Katastrophe Bluetooth

12/08/2011 - 18:13 von Sieghard Schicktanz | Report spam
Hallo beinand'

tut mir leid, daß ich schon wiedeer mit einem Problem daherkomme -
ich habe mir für (mobile) Datenerfassungszwecke ein kleines Bluetooth-
Adapterchen für die serielle Schnittstelle besorgt, um nicht immer
Leitungen in "gefàhrlicher Umgebung" 'rumhàngen zu haben.
Sollte ja kein Problem sein, das zum Laufen zu bringen, es ist ja alles
schon seit langem im Kernel drin und es gibt auch die entsprechenden
Hilfsprogramme dazu...

Denkste. Die Module sind ja wirklich kein Problem, die laden sich
praktisch von selber. Aber bei den Hilfsprogrammen...
Da schaut's mehr als trübe aus - da muß vor einiger Zeit kràftig
"umgerührt" worden sein.
Dokumentation zu den Programmen - Fehlanzeige; was dort drin steht, ist im
Prinzip nur die Hilfeausgabe in etwas "aufgemotzter" Form.
Konfiguration? Ja, wird mitinstalliert, und enthàlt auch - teilweise -
Beschreibungen zu den angeführten möglichen Eintràgen. Wenn man genau weiß,
wofür die gut sein sollen, dann kann man damit sicher auch was anfangen.
Ansonsten: Fehlanzeige.
Und was das Beste ist: Alles an Tips, Hinweisen,. Hilfeschreien und evtln.
Antworten im internet, das man so findet, beschreibt die _Vorgàngerversion_.
Und deren Struktur war erheblich anders, es gibt andere Programme, andere
Konfigurationsfiles und andere Schnittstellen für den Benutzer...

Ich hab' zwar trotzdem fast alles so irgendwie ans Humpeln gebracht, außer
einen kleinen, hinterfotzigen (wie's auf bayrisch heißt) Detail:
Der Eingabe der sog. PIN-Nummer.
Dafür gibt's ein Python-Programm, das sich an den DBus hàngt und auf einer
Konsole oder in einem Terminal (!) ggfs. eine Eingabe anfodert. Großartig.
Ich möchte das aber automatisch haben, wenn ich das Kasterl in Betrieb
nehmen will, und das Python-Programm braucht 26534 Fremdbibliotheken, zudem
hab' ich mit Python bisher noch nix zu tun gehabt.
Hab' ich mir halt gedacht, besorg' ich mir halt mal die Beschreibung von
dem Zeug, als Programmiersprache kann das ja auch nicht so schlimm sein.
Tjaa - da muß man aber erstmal drankommen!
Python-Dokumentation gibt's nur als HTML online, 'runterladen ist nicht
vorgesehen, und wer's (wie ich naseweiß..) trotzdem probiert, der wird mit
einer Directory-Struktur belohnt, die erstmal rechtemàßig "individuell"
gesetzt ist (das könnte aber auch vom wget kommen) und zum andere mit
Links, die _ausschießlich_ _absolut_ auf die Original-Website verweisen.
Sicher, auch das könnte wget anpassen - aber wer erwartet schon sowas.
Offensichtlich wollen die Python-Entwickler nicht, daß ihre
Programmiersprache für andere zugàgnglich wird, es soll wohl ihr
Privatspielzeug bleiben. Warum die das dann per internet anbiedern...

Da wird mir wohl (erstmal?) nix andere übrigbleiben, als auf die Verwendung
einer PIN zu verzichten (wenn's das Kasterl zulàßt) - welche Nebenwirkungen
das hat, kann ich erstmal nicht absehen. Die Daten sind zwar nicht
kritisch, solange ich so drankomme, wie ich möchte, darf die gerne auch wer
anders haben - ich befürchte nur, daß in einem solchen Fall die Erfassung
unsicher wird. Schließlich ist das ja eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung.
Aber ich werd's wohl erstmal so probieren müssen, bis ich eine Möglichkeit
finde, die PIN zu übergeben... (Da könntste Dich doch selber übergbn:( )

(BTW, nur zur Erklàrung meiner reichlich zurückgefahrenen Begeisterung: ich
sitze da jetzt schon fast eine ganze Woche dran, um das Mistzeug zur
Mitarbeit zu kriegen! Und das nur, weil die Konfiguration der "Bluez"-
Programme so geheim ist...)

(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.à. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder àhnlichem)
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
 

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#1 Henning Paul
12/08/2011 - 18:31 | Warnen spam
Sieghard Schicktanz wrote:

Der Eingabe der sog. PIN-Nummer.
Dafür gibt's ein Python-Programm, das sich an den DBus hàngt und auf einer
Konsole oder in einem Terminal (!) ggfs. eine Eingabe anfodert. Großartig.



Du musst ja nicht das Python-Programm nehmen, sondern kannst auch das
Bluetooth-Tool Deiner Desktop-Umgebung dafür verwenden. kbluetooth unter KDE
zum Beispiel.

Da wird mir wohl (erstmal?) nix andere übrigbleiben, als auf die
Verwendung einer PIN zu verzichten (wenn's das Kasterl zulàßt) - welche
Nebenwirkungen das hat, kann ich erstmal nicht absehen. Die Daten sind
zwar nicht kritisch, solange ich so drankomme, wie ich möchte, darf die
gerne auch wer anders haben - ich befürchte nur, daß in einem solchen Fall
die Erfassung unsicher wird. Schließlich ist das ja eine
Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Aber ich werd's wohl erstmal so probieren
müssen, bis ich eine Möglichkeit finde, die PIN zu übergeben...



Die komfortableren Tools können sich die PIN merken. Für meinen Bluetooth-
GPS-Empfànger musste ich die PIN nur ein einziges Mal beim allerersten
Kontakt eingeben, dito für die Soundbrücke.

Gruß
henning
henning paul home: http://home.arcor.de/henning.paul
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