Kernel 2.4.31 und RS232

15/06/2010 - 18:16 von Michael Baeuerle | Report spam
Hallo,

ich habe hier eine alte Maschine mit Kernel 2.4.31 und ich brauche eine
funktionierende RS232. Der Rechner (Laptop mit 333MHz Pentium2 und
64MiByte RAM) hat eine Onboard-RS232 die macht ganz seltsame Sachen: Man
kann /dev/ttyS0 oeffnen und was reinschreiben, auf der TXD-Leitung sieht
es auch voellig OK aus (+-7V Pegel, Daten OK, mit dem Oszi gemessen).
Das Problem ist, es kommte erst nach mehreren Sekunden(!) raus. RX-Daten
verschwinden komplett im Nirvana, vmtl. ist da auch so eine ewige
Verzoegerung drin und es kommt einfach vorher der Timeout meines
Programms.

Also habe ich es mal mit einem FT232BM probiert: Da klappt es soweit,
dass mein Geraet erkannt wird (5 Byte hin, 7 Byte zurueck). Wenn ich
aber 40KiByte uebertragen will nippelt der Treiber ab (Der FT232BM wird
laut dmesg vom USB abgemeldet und neu erkannt).

Dann mal einen Prolific PL2303 genommen: Geraet wird erkannt und
40KiByte koennen problemlos uebertragen werden. Allerdings nur ein- oder
zwei Mal. Danach verschluckt der Port erst Daten und geht dann gar nicht
mehr. close() + open(): Nichts geht mehr. Aus- und wieder Einstecken am
USB: Dann geht es wieder ein- oder zwei Mal.

Hat einer eine Idee was ich noch probieren koennte? PCMCIA-Karte mit
RS232 muesste ich erst kaufen. Das BIOS-Setup ist mit einem Passwort
gesperrt das niemand mehr kennt, zerlegen moechte ich den Rechner
ungern. Ebenso ungern moechte ich auf einen Kernel 2.6.x updaten weil
sonst alles tadellos funktioniert.


Micha
 

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#1 g.fink
15/06/2010 - 20:11 | Warnen spam
In article ,
Michael Baeuerle writes:

Du könntest setserial verwenden um verschiedene Daten wie den interrupt
und Chiptyp einzustellen. Vieleicht ist da was faul.
Ich hatte auch schon Fàlle in denen der PCMCIA treiber einen interrupt
gestört hat.


Es gibt auch Programme wie cmospwd die bei vielen Biosversionen gute
passrortipps geben.

MFG Gernot

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