Kennst Du die Realnamenfalle?

01/11/2009 - 17:57 von Hubert Leitz | Report spam
On 15 Okt., 16:24, Ein User wrote:


Ich habe leider im Usenet schon mit Realnamen geschrieben. So ein
bisschen findet man auch über google.
Was muss man machen, um aus dieser Realnamenfalle wieder
herauszukommen?



Wie kommt man aus der Realnamenfalle wieder heraus?
Du hast im Usenet mit Realnamen geschrieben und über Google findet man
auch etwas über Dich. Jetzt hast Du Bedenken, dass Dein Name bei einer
"Googlesuche" negativ auffàllt.
Du kannst Beitràge, die Deine Person betreffen, nicht ungeschehen
machen, aber Du kannst eine Suche nach Deiner Person über
Suchmaschinen beeinflussen:
Es ist relativ unwichtig , was Du geschrieben, gepostet oder
eingestellt hast, der erste, oberflàchliche Eindruck ist meist
wichtig!
Dabei kann schon der Titel eines Threads oder die Gruppe, in der Du
geschrieben hast, unvorteilhaft für Dich sein.
Stell' Dir vor, bei der Personensuche findet ein Personalbearbeiter
etwas von Dir in de.talk.bizarre, in de.alt.astrologie,
de.soc.weltanschauung.islam, ...- allein schon die Pràsenz in diesen
Gruppe disqualifiziert Dich bei Bewerbungen.
Deine Bewerbung wird geschlossen und der Bearteiter nimmt die
Bewerbung des den nàchsten Bewerbers.
Platziere etwas mehr als zehn unverfàngliche Postings in "neutralen
Gruppen", damit das ungeliebte Posting in der Trefferliste nach hinten
rückt.
Dann solltest Du nicht mehr mit Deinem Namen im Usenet posten und
Rückschlüsse anderer auf Deine Identitàt vermeiden, wenn Du mit
Pseudonym weiter schreibst. Es gibt nàmlich Mitmenschen, die nichts
besseres zu tun haben, als ihre Erkenntnisse über andere auffàllig zu
veröffentlichen, und Pseudonyme bloßzustellen.
Versuche Spuren zu hinterlassen, die Deine Person vorteilhaft
darstellen. Es ist beispielsweise gut, wenn Dein Name in irgendwelchen
Listen in Zusammenhang mit sportlichen Veranstaltungen auftaucht, auch
nicht zu ungewöhnliche Hobbies sind geeignet oder auch besondere
berufliche Leistungen. Aber ein allzu karitatives Engagement könnte
schon schaden, denn ein neues Betriebsratsmitglied will kein
Arbeitgeber.
Lösche alle sensiblen und persönlichen Daten, die Du auf irgendwelchen
Pages eingestellt hast, achte besonders auch auf Fotos.
Personaler haben auch Accounts bei studivz, schülervz, facebook und
wie sie alle heißen.
Und noch was:
Personalbearbeiter haben wenig Zeit, wenn Sie nach Deinem Namen
suchen. Es kommt also darauf an, dass die ersten Suchergebnisse
entweder Deine Person nicht betreffen, oder Dich vorteilhaft
darstellen. Bei weniger als zehn Treffern zu Deinem Namen im Internet
bietet "Google" auf der ersten Ergebnisseite auch Seiten an, auf denen
Postingverhalten im Usenet mit Deinem Namen dokumentiert wird. Wichtig
sind die erste Seite der Suchergebnisse und die obersten Ergebisse auf
der zweiten Seite.

MfG
Hubert
(ehemals im Personalbüro, eines größeren Unternehmens,,,)
 

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#1 Daniel Menzel
01/11/2009 - 18:56 | Warnen spam
Hubert Leitz schrieb:
On 15 Okt., 16:24, Ein User wrote:

Ich habe leider im Usenet schon mit Realnamen geschrieben. So ein
bisschen findet man auch über google.





Ich poste prinzipiell nur mit meinem richtigem Namen, weil ich denke
dass man sich nicht verstecken muss im Internet. Hab eben auch mal nach
mir gegoogelt. Viele Namensvettern die alle was draufhaben, aber von mir
kommt da erst so spàt was, da muss der Personaler schon sehr großes
Interesse haben um was zu finden.

Was muss man machen, um aus dieser Realnamenfalle wieder
herauszukommen?





Am Besten erst gar nichts in zwielichtigen Foren oder Usenetgroups
posten mit dem eigenen NamenVorsicht ist besser als Nachtschicht
oder so.
Aber wenn es Dir zum Verhàngnis werden sollte kannste ja Deinen Namen
gerichtlich àndern lassen wegen psychischer Leiden.

Platziere etwas mehr als zehn unverfàngliche Postings in "neutralen
Gruppen", damit das ungeliebte Posting in der Trefferliste nach hinten
rückt.



Willst Du Dich neu bewerben? Sieht nàmlich so aus als würdest Du
unverfàngliches in einer neutralen Newsgroup posten. :)

Lösche alle sensiblen und persönlichen Daten, die Du auf irgendwelchen
Pages eingestellt hast, achte besonders auch auf Fotos.
Personaler haben auch Accounts bei studivz, schülervz, facebook und
wie sie alle heißen.



Wenn einer selbst solche Accounts hat, dann ist er wohl auch nicht
anders als man selbst. Und bei einer Firma die mich nicht in Erwàgung
zieht aufgrund von Fotos die aus meinem Privatleben stammen will ich
auch nicht arbeiten.

MfG
Hubert
(ehemals im Personalbüro, eines größeren Unternehmens,,,)



Und da hatteste soviel zu tun, dass Du auch noch nach Deinem eigenen
Namen googeln konntest? Unfassbar welche Traumjobs es gibt.

Nichts für ungut, aber Dein Posting ist komplett OT.

Hochachtungsvoll,

Daniel

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