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Kerko Piezo-Effekt

12/12/2008 - 11:01 von Michael Rübig | Report spam
Hallo,
bekanntlich haben X7R-Kerkos ja einen nicht unerheblichen Piezo Effekt.
Wir haben nun eine Schaltung entwickelt, bei der an einem 1µF 250V Kerko
ein Spannungsrippel von ca. 50V mit 100Hz anliegt. Das Ganze ist
natürlich hörbar, allerdings nur die Oberwellen davon ab ca. 2kHz.

Die Frage ist nun: Sind durch diesen Effekt irgendwelche
Ermüdungserscheinungen wie bröselnde Lötstellen oder brechende Keramik
zu erwarten?

FoKos sind aus Platzgründen leider keine Alternative.

Michael
 

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#1 usenetmuell
12/12/2008 - 15:00 | Warnen spam
Michael Rübig wrote:

Die Frage ist nun: Sind durch diesen Effekt irgendwelche
Ermüdungserscheinungen wie bröselnde Lötstellen oder brechende Keramik
zu erwarten?



Die Bewegung der keramik dürfte im elastischen Bereich bleiben. So ist
es jedenfalls bei Piezos, die als solche eingesetzt werden. Da der Kerko
für die Spannung spezifiziert ist, sollte er das überleben.

Lötstelle: Da gibt es ja welche, die brechen von ganz alleine. Wie gut
ist der Lötprozess beherrscht? Wenn an der versagenden Lötverbindungen
viel Geld steckt, solltest Du auch viel in die Materialunteruchung
stecken. Oder die Verbindung elastisch halten mit federnden Kontakten
o.à. Eine Seite normal auf einen Pad geschmolzen, die andere an einen
Draht. Ob das unbedingt sein muß? Dauerversuch mit maximaler für den
Kerko spezifizierter Last, evtl. die Resonanz suchen, und dann alle paar
Tage röntgen, bzw. Impedanz messen. Natürlich über die ganze Streubreite
der Lötparameter

Gruß, Raimund
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