Kein Zugriff auf USB-Subsystem

01/02/2013 - 22:06 von Ch. Hanisch | Report spam
Hallo,
unter Debian 6 habe ich keinen Zugriff auf mein USB-Subsystem. Wenn ich
drucken will kommt die Ausschrift:

Nicht angeschlossen?
Drcker HP_DeskJet_500C ist ggf. nicht angeschlossen.


In der VirtualBox erhalte ich:

Kein Zugriff auf USB-Subsystem.
Der USB-Proxy-Dienst konnte nicht gestartet werden.
Dieser Dienst ist möglicherweise nicht auf diesem Computer
installiert.

Ich habe mich schon in die Gruppe usbuser eingetragen.

VirtualBox Extension-Pack ist installiert.

VirtualBox -> Geràte -> USB-Geràte -> Kein USB-Geràt angeschlossen


Auf dem HP Color LaserJet 2600n über USB angeschlossen kann ich aber
drucken.
Auf einem HP DeskJet 500C hingegen, ebenfalls an USB angeschlossen
(parallel:/dev/usb/lp0), nicht.-> "Ausführend - nicht angeschlossen"
Ein an USB angeschlossenes Floppy zeigt sich auch nirgendwo, kein DATENDISK.

Das muß doch am Kernel liegen?
Es geht weder mit dem Kernel 2.6.32-5-686 noch mit 2.6.32-5-amd64
Am 24.10. 2011 hat es noch funktioniert. Gab es inzwischen ein
Kernel-Update?

Oder muß man da noch einen Eintrag in /etc/fstab machen für diese
USB-Geschichte?

Wie installiere ich den USB-Proxy-Dienst?

Gruß
Ch. Hanisch
 

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#1 Marcel Müller
01/02/2013 - 23:23 | Warnen spam
Hallo!

On 01.02.13 22.06, Ch. Hanisch wrote:
Nicht angeschlossen?
Drcker HP_DeskJet_500C ist ggf. nicht angeschlossen.



Hmm, lass mich mal nachdenken Deskjet 500C macht 1 x Parallel Port, 1 x
Serieller Port und 0 x USB. Bist Du sicher, dass Du den richtigen
Drucker angesprochen hast?

Auf dem HP Color LaserJet 2600n über USB angeschlossen kann ich aber
drucken.
Auf einem HP DeskJet 500C hingegen, ebenfalls an USB angeschlossen
(parallel:/dev/usb/lp0), nicht.



Wie greifst Du denn auf die Hardware-Ressourcen von der VM aus zu? Über
USB-Redirection? Das ist eine ziemlich blöde Idee, denn USB-Geràte
können nicht von zwei Betriebssystemen aus kontrolliert werden. Wenn der
Host sie schon in der Kur hat, bist Du schwarz.


Wie installiere ich den USB-Proxy-Dienst?



Lass den Quatsch, das macht nur Probleme und ist wahrlich nicht der am
besten getestete Teil von VirtualBox.

Sinnvollerweise greift man von VMs nur auf die Hardware zu, die von der
Virtualisierungsumgebung bereit gestellt wird. Üblicherweise HDD, CDROM,
Grafikausgabe, Netzwerk, Maus und Tastatur und das war's.
Pass Through Modi sollte man nur nutzen, wenn ein Geràt /ausschließlich/
von einer VM verwaltet werden soll. Das kann z.B. aus Sicherheitsgründen
sinnvoll sein. Dann sollte man den betreffenden Treiber auf dem Host
explizit /nicht/ laden.

Die Kommunikation mit dem Host gelingt am besten über das Netzwerk.
Dabei betrachtet man die VM als zusàtzlichen Rechner im Netz. VBox
bietet da allerlei Möglichkeiten. Am intuitivsten ist der Bridged Mode.
Das hàngt die VM einfach als zusàtzlichen Rechner ins Netz. Dazu muss
man die Drucker natürlich im lokalen Netzwerk freigeben (je nach OS über
cups oder cifs).


Marcel

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