KDE: Sinnvolle Quellenzusammenstellung

12/04/2008 - 02:39 von Matthias Gerds | Report spam
Hallo,

mache mir gerade über eine sinnvollere Quellenzusammenstellung Gedanken,
weil mir diese stàndige Updaterei bei KDE langsam auf die Nerven geht.
Vor allem, weil dauernd neue Fehler auftauchen, die dann zwar - mit etwas
Glück - mit einem der nàchsten Updates verschwinden, aber so kann man (ich)
einfach nicht arbeiten, es sei denn, man hat ein reines
Experimentiersystem.

Habe hier KDE3 (ºSIC?), EXTRAS, BACKPORTS als auch (überflüssigerweise?)
KDE4-STABLE-DESKTOP und KDE4-EXTRA-APPS eingetragen. Habe KDE4 aber nicht
installiert. Einige libs daraus wurden aber trotzdem installiert.

Überlege nun, BACKPORTS und die KDE4-Quellen zu streichen, in der Hoffnung,
dass es keine Abhàngigkeitsprobleme gibt. Habe bisher immer peinlich darauf
geachtet und nie Abhàngigkeiten ignoriert, sondern eher auf ein Paket
verzichtet.

Wie handhabt Ihr das?


MG


P.S.: Ist vielleicht auch eine openSUSE-spezifische Frage...


openSUSE 10.2
KDE 3.5.9 "release 57.2"
 

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#1 Martin Schnitkemper
12/04/2008 - 10:30 | Warnen spam
· Matthias Gerds schrieb:

mache mir gerade über eine sinnvollere Quellenzusammenstellung Gedanken,
weil mir diese stàndige Updaterei bei KDE langsam auf die Nerven geht.



Mir auch.

Vor allem, weil dauernd neue Fehler auftauchen, die dann zwar - mit etwas
Glück - mit einem der nàchsten Updates verschwinden, aber so kann man
(ich) einfach nicht arbeiten, es sei denn, man hat ein reines
Experimentiersystem.



Das geht mir genauso. Der aktuelle Beitrag von Carsten
<4800372c$0$19875$ zeigt ja mal wieder, was für ein
Schrott da tàglich verteilt wird.

Überlege nun, BACKPORTS und die KDE4-Quellen zu streichen, in der
Hoffnung, dass es keine Abhàngigkeitsprobleme gibt.



Die BACKPORTS würde ich behalten, wenn es dir um die Aktualisierung von
reinen kde-Anwendungen geht. kde selber wird damit ja nicht aktualisiert
und wenn man die Quelle auslàßt dann bekommst du solche Updates wie amarok,
k3b, digikam usw. überhaupt nicht mehr mit.

Auf den KDE4-Krempel kann man getrost verzichten, da làuft eh noch nichts.
Wobei ich mir nicht sicher bin, wie es sich mit den bereits installierten
Libraries verhàlt.

Wie handhabt Ihr das?



Zunàchst mal aktualisiere ich nur mit smart und nicht mit yast, das schon
mal vorab.

Ich habe dort die Quellen
ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/KDE:/Backports/openSUSE_10.2
und

ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/KDE:/Community/openSUSE_10.2

aktiviert. Da lade ich mir dann fallweise das herunter, von dem ich glaube
daß ich es benötige.

Das kde selber hole ich von Zeit zu Zeit von
ftp://ftp5.gwdg.de/pub/opensuse/repositories/KDE:/KDE3/openSUSE_10.2/ und
kopiere mir das i586-Verzeichnis komplett und aus noarch nur die
de-Lokalisierungsdateien ins lokale Dateisystem, erstelle daraus ein
eigenes Repository und nehme das als Updatequelle in smart auf.

Das hat für mich den Vorteil, daß ich jederzeit off-line kde aktualisieren
und mir auch àltere Versionen archivieren kann, wenn das aktuelle Update
mal wieder kaputt ist. Davon abgesehen mache ich mittlerweile sowieso
jedesmal ein Partitionimage, bevor ich überhaupt eine kde-Aktualisierung
vornehme. Dafür bin ich bei SuSE zu oft reingefallen. Es gibt ja kaum ein
Update, das mal fehlerfrei ist. Entsprechend selten aktualisiere ich auch.
Im Moment hànge ich noch bei Release 53.4.

P.S.: Ist vielleicht auch eine openSUSE-spezifische Frage...



Möglicherweise. Ich kann nur bei SuSE auf Langzeiterfahrungen zurückgreifen,
ob die Aktualisierungen bei den anderen Distributoren àhnlich nachlàssig
gehandhabt werden, weiß ich nicht.

Mir sind die Updatezyklen bei SuSE auch deutlich zu hàufig, und es fehlt
auch der eindeutige Hinweis, daß es sich dabei um experimentelle Releases
handelt. Und entsprechend ist auch die Qualitàt der Pakete; alles nur mit
der heißen Nadel gestrickt und wenig getestet. Und ich vermisse auch
changelogs aus denen hervorgeht, was sich jedesmal geàndert hat und welche
Bugs gefixed wurden. Alle paar Tage hauen sie über 200 MB raus ohne daß man
überhaupt weiß, was sich wirklich geàndert hat. Nur dann könnte ich
entscheiden, ob ich das Update überhaupt brauche. Und es kann mir auch
keiner sagen, daß sich jedesmal in jedem Paket etwas geàndert hat, so daß
man die alle paar Tage immer wieder neu verteilen muß.

Aktualitàt ist eine Sache, aber wenn dadurch die Qualitàt leidet dann kann
ich darauf auch gerne verzichten. Weniger aber stabilere Releases wàre hier
eindeutig mehr.

Martin.

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