KDE schneller und schlanker?

11/05/2014 - 12:51 von Peter Mc Donough | Report spam
Hi,

Ich bin mit einem Asus eeePC 901 Netbook (1GB RAM, 10GB Speicher) von XP
auf openSuSe 13.1 32bit umgestiegen. Ubuntu hàtte es auch getan, aber
SuSE làuft auf meinem Desktoprechner und da kenne ich mich einigermaßen aus.

LXDE und XFCE sind subjektiv "schneller". Leider brauche ich auf dem
Netbook die Funktionalitàt von Digikam und damit einige libs von KDE.
Getestet: Unter dem Strich keine wesentliche Speicherersparnis.

Nur KDE als GUI installiert. Es geht, aber zàh.
Sobald die Programme einmal aufgerufen wurden, geht der zweite Aufruf
schneller.

Desktopeffekte brauche ich nicht, die Indizierung der Userdateien ist
für meine Verwendung als Netbook überflüssig.

Etwas Nachforschung brachte den Hinweis Akonadi, Nepomuk und Strigi zu
entfernen.
Was genau muss da deinstalliert werden, ohne das das System
Stabilitàtsprobleme bekommt? Gibt es noch Schrauben, an denen man auch
drehen könnte?

Gruß
Peter
 

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#1 Martin Schnitkemper
11/05/2014 - 16:46 | Warnen spam
✉ Am Sonntag, 11. Mai 2014 12:51 schrieb Peter Mc Donough:

Etwas Nachforschung brachte den Hinweis Akonadi, Nepomuk und Strigi zu
entfernen.



Nepomuk und Strigi wurden ab KDE 4.13 durch Baloo ersetzt, und um Akonadi
wirst du nicht herum kommen wenn Du digikam möchtest:

digikam
├─kdebase-runtime
│ ├─kdelibs
│ ├─kactivities
│ ├─smbclient
│ ├─libssh
│ ├─libcanberra
│ ├─oxygen-icons
│ ├─xorg-xauth
│ └─libwebp
├─kdepimlibs
│ ├─kdelibs
│ ├─gpgme
│ ├─akonadi
│ ├─libical
│ ├─prison
│ └─qjson

Was genau muss da deinstalliert werden, ohne das das System
Stabilitàtsprobleme bekommt?



Genau genommen dürfte sich nichts deinstallieren lassen was
Stabilitàtsprobleme verursachen könnte, wenn die Paketabhàngigkeiten richtig
gesetzt wurden.

Allerdings muss die zugrunde liegende Strategie eine andere sein: man
installiert von vornherein nur das oder die Pakete die man auch wirklich
benötigt, die Abhàngigkeiten ziehen dann noch ein paar Pakete nach, aber das
war es dann. Aus einem komplett installiertem KDE wieder die Pakete zu
entfernen die man nicht braucht wird ungleich mühsamer sein.

Das setzt dann allerdings auch voraus, dass der Distributor entsprechend
viel Einzelpakete bereitstellt, und nicht das gesamte KDE in ein paar wenige
Pakete zwàngt.

Gibt es noch Schrauben, an denen man auch
drehen könnte?



Ich glaube, der Flaschenhals wird der 1GB RAM sein, da kommt nach meinen
Erfahrungen unter KDE4 keine Freude auf. Erst nachdem ich hier ordentlich in
Speicher, SSD und schnelle CPU investiert hatte lief es wieder einigermaßen
flüssig.

Martin.
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