Kalendersonderblatt 100610 AS

10/06/2010 - 11:01 von Albrecht | Report spam
Nach Aristoteles ist ein Ganzes, was Anfang, Mitte und Ende hat.
(Möglicherweise kann auch dies alles in Eins fallen, z.B. im Falle des
Punktes.)
Damit ergibt sich, dass es kein unendliches Objekt, als Ganzes
gedacht, geben kann, denn einem solchen fehlt offensichtlich das Ende.
Übrigens definiert Aristoteles auch die Begriffe "Anfang", "Mitte" und
"Ende": Ein Anfang ist, was selbst nicht mit Notwendigkeit auf etwas
anderes folgt. Ein Ende ist umgekehrt, was selbst natürlicherweise auf
etwas anderes folgt, und zwar notwendig und in der Regel, wàhrend nach
ihm nichts anderes mehr (notwendig) eintritt. Eine Mitte ist, was
sowohl auf etwas anderes folgt als auch etwas anderes nach sich zieht.

Aristoteles, Poetik

Gruß
Albrecht
 

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#1 Karl Heinz
10/06/2010 - 11:39 | Warnen spam
Albrecht schrieb:

Damit ergibt sich, dass es kein unendliches Objekt, als Ganzes
gedacht, geben kann



Keiner hat behauptet, dass es alles geben kann.

Nun ppiel weiter mit Erde, Feuer, Wasser, Luft und der endlichen
Geist-Quintessenz, Stellvertretender Chef der Totalverblödetensekte.

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