"Killerspiele stehen auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie"

01/04/2009 - 20:38 von Horst | Report spam
http://www.heise.de/tp/blogs/6/135602

"Killerspiele stehen auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie"
Der bayerische Innenminister fordert ein Verbot der Killerspiele, der Medienminister schließt sich an und will einen
"medienführerschein" einführen.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann forderte zur erstmaligen Verleihung des deutschen Computerspielpreises wàhrend der
Veranstaltung Munich Gaming in München , dass auf Herstellung und Vertrieb von Killerspielen in Deutschland freiwillig verzichtet
werden sollte. Mit dieser "Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf
Kampfeinsàtze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschàfte mehr gemacht werden".

Herrmann sieht es als wissenschaftlich erwiesen an, dass Computerspiele, in denen im Unterschied zu Filmen Gewalt aktiv ausgeübt
werde, die Gewaltbereitschaft gefördert werde, wàhrend die Fàhigkeit, Mitleid zu empfinden, verkümmert. Bei Jugendgewalt und
Amoklàufen würden Szenen "Szenen aus Killerspielen in die Realitàt übertragen". Dazu kommt noch, dass solche Spiele nach Herrmann
süchtig machen. In der Mitteilung des Innenministeriums heißt es: "Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem
friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geàchtet. In ihren schàdlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe
mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt."

Medienminister Siegfried Schneider schloss sich heute der Kritik an. Computerspiele "dürfen keine Vorbilder liefern für
Gewaltverherrlichung und Menschenverachtung. Wir brauchen eine intensive Qualitàtsdebatte für Computerspiele und ein konsequentes
Vorgehen gegen menschenverachtende Gewaltdarstellungen." Die bestehenden Verbotsmöglichkeiten müssten voll ausgeschöpft werden,
auch strafrechtlich müsse gegen "exzessive Gewaltdarstellungen" vorgegangen und im Internet der Jugendschutz verstàrkt werden.

Neben Verboten setzt Schneider auf die Förderung von Spielen "mit kulturellen Inhalten oder pàdagogischem Anspruch" auf der einen
Seite und die Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und Eltern. Dazu soll es einen "Medienführerschein" geben,
"der Basiswissen vermittelt, Sicherheit im Umgang mit neuen Medien und Spielen verschafft und dies auch dokumentiert".

*****

Dem kann man nur zustimmen, Killerspiele sind so schlimm
wie Kinderpornografie und Drogen, denn ihre Auswirkungen
sind ebenso katastrophal.

Besonders mànnliche Jugendliche versagen wegen exzessivem
Killerspielespielen zunehmend in der Schule und landen auf
dem Abstellgleis Hauptschule und dann bei Hartz IV.

Sie flüchten sich in eine Welt des Mordens und der Gewalt
und eines Tages werden sie dann in der wirklichen Welt
zu Gewalttàtern und Amoklàufern.

Deswegen müssen die Killerspiele verboten werden, ihr
Besitz, ihr Vertrieb und ihre Herstellung muss strafbar werden,
denn jedes Killerspiel tötet Kinderseelen, es ermordet
Kinder innerlich und macht sie zu Mördern.

Die Branche sollte stattdessen innovative Spiele programmieren,
die gewaltfrei funktionieren können.

Menschenverachtende Gewalt wie in Killerspielen a la
"Counterstrike" und "GTA" braucht niemand.

Deshalb müssen diese Spiele verboten werden.

Weg mit dem Killerspieledreck!

Horst
 

Lesen sie die antworten

#1 Gordon
12/04/2009 - 23:43 | Warnen spam
Das ist einfach nur Arm,

Wieso schaffen wir nicht weltweit alle Waffen ab? Dann kann auch niemand
mehr damit Amok laufen.
Doch das kann das Land das weltweit an platz 3 bei den Waffenexporten steht
natürlich nicht so sagen.
Aber eine Branche niedermàhen die nicht die möglichkeit hat durch 0815 reden
die massen zu beeinflussen, das ist super.


Auffallend ist das alle gutachter immer wieder sagen:" Jemand der aus einer
gefestigten umgebung kommt, eine gute Persönlichkeit aufweist und Sozial
gefestigt ist, wird auch mit "Killerspielen" nicht amoklaufen", es sind also
immer Sozialefaktoren mit beeinflussend!
Doch da etwas drann zu àndern kostet milliarden, die hat man nicht, ganz zu
schweigen von guten Konzepten die die oben genannten Probleme lösen würden.

Die frage ist auch, sind allein "Killerspiele" also Egoshooter
gewaltverhàrlichend oder auch spiele wie Autorennen in denen ich durch
aggressives Fahrverhalten besser abschneide als wenn ich so schnell fahre
wie die Schilder im Spiel anzeigen. Oder auch so genannten Strategie
aufbauspiele, dort herscht auch Krieg, nur nicht aus der Ich-perspektive.
Oder Poker, wo ich mit aller mir zu verfügung stehnder Macht versuche den
Gegner aus zu schalten damit ich Gewinne.
Man kann also sehen das so gut wie jedes Spiel darauf hinauslàuft Macht zu
gewinnen, mal Aggressiver mal Subtiler. Verbieten wir also alle Spiele?

