Ist mein 2-Zeilen-Display defekt?

16/08/2014 - 06:54 von Peter Beierlein | Report spam
Guten Tag, werte Mitlesenden!


Hatte mir vor einiger Zeit ein 20x2-OLED-Display zugelegt (Electronic
Assembly, Modell EA W202-XLG, vertrieben von Reichelt) mit Hitachi
44780-kompatiblem Treiberchip (laut Handbuch). Bis letztens war es mir
nur möglich, an einem Arduino zu testen, mit màßigem Erfolg: Benutzt
wurde die LiquidCrystal-Bibliothek und nur in wenigen Fàllen zeigt das
Display tatsàchlich das, was man ihm zu füttern versucht. Der hàufigste
Fehler ist der, dass die gewünschte Zeichenkette zwar dargestellt wird,
aber stets an unterschiedlichen Positionen, unabhàngig der
LiquidCrystal.setCursor()-Funktion. Weiterhin tritt auch oft (nach
Neuprogrammierung des Arduino ohne Abschalten der Versorgungsspannung
oder auch dessen Reset) ein lustiges Zeichenwirrwarr auf, was
seltsamerweise aber stets gleich aussieht. Halbwegs normales Verhalten
(also Darstellung der gewünschten Zeichenkette, egal wo) stellt sich
daraufhin nur durch kurze Trennung der Spannungsversorgung am µC oder am
Display selber ein.

Dann versuchte ich das Ding an einem Raspi und stellte àhnliches
Verhalten auch dort fest. Besonders signifikant: Der erwàhnte,
sporadisch auftretende Zeichensalat wie am Arduino tritt auch hier EXAKT
so auf. Nochmal: Es sind keine zufàlligen Zeichen, sondern es kommt
IMMER (meist nach Warmstart des antreibenden Computers) das gleiche
Muster, einige komplett gefüllte Zeichenkàstchen, dazu einige
Unterstriche und 3 griechische Alpha-Buchstaben.

Letztens kaufte ich mir den Geigerzàhlerbausatz von Pollin und probierte
das Display nach erfolgreichem Aufbau gleich mal an dessen
Atmega-tiny-Controller. Hier allerdings anderes Verhalten, aber nicht
das, was es anzeigen sollte, völlig undefiniertes Geflackere...

Habe daraufhin das Display wieder am Arduino betrieben und habe einige
Änderungen an der LiquidCrystal-Bibliothek vorgenommen, namentlich habe
ich die Timings zum Schreiben in den Displayspeicher bzw. die
geforderten Latenzen großzügig nach oben abgeàndert - ohne Erfolg, das
Display zeigt nach wie vor das gleiche Verhalten.


Daher Fragen: Gibt es bei diesem speziellen Displaytyp etwas Besonderes
zu beachten?
Wer hat Erfahrung mit den OLED-Display von Electronic Assembly und ist
schonmal über àhnliche Dinge gestolpert?


PS: Versucht wurde am Arduino wie auch am Raspi jeweils im 4- und
8-Bit-Modus. Der R/W-Pin war dabei jeweils immer auf Masse geschaltet,
so dass das Display sich stets im Lesen-Modus befindet. Das zum
Pollin-Geigerzàhler mitgelieferte Display (16x2 Zeichen, echtes
Flüssigkristall) funktioniert einwandfrei in jeder Konfiguration und an
jedem Geràt.

Ich bedanke mich schon hier für den einen oder anderen Hinweis, obwohl
ich mir mittlerweile recht sicher bin, dass das Display einen Schaden hat.


Pete
 

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#1 wernertrp
16/08/2014 - 07:42 | Warnen spam
Am Samstag, 16. August 2014 06:54:15 UTC+2 schrieb Peter Beierlein:
Guten Tag, werte Mitlesenden!





Hatte mir vor einiger Zeit ein 20x2-OLED-Display zugelegt (Electronic

Assembly, Modell EA W202-XLG, vertrieben von Reichelt) mit Hitachi

44780-kompatiblem Treiberchip (laut Handbuch). Bis letztens war es mir

nur möglich, an einem Arduino zu testen, mit màßigem Erfolg: Benutzt

wurde die LiquidCrystal-Bibliothek und nur in wenigen Fàllen zeigt das

Display tatsàchlich das, was man ihm zu füttern versucht. Der hàufigste

Fehler ist der, dass die gewünschte Zeichenkette zwar dargestellt wird,

aber stets an unterschiedlichen Positionen, unabhàngig der

LiquidCrystal.setCursor()-Funktion. Weiterhin tritt auch oft (nach

Neuprogrammierung des Arduino ohne Abschalten der Versorgungsspannung

oder auch dessen Reset) ein lustiges Zeichenwirrwarr auf, was

seltsamerweise aber stets gleich aussieht. Halbwegs normales Verhalten

(also Darstellung der gewünschten Zeichenkette, egal wo) stellt sich

daraufhin nur durch kurze Trennung der Spannungsversorgung am µC oder am

Display selber ein.



Dann versuchte ich das Ding an einem Raspi und stellte àhnliches

Verhalten auch dort fest. Besonders signifikant: Der erwàhnte,

sporadisch auftretende Zeichensalat wie am Arduino tritt auch hier EXAKT

so auf. Nochmal: Es sind keine zufàlligen Zeichen, sondern es kommt

IMMER (meist nach Warmstart des antreibenden Computers) das gleiche

Muster, einige komplett gefüllte Zeichenkàstchen, dazu einige

Unterstriche und 3 griechische Alpha-Buchstaben.



Letztens kaufte ich mir den Geigerzàhlerbausatz von Pollin und probierte

das Display nach erfolgreichem Aufbau gleich mal an dessen

Atmega-tiny-Controller. Hier allerdings anderes Verhalten, aber nicht

das, was es anzeigen sollte, völlig undefiniertes Geflackere...



Habe daraufhin das Display wieder am Arduino betrieben und habe einige

Änderungen an der LiquidCrystal-Bibliothek vorgenommen, namentlich habe

ich die Timings zum Schreiben in den Displayspeicher bzw. die

geforderten Latenzen großzügig nach oben abgeàndert - ohne Erfolg, das

Display zeigt nach wie vor das gleiche Verhalten.





Daher Fragen: Gibt es bei diesem speziellen Displaytyp etwas Besonderes

zu beachten?

Wer hat Erfahrung mit den OLED-Display von Electronic Assembly und ist

schonmal über àhnliche Dinge gestolpert?





PS: Versucht wurde am Arduino wie auch am Raspi jeweils im 4- und

8-Bit-Modus. Der R/W-Pin war dabei jeweils immer auf Masse geschaltet,

so dass das Display sich stets im Lesen-Modus befindet. Das zum

Pollin-Geigerzàhler mitgelieferte Display (16x2 Zeichen, echtes

Flüssigkristall) funktioniert einwandfrei in jeder Konfiguration und an

jedem Geràt.



Ich bedanke mich schon hier für den einen oder anderen Hinweis, obwohl

ich mir mittlerweile recht sicher bin, dass das Display einen Schaden hat.





Pete




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