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Kammgenerator bis 1GHz

06/08/2009 - 17:19 von Michael Koch | Report spam
Hallo,

ich möchte gerne einen Kammgenerator bauen, der einen möglichst
gleichmàssigen Frequenzgang bis mindestens 1GHz hat. Als erster Ansatz
dient diese Schaltung:
http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_ka...rator.html

Ich habe den Pulsformungs-Teil mal mit einem 74HC02 aufgebaut.
Selbstverstàndlich direkt über einer Masseflàche, und alle Verbindungen
so kurz wie nur irgendwie möglich. Am Ausgang des 74HC02 liegt 1k0 in
Reihe und dann 50 Ohm nach Masse, bevor es in das 50 Ohm Kabel geht.
Die Ausgangsspannung ist nebensàchlich, viel wichtiger ist ein
gleichmàssiger Frequenzgang. Das Spektrum sieht bis etwa 200MHz schön
gleichmàssig aus. Aber 200MHz reicht mir nicht.
Nàchster Versuch: Die gleiche Schaltung mit 74F02. Das Spektrum geht
jetzt weiter hinauf, ist aber nicht mehr so gleichmàssig. Man sieht
deutliche Unterschiede zwischen den geraden und ungeraden Oberwellen.
Als nàchstes werde ich mal einen AC02 ausprobieren, aber den muss ich
erst beschaffen. Ich befürchte aber dass ich damit auch nicht bis 1GHz
komme.
Dann gàbe es da noch den 74ABT02, aber dafür habe ich bislang noch keine
Bezugsquelle gefunden.
Oder fàllt euch noch was schnelleres ein?
Bitte keine Spezialbauteile wie Step-Recovery Dioden.

In dem oben genannten Link wird noch ein HV-Verstàrker nachgeschaltet.
Ich vermute, dass dieser Verstàrker eigentlich nicht dafür gedacht ist
um übersteuert zu werden. Wie beurteilt ihr die Verwendung eines solchen
Verstàrkers in dieser Anwendung?

Gruss
Michael
 

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#1 Joerg
06/08/2009 - 18:05 | Warnen spam
Michael Koch wrote:
Hallo,

ich möchte gerne einen Kammgenerator bauen, der einen möglichst
gleichmàssigen Frequenzgang bis mindestens 1GHz hat. Als erster Ansatz
dient diese Schaltung:
http://www.dg1sfj.de/hardware/hw_ka...rator.html




Einen LDO wuerde ich da nicht reinsetzen, die haben hier Hausverbot.


Ich habe den Pulsformungs-Teil mal mit einem 74HC02 aufgebaut.
Selbstverstàndlich direkt über einer Masseflàche, und alle Verbindungen
so kurz wie nur irgendwie möglich. Am Ausgang des 74HC02 liegt 1k0 in
Reihe und dann 50 Ohm nach Masse, bevor es in das 50 Ohm Kabel geht.
Die Ausgangsspannung ist nebensàchlich, viel wichtiger ist ein
gleichmàssiger Frequenzgang. Das Spektrum sieht bis etwa 200MHz schön
gleichmàssig aus. Aber 200MHz reicht mir nicht.
Nàchster Versuch: Die gleiche Schaltung mit 74F02. Das Spektrum geht
jetzt weiter hinauf, ist aber nicht mehr so gleichmàssig. Man sieht
deutliche Unterschiede zwischen den geraden und ungeraden Oberwellen.




Bei uebersteuerten Transistoren oder MMIC (was im Prinzip auch nur
glorifizierte HF-Transistoren sind) gibt es den alten Trick, die
DC-Vorspannung zu aendern. Das hilft bei Ausgleich zwischen geraden und
ungeraden Oberwellen. Aber fein aufpassen, dass das Dingen dabei nicht
mehr zieht als zulaessig und abraucht.


Als nàchstes werde ich mal einen AC02 ausprobieren, aber den muss ich
erst beschaffen. Ich befürchte aber dass ich damit auch nicht bis 1GHz
komme.
Dann gàbe es da noch den 74ABT02, aber dafür habe ich bislang noch keine
Bezugsquelle gefunden.
Oder fàllt euch noch was schnelleres ein?
Bitte keine Spezialbauteile wie Step-Recovery Dioden.

In dem oben genannten Link wird noch ein HV-Verstàrker nachgeschaltet.
Ich vermute, dass dieser Verstàrker eigentlich nicht dafür gedacht ist
um übersteuert zu werden. Wie beurteilt ihr die Verwendung eines solchen
Verstàrkers in dieser Anwendung?




Kann man schon so machen, doch ein MMIC dem bei rund 1GHz die Luft
ausgeht ist nicht so der Hit wenn Du mindestens 1GHz brauchst. Auch die
Logik sollte deutlich flotter sein, da ist schon ECL angesagt. Beispiel:

http://www.thegleam.com/ke5fx/cg.htm

Mini-Circuits GALI gibt's ja bei Euch auch, kosten allerdings ein paar
Euros. Billiger geht das mit voll "digital" durchgesteuerten
HF-Transistoren und da sitzt Ihr in Europa ja an der Quelle. NXP und
Infineon bieten welche mit ft bis 65GHz. Aber aufpassen, die schwingen
gern im GHz-Bereich ohne dass man es auf vorhandenen Messgeraeten sieht.
Also z.B. fein drauf achten, dass sich die Stromaufnahme beim sachten
Durchfahren der Ansteuerungsamplitude nicht irgendwo ruckartig aendert.
Nicht dass eines Tages ein olivgruener Mannschaftswagen vor dem Haus
haelt ...

So ein 9V Block wird dabei nicht lange Freude bereiten, ist ruckzuck
leer gelutscht und sie sind teuer. Ich wuerde AA Zellen nehmen. Ganz
edel waeren natuerlich Sanyo Eneloop Akkus.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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