Kein KDE-Login mehr durch unbekannten Fehler

17/09/2010 - 14:02 von Manuel Reimer | Report spam
Hallo,

Problem àußert sich so, dass "kbuildsycoca" direkt nach dem Login hàngt.
KDE kommt garnicht erst hoch. Ein "strace" offenbart, dass in
Endlosschleife irgendein "read" ausgeführt wird.

Laut Benutzer ist, bevor garnichts mehr ging, irgendeine Meldung
angezeigt worden. Irgendwas mit "Vorgang abbrechen". Ich werde aber noch
versuchen, da eine gauere Angabe zu bekommen.

Das sich der Intel-Grafiktreiber auf dem System hin und wieder
aufgehàngt hat, ist aber nicht wirklich neu. Das der Benutzer das
Problem nicht durch einen sauberen Shutdown durch den Knopf am PC gelöst
hat, sondern die ganze Anlage kurz via Steckdosenleiste vom Strom
genommen hat, dagegen schon.

Auch auffàllig: xfs_repair hat zwei Dateien wiederhergestellt, die wohl
Systemdateien sein könnten (haben einen ELF-Header).

Irgendwelche Tipps, wie man das Problem eingrenzen kann? Für den Anfang
will ich eigentlich bevorzugt feststellen, ob mein Sicherheitskonzept
versagt hat, denn das Dateien des Systems offensichtlich im
Schreibzugriff waren (ansonsten hàtten sie ja kaum in Schreibcache sein
können und wàren durch den Stromausfall eher nicht in Mitleidenschaft
gezogen worden) stört mich ungemein. Das System hàngt via DSL-Modem
direkt am Internet, ist aber mit iptables àhnlich zugebaut wie übliche
Router (keine Ports nach außen offen). Ergànzend sind alle Dienste lokal
so konfiguriert gewesen, dass Ports, wenn überhaupt offen, nur auf
127.0.0.1 gelauscht haben.

Gruß

Manuel

XPost nach de.comm.security.misc wegen der Frage bezüglich eines
möglichen Einbruchs.

"Alle Macht geht vom Volk aus - aber wo geht sie hin?" - Bertolt Brecht
Alle wollen zurück zur Natur - aber keiner zu Fuß
Beitràge mit *X-No-Html Header* kann ich weder lesen, noch beantworten!
 

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#1 Andreas Kohlbach
18/09/2010 - 02:27 | Warnen spam
Manuel Reimer wrote on 17. September 2010:

Problem àußert sich so, dass "kbuildsycoca" direkt nach dem Login
hàngt. KDE kommt garnicht erst hoch. Ein "strace" offenbart, dass in
Endlosschleife irgendein "read" ausgeführt wird.

Laut Benutzer ist, bevor garnichts mehr ging, irgendeine Meldung
angezeigt worden. Irgendwas mit "Vorgang abbrechen". Ich werde aber
noch versuchen, da eine gauere Angabe zu bekommen.



Also ist X da, wenn es etwas zu Klicken gibt?

Das sich der Intel-Grafiktreiber auf dem System hin und wieder
aufgehàngt hat, ist aber nicht wirklich neu. Das der Benutzer das
Problem nicht durch einen sauberen Shutdown durch den Knopf am PC
gelöst hat, sondern die ganze Anlage kurz via Steckdosenleiste vom
Strom genommen hat, dagegen schon.



Vorschlaghammer. Man hàtte auch die Umspann-Station in der Nàhe sprengen
können. *g*

Auch auffàllig: xfs_repair hat zwei Dateien wiederhergestellt, die
wohl Systemdateien sein könnten (haben einen ELF-Header).

Irgendwelche Tipps, wie man das Problem eingrenzen kann? Für den
Anfang will ich eigentlich bevorzugt feststellen, ob mein
Sicherheitskonzept versagt hat, denn das Dateien des Systems
offensichtlich im Schreibzugriff waren (ansonsten hàtten sie ja kaum
in Schreibcache sein können und wàren durch den Stromausfall eher
nicht in Mitleidenschaft gezogen worden) stört mich ungemein. Das
System hàngt via DSL-Modem direkt am Internet, ist aber mit iptables
àhnlich zugebaut wie übliche Router (keine Ports nach außen
offen). Ergànzend sind alle Dienste lokal so konfiguriert gewesen,
dass Ports, wenn überhaupt offen, nur auf 127.0.0.1 gelauscht haben.



Kommt er mit STRG-ALT-F2 in eine tty wo er sich einloggen kann?

Wenn, mal /var/log/Xorg.0.log in Augenschein nehmen.

XPost nach de.comm.security.misc wegen der Frage bezüglich eines
möglichen Einbruchs.



Das halte ich für nicht wahrscheinlich. Eher dass das Dateisystem nicht
sauber runtergefahren wurde und nun Probleme verursacht. Die man
i.d.R. aber fixen kann.
Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.

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