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Kernel-Panic Mainboard defekt?

14/12/2013 - 12:34 von Alfred Hell | Report spam
Hallo,
Seit einer Woche hat mein PC immer wieder Kernel-Panics (KP).
Er làuft von ein paar Minuten bis zu 20 Minuten dann KP.
Board, Prozessor und Speicher (2x 2GB) sind 3,5 Jahre alt.

Habe jetzt alles mögliche ausgebaut, nur mehr Board, Speicher ,
Prozessor, Netzteil, SSD, Tastatur, Maus, und Monitor und noch
immer KP. Jetzt BIOS-Einstellung auf Default -> KP.

Nun Speicher versetzt. Das Board hat 4 Steckplàtze. Die Speicher
waren immer auf Steckplatz 1 und 2. Jetzt umgesteckt auf
Steckplatz 3 und 4 -> KP. Nun auf 1 und 3 làuft!

Laut Handbuch ist es egal wie man die Module einsteckt.
Gleich den Memtest86+ über 2 Stunden laufen lassen, keine
Fehler und làuft.

Jetzt wieder alles eingebaut und BIOS auf alte Einstellungen
eingerichtet -> làuft.
Noch einen Stresstest gemacht (Kernel bauen, mit Gimp Bilder
bearbeiten bis zum swappen) -> làuft.
Seit 2 Tagen làuft der PC wieder klaglos.

KP tritt an den Adressen 0xffffffxxx auf, wobei die Stellen x
immer unterschiedlich sind. Prozesse sind auch verschiedene.

Obwohl ich Debian/Sid verwende, scheint das nicht die Ursache
zu sein. Ich habe seit 2 Wochen kein upgrade gemacht.

Tatsache ist, durch das umstecken der Speichermodule wurde
der Spuk beendet.

Wie kann ich das noch genauer eingrenzen?
Was kann da kaputt sein?
Hat das Mainboard eine Macke, das RAM oder doch irgend etwas
anderes?

TIA
Gruß
Alfred

Wenns mit Gewalt nicht klappt,
ist entweder der Hammer zu klein,
oder der Hebel zu kurz...
aus forum.zerspanungsbude.net
 

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#1 Marcel Müller
14/12/2013 - 12:52 | Warnen spam
On 14.12.13 12.34, Alfred Hell wrote:
Hallo,
Seit einer Woche hat mein PC immer wieder Kernel-Panics (KP).
Er làuft von ein paar Minuten bis zu 20 Minuten dann KP.
Board, Prozessor und Speicher (2x 2GB) sind 3,5 Jahre alt.

Habe jetzt alles mögliche ausgebaut, nur mehr Board, Speicher ,
Prozessor, Netzteil, SSD, Tastatur, Maus, und Monitor und noch
immer KP. Jetzt BIOS-Einstellung auf Default -> KP.



Speicher, Netzteil-Elkos, Mainboard-Elkos. Meist in der Reihenfolge.

Wenn Du kein ECC-RAM verwendest, würde ich da anfangen zu suchen.
Nàchster Punkt wàre dann die Spannungsversorgung der CPU.


Nun Speicher versetzt. Das Board hat 4 Steckplàtze. Die Speicher
waren immer auf Steckplatz 1 und 2. Jetzt umgesteckt auf
Steckplatz 3 und 4 -> KP. Nun auf 1 und 3 làuft!



Treffer versenkt.

Laut Handbuch ist es egal wie man die Module einsteckt.



Üblicherweise àndert sich dadurch auch die Art, wie er angesprochen
wird. Also parallel oder sequentiell, ganged oder unganged.
Wenn es jetzt etwas gemàchlicher zu Sache geht, kann das schon Dampf aus
dem Kessel nehmen. Umgekehrt können weniger Speicherchips pro Bank auch
die Sache verbessern. Irgendein Tropfen ist immer der, der das Fass zum
überlaufen bringt.

Gleich den Memtest86+ über 2 Stunden laufen lassen, keine
Fehler und làuft.



memtest ist leider auch nicht immer verlàsslich.

Jetzt wieder alles eingebaut und BIOS auf alte Einstellungen
eingerichtet -> làuft.
Noch einen Stresstest gemacht (Kernel bauen, mit Gimp Bilder
bearbeiten bis zum swappen) -> làuft.
Seit 2 Tagen làuft der PC wieder klaglos.



Freu Dich.
Aber nicht zu viel. Hardwareprobleme kommen meistens wieder, wenn man
sie nicht löst.

Wie kann ich das noch genauer eingrenzen?
Was kann da kaputt sein?
Hat das Mainboard eine Macke, das RAM oder doch irgend etwas
anderes?



Siehe oben. Mehr erfàhrst Du nur durch systematische Tests mit Austausch
einzelner Komponenten.

Ansonsten kannst Du nur abwarten, bis es schlimmer wird. Dann ist es
meist einfacher zu finden.


Marcel

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