Klangregelung gefällt nicht, was nun?

01/03/2015 - 17:11 von Holger Marzen | Report spam
Die Kombination KEF Q500 Lautsprecher mit dem Block Audio V250
Verstàrker ist so schlecht nicht, aber die Klangregelung des Verstàrkers
trifft gar nicht meinen Geschmack:

- Die Loudness haut brutal viele Bàsse rein und zieht sich übermàßig
stark zurück, wenn ich die Lautstàrke erhöhe-

- Der Höhenregler setzt bei zu tiefen Frequenzen ein. Meine alten Ohren
mögen ein wenig Glanz bei 8 kHz. Der Höhenregler des V250 scheint so
bei 4 kHz reinzukommen (oder früher) und macht den Klang aufdringlich.

Sehr gut gefàllt mir die stufenlose Loudness meiner Yamaha AX-397 und
die feine Abstimmung der Klangregelung. Die kann ich sowohl mit einem
Paar Q300 als auch mit einem àlteren Paar (C10?) so einstellen, wie ich
das gerne hàtte.

Was kann ich nun tun? Ein EQ könnte zwar keinen Loudnessregler
nachbilden, aber doch den Klang nach meinem Geschmack richten. Nur, wenn
er mehr kostet als der ganze Verstàrker, ist das wenig sinnvoll. Wenn er
mangels Qualitàt herumrauscht, habe ich auch nichts gewonnen. Preislich
müsste er unter 200 EUR liegen, denn der Verstàrker hat selbst nur 250
EUR gekostet.

Ich hab mal bei Thomann geschaut, aber die Geràte für PA haben
Funktionen, die ich nicht brauche, und bei den günstigen Geràten lese
ich in den Rezensionen schon mal was von hörbarem Rauschen.

Für Linux kriege ich alles, was das Herz begehrt. Für das JACK Audio
System (einer der verfügbaren Soundserver) gibt es alles, was das Herz
begehrt. Ich nutze den Kram ja beim Homerecording. Aber ein gutes
Audiointerface und ein Raspberry Pi zusammen sind ja auch schon bei 200
EUR und mehr, und ich muss noch basteln.

Alles nicht so einfach.
 

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#1 Marcel Mueller
01/03/2015 - 19:23 | Warnen spam
Hallo!

On 01.03.15 17.11, Holger Marzen wrote:
Die Kombination KEF Q500 Lautsprecher mit dem Block Audio V250
Verstàrker ist so schlecht nicht, aber die Klangregelung des Verstàrkers
trifft gar nicht meinen Geschmack:

- Die Loudness haut brutal viele Bàsse rein und zieht sich übermàßig
stark zurück, wenn ich die Lautstàrke erhöhe-



Kann man das nicht abschalten?

Laustàrkeabhàngige Loudness-Korrektur ist eigentlich sowieso Quatsch,
denn unser Ohr weiß schon aus Erfahrung, wie es den Klang leiser Töne
einzuschàtzen hat. Und die gesamte akustische Wahrnehmung basiert nur
auf Erfahrungen, also Vergleich mit früheren Wahrnehmungen.

In 99% der Fàlle wird Loudness nach meiner Erfahrung nach nur dazu
eingesetzt, um klanglich schwàchlichen Boxen etwas auf die Sprünge zu
helfen.

- Der Höhenregler setzt bei zu tiefen Frequenzen ein. Meine alten Ohren
mögen ein wenig Glanz bei 8 kHz. Der Höhenregler des V250 scheint so
bei 4 kHz reinzukommen (oder früher) und macht den Klang aufdringlich.



Hört sich an, als brauchst Du einen kleinen EQ.

Sehr gut gefàllt mir die stufenlose Loudness meiner Yamaha AX-397 und
die feine Abstimmung der Klangregelung.



Der Bassregler des 397 ist auch eher für asiatische Ohren abgestimmt.
Aber ansonsten wirklich ein preiswertes und durchdachtes Exemplar. (Die
ganze Serie)

Die kann ich sowohl mit einem
Paar Q300 als auch mit einem àlteren Paar (C10?) so einstellen, wie ich
das gerne hàtte.



Und was spricht gegen den 397?

Was kann ich nun tun? Ein EQ könnte zwar keinen Loudnessregler
nachbilden,



Kommt auf den EQ an. ;-)

aber doch den Klang nach meinem Geschmack richten. Nur, wenn
er mehr kostet als der ganze Verstàrker, ist das wenig sinnvoll. Wenn er
mangels Qualitàt herumrauscht, habe ich auch nichts gewonnen. Preislich
müsste er unter 200 EUR liegen, denn der Verstàrker hat selbst nur 250
EUR gekostet.



Für die Hàlfte bekommst Du einen gebrauchten Yamaha 397 oder 496. Der
ist, wie Du schon erkannt hast, besser.

Ich hab mal bei Thomann geschaut, aber die Geràte für PA haben
Funktionen, die ich nicht brauche, und bei den günstigen Geràten lese
ich in den Rezensionen schon mal was von hörbarem Rauschen.



Sowas macht man heute Digital. Z.B. Behriger Ultracurve 2496. Aber für
200€ bekommst Du den natürlich nicht.

Für Linux kriege ich alles, was das Herz begehrt. Für das JACK Audio
System (einer der verfügbaren Soundserver) gibt es alles, was das Herz
begehrt. Ich nutze den Kram ja beim Homerecording.



Ack. So löse ich es normalerweise auch. Selbst Digital Room Correction
packt jede alte 500 MHz Gurke.

Aber ein gutes
Audiointerface und ein Raspberry Pi zusammen sind ja auch schon bei 200
EUR und mehr, und ich muss noch basteln.



Wie bist Du denn drauf? Eine USB-Soundkarte in gut brauchbar kostet
vielleicht 30€ (UCA 202). Für dasselbe Geld bekommst Du ein Wolfson Pi
zum aufstecken mit 24/192. (Ab Model B+ nennt sich das Ding Cirrus Audio
Card.)

Alles nicht so einfach.



Halb so wild.


Marcel

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