Kann Asus A7N8X-X von USB booten oder nicht?

30/11/2009 - 00:40 von Stefan Rodrian | Report spam
Hallo Experten,

mit dem Mainboard Asus A7N8X-X (mit Nvidia nForce 400) bin ich
eigentlich sehr
zufrieden, ich habe zwei PC damit, es wird zuweilen als das beste Sockel
A MB überhaupt bezeichnet

Nun habe ich mit dem USB-Bootstick-Dienstprogramm von Ubuntu 9.10 auf
einem CN-Memory 2 GB Stick einen solchen bootfàhigen USB Stift erzeugt
(oder es soll so sein).

Allerdings hat dies keine Wirkung auf den Bootvorgang, ich habe alle
möglichen boot device-Einstellungen im BIOS (1010, eine neueres gibt es
nicht) durchprobiert, der Ubuntu-Stift ist direkt im Mainboard (nicht in
einem HUB) wird aber nicht als bootfàhig wahrgenommen.

In der Zeit, als dieses MB aktuell war (2004, 2005) waren die USB
Speicherstifte
zwar noch zu klein um darauf ganze Systeme zu legen- wie das BIOS zeigt,
war die Möglichkeit aber schon vorgesehen.

Beim 1., 2. und dritten Bootlaufwerk kann u.a. USB Floppy, USB-HDD und
USB-ZIP ausgewàhlt werden, mit keiner dieser Einstellungen tut sich etwas.
In der Beschreibung des MB (Seite 2-14) ist bei der Auflistung der
möglichen Bootlaufwerke von USB noch nichts erwàhnt, das wurde wohl nach
der Drucklegung der Heftchen im BIOS erst hinzugefügt.

Ich habe überhaupt noch nie von USB gebootet, nehme aber an, dass die
BIOS-Meldung
dann so àhnlich aussieht wie bei Erkennung einer bootfàhigen CD/DVD?

Hat jemand das A7N8X-X schon von USB gebootet und woran könnte es noch
liegen?
(einen anderen PC zum Probieren habe ich nicht)

Danke für Hinweise


Gruß

Stefan
 

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#1 Ansgar Strickerschmidt
30/11/2009 - 09:37 | Warnen spam
Also schrieb Stefan Rodrian:

Ich habe überhaupt noch nie von USB gebootet, nehme aber an, dass die
BIOS-Meldung dann so àhnlich aussieht wie bei Erkennung einer
bootfàhigen CD/DVD?

Hat jemand das A7N8X-X schon von USB gebootet und woran könnte es noch
liegen?



Also, ich habe mir àhnlich wie Du auch einen CnMemory-Stick mit PureDyne
(eine Live-Distribution) pràpariert.
Dieser bootet auf 2 von 4 bisher probierten Rechnern: auf einem Siemens
Scenic mit P-IV-Celeron und meinem Notebook. Auf den anderen zwei
Rechnern, die das nominell ebenso können müssten, geht's nicht; das sind
àltere Athlon-Sockel A-Bretter.

Entscheidend wàre, sicherzustellen, dass der Stick korrekt gemacht ist.
Zweckmàßigerweise verwendest Du dazu das Tool "Unetbootin" und zum
Ausprobieren eine Live-Linux-Distribution, etwa ein Knoppix- oder (wie
ich) PureDyne-Image.
Weiter ist entscheidend, wie Du den Stick angelegt hast: als "Harddisk"
mit Partitionstabelle und bootfàhiger Partition, dann ist es wichtig, dass
Du in den Master Boot Record des Sticks auch Bootcode hineinpraktiziert
hast (Unetbootin würde das erledigen...), und die zu bootende Partition
als "bootable" markiert hast.
Hast Du den Stick als Superfloppy (ohne Partitionstabelle) angelegt, dann
muss nur der Bootsektor mit Boot-Code versehen sein.
All das setzt voraus, dass Du etwas anderes als Windows zum Vorbereiten
des Sticks verwendest, denn WiXP làsst das Bearbeiten des Sticks nicht
fein genug zu. Vor allem kannst Du dort den MBR nicht mit Bordmitteln
entsprechend anlegen...

Alles in allem bleibt es ein Glücksspiel. Unter Umstànden kannst Du Dir
auch einen anderen Stick zusàtzlich besorgen, bspw. einen Sandisk Cruzer,
der womöglich etwas schneller hochkommt. Motherboards lassen den
langsameren Sticks mitunter beim Booten zu wenig Zeit, um sich zu melden.

Ansgar

*** Musik! ***

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