
dass also wir-hier keinen irgendwie geometrisch "ausgezeichneten" Ort
im Universum einnehmen.

Ist es nicht so, dass in der Sprech- und Darstellungsweise
kosmologischer Themen diese Tatsachen irgendwie immer nicht richtig
zur Geltung kommen?
Ich habe oft den Eindruck, als würde über die sehr weit entfernten
Dinge gesprochen, als handele es sich um *synchrone* Erscheinungen.
Das stiftet schon ein bisschen was Verwirrung.
Bei mir zumindest.
 

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#1 wernertrp
27/11/2014 - 13:31 | Warnen spam
Am Mittwoch, 26. November 2014 20:44:55 UTC+1 schrieb J J Panury:
Angenommen, das Isomorphie-Postulat gilt, also dass das Universum auf
großer Skala überall in etwa gleich aussehe.

Dann wàre also das, was wir hier "vor der Haustür" sehen und finden,
etwa in der Milchstraße-Galaxis und umliegenden Dörfern, in etwa das,
was *jetzt* auch in x Milliarden LJ Entfernung stattfindet.
Und wenn wir zB Quasare ausschließlich als sehr weit entfernte Objekte
kennen, hieße das, dass es *jetzt* evtl. gar keine Quasare mehr im
Universum gibt - ja?

Und wenn wir wir wissen wollen, wie es aussieht im mit weit
Überlichtgeschwindigkeit expandierenden Raum: Es sieht genau so aus,
wie wir es hier, um die Ecke, wahrnehmen!

Wir blicken auf die "weit entfernten" Objekte doch mehr in die
"Vergangenheit" als an einen realen _Ort_.

Und wenn es Dunkle Materie "da draußen" gibt - dann gibt es sie auch
hier, umme Ecke. Oder aber es gibt sie nicht mehr, nirgends im
Universum. Denn was wir hier-heute (natürlich immer c.g.s.!) nicht
sehen, dürfte es auch _heute_ nicht irgendwo anders geben. Immer die
Gültigkeit des Isomorphie-Postulats angenommen!
Es gibt neben diesem Isomorphie-Postulat noch eines, dessen Namen ich
nicht weiß, das besagt, dass unser Ort hier nichts Besonderes sei,
dass also wir-hier keinen irgendwie geometrisch "ausgezeichneten" Ort
im Universum einnehmen.

Ist es nicht so, dass in der Sprech- und Darstellungsweise
kosmologischer Themen diese Tatsachen irgendwie immer nicht richtig
zur Geltung kommen?
Ich habe oft den Eindruck, als würde über die sehr weit entfernten
Dinge gesprochen, als handele es sich um *synchrone* Erscheinungen.
Das stiftet schon ein bisschen was Verwirrung.
Bei mir zumindest.






Im einfachsten Falle stelle man sich das ganze als einen Film vor.
auf den letzten Bildern sind unsere Galaxie(n) zusehen. Auf dem ersten Bild der Urknall. Vor dem ersten Bild gab es keinen Film. Was auf dem letzten Bild drauf sein könnte wird gerade nachgeforscht.

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