Kabelerkennung

28/08/2012 - 10:37 von Christoph Müller | Report spam
Folgendes Problem:
Eine Studentensiedlung wurde mit einer 10...15 cm dicken Wàrmedàmmung
versehen. Kurz davor wurde die Gunst der Stunde genutzt, um noch diverse
Leitungen für Strom, Daten, Klingel usw. zu verlegen. Man darf annehmen,
dass man sich dabei nicht unbedingt an die üblichen Verlegeregeln
gehalten hat. Deshalb ist zu erwarten, dass auf den Wànden die Leitungen
kreuz und quer verlaufen. Darauf wurde die Wàrmedàmmung geklebt. Nun
traut man dem Kleber nicht mehr, weshalb die Dàmmung nun zusàtzlich mit
60.000 bis 70.000 Dübeln mechanisch verankert werden soll. Ohne dabei
allerdings die Leitungen (Strom, Daten oder sonst was) zu beschàdigen.

Mit einem Schatzsuchgeràt Garret GTI 2500 sind die Ergebnisse nicht sehr
überzeugend. Hinter der Wand liegende Heizkörper oder Beweherungen in
den Zimmerdecken hauen ein derart massives Echo rein, dass von den zu
suchenden Leitungen nichts mehr feststellbar ist. Meine Telefonaktion
mit vielen Firmen ergab, dass die Aufgabe keine einfache ist und es
dafür wohl keine geeigneten Geràte auf dem Markt gibt.

Induktiv scheidet anscheinend aus, weil damit nur wenige Millimeter
bedient werden könnten. Es sollten allerdings Zentimeter sein. Auf
kapazitiv wollte auch niemand reagieren.

Der Bohrlochdurchmesser wird etwa 8...10 mm betragen. Man könnte
vorbohren, so dass die Leitungen sicher nicht erreicht werden und da
einen Sensor rein schieben. Besser wàre es allerdings, wenn man nicht
vorbohren müsste.

Mit radarsbasiertem Mauerfeuchtegeràt (Trotec T600) geben die Leitungen
ein schwaches Signal. Also scheint Funktechnik zumindest mal ein
geeigneter Weg zu sein.

Wer traut sich zu, einen solch speziellen Leitungssucher innerhalb
weniger Tage zu realisieren? Oder hat wer eine bessere Idee?

Kein Mensch weiß, von wo nach wo die Leitungen gehen und welche Aufgaben
sie im Einzelnen haben. Sie zur Ortung zu bestromen wird deshalb sicher
nicht funktionieren.

Servus
Christoph Müller
http://www.astrail.de
 

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#1 Rupert Haselbeck
28/08/2012 - 11:00 | Warnen spam
Christoph Müller schrieb:

Eine Studentensiedlung wurde mit einer 10...15 cm dicken Wàrmedàmmung
versehen. Kurz davor wurde die Gunst der Stunde genutzt, um noch diverse
Leitungen für Strom, Daten, Klingel usw. zu verlegen. Man darf annehmen,
dass man sich dabei nicht unbedingt an die üblichen Verlegeregeln
gehalten hat.



Warum sollte man sowas annehmen dürfen? Welches Unternehmen würde sich denn
nicht an die Verlegeregeln halten? In welchem Vertrag würden denn die
entsprechenden technischen Regeln nicht einbezogen werden?

Kein Mensch weiß, von wo nach wo die Leitungen gehen und welche Aufgaben
sie im Einzelnen haben. Sie zur Ortung zu bestromen wird deshalb sicher
nicht funktionieren.



Wer làsst denn Leitungen verlegen, ohne zu wissen, wozu sie dienen sollen
und gar, ohne Plàne zu haben oder erstellen zu lassen, welche Leitungen von
wo nach wo verlaufen sollen? Welches Unternehmen würde denn einfach nur so
munter draufloswerkeln und seine Arbeit nicht dokumentieren - schon um der
Abrechnung willen. Und zur Vermeidung von Schadenersatzforderungen, z.B.
aufgrund einer Situation, wie du sie geschildert hast

MfG
Rupert

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