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KDE bald ohne Nepomuk

18/02/2014 - 14:47 von Christoph 1 | Report spam
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Oft genug wurden in dieser Newsgroup schon Beschwerden à¼ber Nepomuk gepostet. Jetzt geben die KDE-Entwickler Nepomuk auf und ersetzen es durch Baloo, das ab KDE 4.13 integriert wird.

http://www.linux-magazin.de/NEWS/KD...k-aufgeben




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#1 Stephan Lahl
18/02/2014 - 19:38 | Warnen spam
Christoph 1 wrote:
Oft genug wurden in dieser Newsgroup schon Beschwerden über Nepomuk gepostet.
Jetzt geben die KDE-Entwickler Nepomuk auf und ersetzen es durch Baloo, das ab
KDE 4.13 integriert wird.



Benutzt das Zeug eigentlich auch irgendjemand? Also nicht im Sinne von
installieren-testen-updaten, sondern wirklich in dem Sinne, daß man einen
praktischen Nutzen im Alltag bei Büroarbeit daraus zieht...
Ich bin bei KDE 4.0 fluchend ausgestiegen, weil man eigentlich nur noch
Towers of Hanoi mit Frameworks und Klassenbibliotheken spielt, stàndig
neue Bugs auftauchen, und für mich seit KDE 2.x kein Zuwachs an Funktionalitàt
mehr erkennbar war.
RDF-Suchdatenbanken. Cool. Und wozu braucht man die auf einem Desktop?
Also mal abgesehen davon, daß es irgendwie voll cool und trendy sein
muß, bei Kongressen irgendwas mit semantic und web und framework auf eine
Powerpointfolie schreiben zu können.
Ich weiß ja, es ist für viele Menschen inzwischen undenkbar, daß man ohne
Megabytes von Plasmoid und Trallala eine einfache xclock auf dem Bildschirm
darstellt. Ok. Für irgendwas müssen teure nagelneue Gaming-PCs ja gut sein.
Kann man halt nicht nur die Zeit anzeigen, sondern mit einem Plasmoid
die Zeit anzeigen.
Aber irgendwo müssen doch auch die vielen Leute sein, denen eine
tonnenschwere Architektur mal zu irgendwas nutze ist, *ehe* sie schon
wieder gegen ein neues bugverseuchtes Monster ausgetauscht wird, oder gar
stabil und fehlerfrei làuft.

Deshalb einfach mal eine Rundfrage: Hat irgendwer hier jemals Nepomuk
tatsàchlich praktisch für etwas benutzt, wofür man tatsàchlich ein
Riesenbohei um RDF und Frameworks gebraucht hàtte?
Irgendetwas, daß vielleicht mehr Zeit gespart hat, als man durch dieses
ganze Frameworkstapeln verliert?
"Wir wollen über uns hinaus, weil wir nicht erkennen, was in uns
ist. Doch wir mögen auf noch so hohe Stelzen steigen - auch auf
ihnen müssen wir mit unseren Beinen gehen. Und auf dem höchsten
Thron der Welt sitzen wir nur auf unserem Arsch." --Montaigne

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