Kaputter Bleiakku

05/04/2008 - 03:21 von Ralf Kusmierz | Report spam
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Moin!

Ich habe so eine Handlampe mit Bleiakku 6 V/4 Ah, die auch als
Notbeleuchtung einsetzbar ist: Sie hat eine Ladestrombuchse und geht
aus, wenn darüber Strom zugeführt wird, oder andersherum: Wenn der
Netzstrom ausfàllt und deswegen das Ladegeràt keinen Strom mehr
liefert, geht sie an. Die hatte ich im fensterlosen Bad geparkt, weil
ich dachte, daß es eine gute Idee ist, daß ich nicht im Dunkeln stehe
(sitze), wenn es plötzlich finster werden sollte.

Kürzlich zog ich mal den Stecker raus und stellte fest, daß die blöde
Lampe aber gar nicht anging. Hm...

Aufgemacht, reingeguckt: Der Akku hatte trotz vorhandenem Ladestrom
(ca. 100 mA) nur 4,irgendwas Volt. Akku rausgenommen, geschüttelt - da
klapperte was drin. Danach stieg die Spannung bei anliegendem
Ladestrom langsam an. Naja, probieren geht über studieren ... wieder
zusammengebaut, Ladestecker rein, abwarten. Am nàchsten Tag habe ich
dann den Stecker probeweise abgezogen - Hurra, wird Licht! Stecker
wieder rein ... erledigt ...

... dachte ich.

Am übernàchsten Tag nochmal Stecker raus ... àh, ja, bleibt dunkel -
Mist!

Was da klappert, sind kaputte Platten, die eine Zelle kurzschließen?

Ersatzakku kaufen wàre vielleicht 'ne Maßnahme - welche taugen denn
was? (Dagegen spricht übrigens, daß sich einige Weichplastikteile
(Schalterabdeckung, Dichtung) inzwischen bröselig in Wohlgefallen
aufgelöst haben.)

Nehmen es Bleiakkus eigentlich übel, lange unbewegt herumzustehen,
oder war der Schaden wohl eher auf unsanfte Behandlung oder
Billigschrott zurückzuführen?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Harald Wilhelms
05/04/2008 - 11:43 | Warnen spam
On 5 Apr., 03:21, Ralf Kusmierz wrote:

Ersatzakku kaufen wàre vielleicht 'ne Maßnahme - welche taugen denn
was? (Dagegen spricht übrigens, daß sich einige Weichplastikteile
(Schalterabdeckung, Dichtung) inzwischen bröselig in Wohlgefallen
aufgelöst haben.)



Nun, diese Akkus sind inzwischen für Preise
um die 10 EUR handelsüblich. Zum gleichen
Preis bekommt man allerdings inzwischen auch
Handlampen, in der solche Akkus eingebaut sind.

Nehmen es Bleiakkus eigentlich übel, lange unbewegt herumzustehen,



Nein. Bleiakkus sterben typisch durch zu hohe
Ladespannungen. Also Ladespannung im vollen
Zustand überprüfen und mit dem auf dem Akku
aufgedrucktem Wert vergleichen (typisch 6,8V)
Falls zu hoch, Ladegeràt passend umbauen.
Gruss
Harald

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