Kindle Direct Publishing

30/12/2012 - 11:00 von Rafael Deliano | Report spam
Rudi Hofer von Cadsoft ( "Eagle" ) hat Buch geschrieben

http://www.amazon.de/Dein-Kunde-auc...F8&qid55307955&sr=1-4


das aber nicht auf Papier verfügbar ist. Sodaß ich mich
auf meine alten Tage wohl noch mit Kindle anfreunden muß.

Kam mir die schiefe Idee meine alten pdf-Zeitschriften auf Kindle
umzulayouten. Der Endpreis ca. 5 EUR paßt und die Abwicklung über
amazon ist eine ungeheuere Erleichterung.

Ich habe noch nie ein solches Geràt in der Hand gehabt
und folgende Haken sehe ich:

* pdf: Stromlàufe sind bei mir derzeit bis zu 1/2 Seite A4
e-book: die heutigen 17x11cm Geràte können sowas eventuell
nicht lesbar darstellen
Gibts im e-book eine Zoom-Funktion ?
Man kann Stromlàufe natürlich in Funktionsblöcke zerlegen,
aber das reduziert oft Übersichtlichkeit.

* pdf: bisheriges 3spaltiges A4-Format hatte Bilder lose
angeordnet. Man konnte vom Text mehrfach auf ein Bild verweisen.
e-book: praktisch nur im stream-Format lesbar. Bild muß direkt
hinter dem Punkt im Text an dem es angesprochen wird eingefügt sein.

* pdf: bisher hatte ich immer 2 Teile: pdf und ASCII-Text.
Das Textfile enthielt die Listings von Programmen. Unschön.
Bei neuerem pdf kann man Text rudimentàr per copy & paste entnehmen.
Praktisch, weil man dann nur noch pdf-File verteilen muß.
e-book: gibts für Leser eine einfache Möglichkeit ASCII per
copy & paste in Editor zu übernehmen ?

Hat jemand entsprechende ebook-Publikationen mit Mischung Text/Bilder
als Leser in Hànden gehabt und ist damit zurechtgekommen ?

Hat jemand schonmal was mit Kindle Direct Publishing gemacht ?

Mich erinnert es an die alten Franzis RPB-Taschenbücher
die auch ein nicht-ideales Format hatten. Aber wegen des Preises
doch vom Leser akzeptiert wurden.

MfG JRD
 

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#1 MaWin
30/12/2012 - 11:14 | Warnen spam
"Rafael Deliano" schrieb im Newsbeitrag
news:50e010a1$0$6569$

die Abwicklung über amazon ist eine ungeheuere Erleichterung.



Was ist daran besser als bei BoD (oder anderen àhnlichen),
die jedoch ein richtiges gedrucktes Buch liefern können,
bei Libri gelistet ?

und folgende Haken sehe ich:



eInk Displays sind prinzipiell schlecht zum scrollen, und
können eigentlich nur DIN A6 anzeigen,
Schaltplàne (wie Bilder) sind prinzipiell schlecht umzubrechen
und damit ein Problem wenn sie grösser als DINA6 werden.

Der Mehrwert des eBook sind Links, also reicht es für den Text
wenn er ein Fliesstext ist, mit Bildern an den textrelevanten
Stellen in einer Grösse nicht über 800x600, wenn man gut springen
kann. Man erinnere sich an alte Windows 3.1 Hilfedateien, die
auch sehr übersichtlich sein konnten. Weniger ist mehr.

Das làsst sich übrigens problemlos mit HTML 1.1 abbilden, es
sind keine proprietàren Formate nötig (aber beim Kindle wohl
schon, der kann ja so weit ich weiss nichts anzeigen,
vielleicht sind neuere Modelle offener).

Allerdings sehe ich keine Zukunft für schwarz/weisse langsame
eInk Displays, der Markt wird derzeit von Tablets wie dem iPad
mit ihren TFT LCD bestimmt, und dort lassen sich PDF problemlos
anzeigen und verarbeiten und sogar drucken.

Ein HTML könnte auch rechnen wie eine WebSeite, also nicht nur
Formeln darstellen, sondern gleich ausrechnen, was den Nutzen
eines Lehrbuches deutlich erhöhen würde, oder Simulationen
darstellen, wie es teilweise heute schon in Wikipedia gemacht
wird.

Dann wàre ein eBook mehr als ein Buch, aber leider nicht mehr
als gedrucktes Werk sinnvoll anbietbar.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.reocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst.
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

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