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Klappferrit am Kabel. Wirken zwei Windungen doppelt?

18/10/2014 - 17:45 von Manuel Reimer | Report spam
Hallo,

um Rauschen und hochfrequente Störungen auf Datenkabeln zu vermeiden
werden gerne Klappferrite verwendet.

Was ich mich nun frage: Bringt doppelt auch doppelt so viel. Also statt
ein fertiges Datenkabel zu kaufen welches den angegossenen Ferrit hat
lieber Kabel ohne Ferrit und den Ferrit dann ein Stück größer und das
Kabel dann doppelt durch den Ferrit führen?

Danke im Voraus.

Gruß

Manuel
 

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#1 Joerg
18/10/2014 - 18:17 | Warnen spam
Manuel Reimer wrote:
Hallo,

um Rauschen und hochfrequente Störungen auf Datenkabeln zu vermeiden
werden gerne Klappferrite verwendet.

Was ich mich nun frage: Bringt doppelt auch doppelt so viel. Also statt
ein fertiges Datenkabel zu kaufen welches den angegossenen Ferrit hat
lieber Kabel ohne Ferrit und den Ferrit dann ein Stück größer und das
Kabel dann doppelt durch den Ferrit führen?

Danke im Voraus.




Manchmal bringt das etwas. Kommt darauf an, welche Stoerungen man
unterdruecken muss. Beispiel:

Ich hatte einmal ekliges Schaltnetzteilgeroedel um gut 100kHz
wegzuputzen. Da kann man die ueblichen Kerne aus 43er Material und
aehnlichem vergessen. Habe dann J-Material genommen, IIRC dreimal
durchgedreht (soviel wie reinpasste) -> alles wech.

Bei hoeherfrequentem kann der angegossene Kern besser sein, zumal der
keinen Luftspalt hat. Bei Klappkernen sind ungewollte Luftspalte fast
unvermeidlich.

Last but not least: Ohne Kabelschutz scheuert ein nachgeruesteter
Klappferrit auf dem Kabel. Bei Kabel, die oft bewegt werden, kann das
unguenstig sein.

Meist nehme ich uebrigens grosse Ringkerne, 2-4cm Innendurchmesser. Da
bekommt man ein Kabel mehrmals durch, selbst wenn der Stecker nicht
abnehmbar ist, und es gibt keinen Luftspalt.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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