Wenn Herrmann meint das es wesentlich trainierender für das Gehirn ist
eindeutig erkennbare Pixel (bei dem immer wieder angeführten CounterStrike
sieht man diese eindeutig) zu Bewegen als Liveberichterstattungen aus dem
Irakkrieg aus einmarschzeiten zu verfolgen um nur ein beispiel der stark
engestiegen Gewalt in den Medien zu nennen, dann frag ich mich woher er das
weis.
Er wird doch sicher Bodyguards haben die ihn beschützen wenn er unterwegs
ist, diese Trainiren im REALEN leben unter REALEN bedingungen Gewalt, diese
müssten dann doch 1.000.000.000 mal anfàlliger für einen Amoklauf sein, oder
nicht?

Sicher ist ein "killerspiel" nicht für jedes Kind in jedem Alter was, das
ist aber auch bei Brettspielen, bei Disneyfilmen oder bei Zigaretten oder
Alkohol so.
Es ist also Wichtig das die jenigen die die Fürsorge für das Kind haben
schauen was richtig ist für das Kind, welchen Umgang hat es, was wird dort
eventuell gezeigt gemacht usw. Wichtig ist auch zu wissen ob mein Kind ein
Sozial erfülltes leben hat, oder ein Aussenseiter ist und wenn ja wieso und
wie kann man das àndern.

Killerspiele ab zu schaffen ist also nur ein Proganda weg der eh nicht
durchführbar ist, man sieht es ja daran das es auch nicht möglich ist
Virenschreiberlinge zu finden usw. Also würde es auch nur neue Spiele
stoppen, die alten aber um so interessanter machen.



"Horst" schrieb im Newsbeitrag
news:gr0bv1$8m3$
http://www.heise.de/tp/blogs/6/135602

"Killerspiele stehen auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie"
Der bayerische Innenminister fordert ein Verbot der Killerspiele, der
Medienminister schließt sich an und will einen
"medienführerschein" einführen.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann forderte zur erstmaligen
Verleihung des deutschen Computerspielpreises wàhrend der
Veranstaltung Munich Gaming in München , dass auf Herstellung und Vertrieb
von Killerspielen in Deutschland freiwillig verzichtet
werden sollte. Mit dieser "Tötungstrainingssoftware, die zum Beispiel von
der US-Army zur Vorbereitung von Soldaten auf
Kampfeinsàtze verwendet wird, dürfen in Deutschland keine Geschàfte mehr
gemacht werden".

Herrmann sieht es als wissenschaftlich erwiesen an, dass Computerspiele,
in denen im Unterschied zu Filmen Gewalt aktiv ausgeübt
werde, die Gewaltbereitschaft gefördert werde, wàhrend die Fàhigkeit,
Mitleid zu empfinden, verkümmert. Bei Jugendgewalt und
Amoklàufen würden Szenen "Szenen aus Killerspielen in die Realitàt
übertragen". Dazu kommt noch, dass solche Spiele nach Herrmann
süchtig machen. In der Mitteilung des Innenministeriums heißt es:
"Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem
friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geàchtet. In
ihren schàdlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe
mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage
stellt."

Medienminister Siegfried Schneider schloss sich heute der Kritik an.
Computerspiele "dürfen keine Vorbilder liefern für
Gewaltverherrlichung und Menschenverachtung. Wir brauchen eine intensive
Qualitàtsdebatte für Computerspiele und ein konsequentes
Vorgehen gegen menschenverachtende Gewaltdarstellungen." Die bestehenden
Verbotsmöglichkeiten müssten voll ausgeschöpft werden,
auch strafrechtlich müsse gegen "exzessive Gewaltdarstellungen"
vorgegangen und im Internet der Jugendschutz verstàrkt werden.

Neben Verboten setzt Schneider auf die Förderung von Spielen "mit
kulturellen Inhalten oder pàdagogischem Anspruch" auf der einen
Seite und die Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen
und Eltern. Dazu soll es einen "Medienführerschein" geben,
"der Basiswissen vermittelt, Sicherheit im Umgang mit neuen Medien und
Spielen verschafft und dies auch dokumentiert".

*****

Dem kann man nur zustimmen, Killerspiele sind so schlimm
wie Kinderpornografie und Drogen, denn ihre Auswirkungen
sind ebenso katastrophal.

Besonders mànnliche Jugendliche versagen wegen exzessivem
Killerspielespielen zunehmend in der Schule und landen auf
dem Abstellgleis Hauptschule und dann bei Hartz IV.

Sie flüchten sich in eine Welt des Mordens und der Gewalt
und eines Tages werden sie dann in der wirklichen Welt
zu Gewalttàtern und Amoklàufern.

Deswegen müssen die Killerspiele verboten werden, ihr
Besitz, ihr Vertrieb und ihre Herstellung muss strafbar werden,
denn jedes Killerspiel tötet Kinderseelen, es ermordet
Kinder innerlich und macht sie zu Mördern.

Die Branche sollte stattdessen innovative Spiele programmieren,
die gewaltfrei funktionieren können.

Menschenverachtende Gewalt wie in Killerspielen a la
"Counterstrike" und "GTA" braucht niemand.

Deshalb müssen diese Spiele verboten werden.

Weg mit dem Killerspieledreck!

Horst



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