Kernel 4.4.0.38 (Mint 18): ATA timeout beim booten

24/09/2016 - 10:05 von Marcel Mueller | Report spam
Moin,

seit dem Update auf Mint 18 hàngt der Rechner beim Booten jedes mal für
gut 20 Sekunden. Im Log findet sich dann folgendes:


Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941603] ata1.00: exception Emask 0x0 SAct 0x0 SErr 0x0 action 0x6 frozen
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941624] ata1.00: failed command: SMART
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941637] ata1.00: cmd b0/d5:01:06:4f:c2/00:00:00:00:00/00 tag 20 pio 512 in
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941637] res 40/00:00:00:00:00/00:00:00:00:00/00 Emask 0x4 (timeout)
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941666] ata1.00: status: { DRDY }
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941678] ata1: hard resetting link
Sep 22 09:58:12 ws3u smartd[761]: Device: /dev/sda [SAT], Read SMART Self Test Log Failed
Sep 22 09:58:12 ws3u smartd[761]: Device: /dev/sda [SAT], no SMART Self-test Log, ignoring -l selftest
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.433568] ata1: SATA link up 3.0 Gbps (SStatus 123 SControl 300)
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.434155] ata1.00: configured for UDMA/133
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.434180] ata1: EH complete
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.434263] ata1.00: Enabling discard_zeroes_data



Außer dem Delay und der Fehlermeldung gibt es keine Symptome. Der
Rechner làuft danach erwartungsgemàß. Ich könnte es also ignorieren. Nur
das Warten nervt etwas.

Das einzige SATA Device ist eine alte Intel Postville G2 SSD, die auch
vorher schon drin war. Die unterstützt natürlich Smart. Und auch das
angeblich fehlgeschlagene Lesen des Logs funktioniert (smartctl -l
selftest).

Wird man die Denkpause irgendwie los?
Vorher war der Rechner nach 5 Sekunden oben.


Marcel
 

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#1 Tim Ritberg
25/09/2016 - 10:37 | Warnen spam
Am 24.09.2016 um 10:05 schrieb Marcel Mueller:
Moin,

seit dem Update auf Mint 18 hàngt der Rechner beim Booten jedes mal für
gut 20 Sekunden. Im Log findet sich dann folgendes:

Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941603] ata1.00: exception Emask
0x0 SAct 0x0 SErr 0x0 action 0x6 frozen
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941624] ata1.00: failed command:
SMART
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941637] ata1.00: cmd
b0/d5:01:06:4f:c2/00:00:00:00:00/00 tag 20 pio 512 in
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941637] res
40/00:00:00:00:00/00:00:00:00:00/00 Emask 0x4 (timeout)
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941666] ata1.00: status: { DRDY }
Sep 22 09:58:11 ws3u kernel: [ 25.941678] ata1: hard resetting link
Sep 22 09:58:12 ws3u smartd[761]: Device: /dev/sda [SAT], Read SMART
Self Test Log Failed
Sep 22 09:58:12 ws3u smartd[761]: Device: /dev/sda [SAT], no SMART
Self-test Log, ignoring -l selftest
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.433568] ata1: SATA link up 3.0
Gbps (SStatus 123 SControl 300)
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.434155] ata1.00: configured for
UDMA/133
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.434180] ata1: EH complete
Sep 22 09:58:12 ws3u kernel: [ 26.434263] ata1.00: Enabling
discard_zeroes_data



Außer dem Delay und der Fehlermeldung gibt es keine Symptome. Der
Rechner làuft danach erwartungsgemàß. Ich könnte es also ignorieren. Nur
das Warten nervt etwas.

Das einzige SATA Device ist eine alte Intel Postville G2 SSD, die auch
vorher schon drin war. Die unterstützt natürlich Smart. Und auch das
angeblich fehlgeschlagene Lesen des Logs funktioniert (smartctl -l
selftest).

Wird man die Denkpause irgendwie los?
Vorher war der Rechner nach 5 Sekunden oben.




Smartd deaktivieren, würde ich mal sagen.

Tim

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