Ist die moderne Physik eine Farce?

09/10/2009 - 12:11 von Thomas Heger | Report spam
Hallo NG

gibt es eigentlich einen Grund anzunehmen, die hochgelobten
Errungenschaften des zwanzigsten Jahrhunderts im Bereich der
theoretischen Physik wàren etwas anderes als eine Farce?

http://de.wikipedia.org/wiki/Farce_%28Theater%29

"Eine Farce ist eine Komödie, die das Ziel hat, die Zuschauer durch die
Darstellung von unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber hàufig
denkbaren Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen zu unterhalten."

Ich meine damit die màßig getarnte Behinderung der breiten
Öffentlichkeit in ihrem Wunsch nach Erkenntnis wesentlicher
Zusammenhànge über ihre materielle Umwelt.

Wem dieses Urteil ein wenig zu krass erscheint, der möge bitte die
wiederkehrenden Diskussionen etwa zu Themen wie 'Twin-Paradox' oder
'Quanten-Gravitation', 'Schwarzen Löchern', 'aufgerollte Dimensionen',
Paralleluniversen oder etwa über die Natur der sogn.
Hintergrundstrahlung verfolgen.

Anscheinend drehen sich diese Erörterungen endlos im Kreise, wobei dies
im Kreis drehen nach Kràften gefördert wird, wàhrend Alternativansàtze
mehr oder weniger methodisch ignoriert werden.

Wie kommt es nun, daß ein ganzes Jahrhundert (das zwanzigste) damit
verbracht wird, die Paradoxien etwa der Quantenphysik zu diskutieren,
wàhrend mögliche Alternativen anscheinend nicht berücksichtigt werden?

Stellt man sich so eine Frage, dann kommt man zum Teil 'mutwillig'.
Anscheinend passen sowohl bestimmte Theorien, deren erstmaliges
Auftreten, als auch die spàteren emphatischen Jubelchöre genau in ein
Muster, welches die Diskussion und mögliche Lösung bestimmter Probleme
nicht nur nicht fördert, sondern methodisch erschwert.

Ein anderes Beispiel für ein grotesk aus dem Ruder gelaufenes System der
Forschung ist die schiere Zahl der Veröffentlichungen. Die ist derartig
riesig, daß mit keinem vertretbaren Aufwand mehr der Stand der Technik
in einem bestimmten Gebiet mehr in Erfahrung gebracht werden kann. Es
fehlt anscheinend so etwas wie ein Korrektiv, welches Ideen
zusammenführt und überholtes auch tatsàchlich aussortiert. So ein
Zusammenführen in einer Art Metatheorie würde nur die jeweils besten
Ergebnisse zu einem Thema berücksichtigen und dann das gesamte System
testen. So muß aber jeder einzelne Forscher das Rad wieder neu erfinden
und sich durch Berge von Dingen graben, welche anderswo schon làngst
wiederlegt sind.

Grüße

Thomas Heger
 

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#1 Helmut Wabnig
09/10/2009 - 12:27 | Warnen spam
On Fri, 09 Oct 2009 12:11:45 +0200, Thomas Heger
wrote:

Hallo NG

gibt es eigentlich einen Grund anzunehmen, die hochgelobten
Errungenschaften des zwanzigsten Jahrhunderts im Bereich der
theoretischen Physik wàren etwas anderes als eine Farce?

http://de.wikipedia.org/wiki/Farce_%28Theater%29

"Eine Farce ist eine Komödie, die das Ziel hat, die Zuschauer durch die
Darstellung von unwahrscheinlichen oder extravaganten, aber hàufig
denkbaren Situationen, Verkleidungen und Verwechslungen zu unterhalten."

Ich meine damit die màßig getarnte Behinderung der breiten
Öffentlichkeit in ihrem Wunsch nach Erkenntnis wesentlicher
Zusammenhànge über ihre materielle Umwelt.

Wem dieses Urteil ein wenig zu krass erscheint, der möge bitte die
wiederkehrenden Diskussionen etwa zu Themen wie 'Twin-Paradox' oder
'Quanten-Gravitation', 'Schwarzen Löchern', 'aufgerollte Dimensionen',
Paralleluniversen oder etwa über die Natur der sogn.
Hintergrundstrahlung verfolgen.

Anscheinend drehen sich diese Erörterungen endlos im Kreise, wobei dies
im Kreis drehen nach Kràften gefördert wird, wàhrend Alternativansàtze
mehr oder weniger methodisch ignoriert werden.

Wie kommt es nun, daß ein ganzes Jahrhundert (das zwanzigste) damit
verbracht wird, die Paradoxien etwa der Quantenphysik zu diskutieren,
wàhrend mögliche Alternativen anscheinend nicht berücksichtigt werden?

Stellt man sich so eine Frage, dann kommt man zum Teil 'mutwillig'.
Anscheinend passen sowohl bestimmte Theorien, deren erstmaliges
Auftreten, als auch die spàteren emphatischen Jubelchöre genau in ein
Muster, welches die Diskussion und mögliche Lösung bestimmter Probleme
nicht nur nicht fördert, sondern methodisch erschwert.

Ein anderes Beispiel für ein grotesk aus dem Ruder gelaufenes System der
Forschung ist die schiere Zahl der Veröffentlichungen. Die ist derartig
riesig, daß mit keinem vertretbaren Aufwand mehr der Stand der Technik
in einem bestimmten Gebiet mehr in Erfahrung gebracht werden kann. Es
fehlt anscheinend so etwas wie ein Korrektiv, welches Ideen
zusammenführt und überholtes auch tatsàchlich aussortiert. So ein
Zusammenführen in einer Art Metatheorie würde nur die jeweils besten
Ergebnisse zu einem Thema berücksichtigen und dann das gesamte System
testen. So muß aber jeder einzelne Forscher das Rad wieder neu erfinden
und sich durch Berge von Dingen graben, welche anderswo schon làngst
wiederlegt sind.

Grüße

Thomas Heger





Wo hammsn dich ausglassen?

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w.

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