(kein) symmetrischer Fehlerstrom?

19/01/2011 - 05:21 von Christian Müller | Report spam
Hallo Group,

gegeben ist eine dreiphasige Leitung, die mit einem RCD überwacht wird.
An den drei Phasen sind drei identische ohmsche Verbraucher angeschlossen:


L1RCD*
| |
L2RCD-* |
| | |
L3RCD--* | |
| | | |
| | | | | | |
| | | |
N-RCD--*-*-*

PE-


Nun wird der "Fußpunkt" vom N gelöst und auf PE gelegt. Löst der RCD aus?

Meiner Meinung nach löst der RCD nicht aus, da kein Fehlerstrom fließt,
denn bei symmetrischer Versorgung und Belastung führt der "Fußpunkt"
keine Spannung -> kein Strom im N ->> kein Strom im angenommenen Fall.

Wenn die drei Widerstànde ein einzelnes dreiphasiges Geràt wàren,
könnte man den "Fußpunkt" auch entfernen und hàtte eine Sternschaltung,
die ohne N auskommt.


Gruß Christian
 

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#1 bastian
19/01/2011 - 06:07 | Warnen spam
On 19 Jan., 11:21, Christian Müller wrote:


Nun wird der "Fußpunkt" vom N gelöst und auf PE gelegt. Löst der RCD aus?

Meiner Meinung nach löst der RCD nicht aus, da kein Fehlerstrom fließt,
denn bei symmetrischer Versorgung und Belastung führt der "Fußpunkt"
keine Spannung -> kein Strom im N ->> kein Strom im angenommenen Fall.



Die Überlegung ist theoret. richtig.

Nur müßen schon mal die Spannungen der 3 Phasen nicht gleich sein
(ein größ. 1-Ph-Verbraucher in der Nàhe) und die
Verbraucherzuleitungen
und ev Schalterkontaktwiderstànde.

Und dann gibt es ja auch FIs mit 20/15/10 und sogar 5 mA.
Die 5 mA bei uns als Einbaugeràt und einpolig als Zwischenstecker.
Und die lösen aus bei schiefem Angucken.

MfG
bastian

nb
wo ist eigentlich der praktische Nàhrwert der Überlegung

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