Kleine, lokale Datenbank - JET oder SQL Server - .NET 2.0 - MDB /

25/01/2008 - 14:24 von Helmuth | Report spam
...eine kleine Glaubensfrage? :-)

Ich komme aus der VB6 Welt. Vorrangig mit kleinen Programmen zum verwalten
von Messwerten, Produktdaten usw... mit je nach Anwendung einer auf dem
lokalen Netz liegenden Microsoft-Access *.MDB Datei mit der uralten JET
Engine oder eben einer *.MDB Datei die im gleichen Verzeichnis wie die EXE
Datei liegt (wenn die Daten wirklich nur den lokalen PC was angehen).
Funktioniert seit Windows 2000 ohne zusàtzlichem treiber. Direkt aufmachen
und gut. (Der extremste fall bisher 600 MB an Daten pro MDB Datei -
funktioniert aber auch übers Netz noch einwandfrei)

Der Große Vorteil... es muss keine Serverapplikation laufen, ich muss keine
extra Software installieren oder einrichten. Ich verweise innerhalb meiner
EXE Datei auf die MDB Datei und hab alle Vorteile von SQL mit Automatischen
IDs und Referenzieller Integritàt über mehrere Tabellen. Ich kann zur not von
mehreren PC's aus auf die gleiche "Datenbank" zugreifen, ohne das es zu
größeren Konflikten kommt. (um mögliche Schwierigkeiten wie gleichzeitigen
Zugriff auf nen Datensatz kümmer ich mich selbst)

Für so lokale Geschichten und kleine Programme die ihre Daten in ner
Datenbank managen ne super Sache. Hab auch mit Access direkt n schönes
Frontend zum erstellen der Tabellen oder mal zum nachsehen wenn Daten nicht
zu stimmen scheinen. Feine Sache.

Nachteil (für mich): Falls die Netzwerkverbindung mal abbricht kann schonmal
die Access Datei beschàdigt sein und die Technologie ist schon ziemlich
veraltet.


Jetzt muss ich aus hier nicht nàher genannten Gründen auf das neue Visual
Studio 2005 (ab Màrz die Version 2008) umsteigen wo ich die Anwendungen wohl
vorerst für das .NET 2.0 Framework erstellen werde. (also auch für Windows
2000 PCs) - Die Chance auch gleich die Datenbank zu wechseln.

Ich wollt eigentlich weg von der seit Jahren nicht mehr weiterentwickelten
JET-DB Engine. Macht ja als Zukunftsorientierter Mensch keinen Sinn.

Die SQL Server Express Edition wirkt schon professioneller, auch das
erstellen direkt in der Visual Studio Oberflàche gefàllt mir sehr gut.

Aber wie mache ich das beim "ausliefern" auf den PC wo das spàter laufen soll?

SQL Server installieren... oder nen PC ins Netzwerk hàngen der rund um die
Uhr laufen muss?

Bisher: Anwendung in nem Installationspaket Hausintern per EMail verschickt,
oder direkt übers Netzwerk kopiert. FERTIG! Anwendung làuft... für ein
Backup wurde die MDB Datei einfach kopiert wenn die Software nicht làuft.
Alles recht einfach gehalten.

Für meine Aufgaben erscheint mir die SQL Server Lösung von Microsoft zu
wartungsunfreundlich. Wegen solchen Sachen meide ich ja auch Oracle für meine
Aufgaben. Gerade wenn ich mal die Software per EMail verschicke oder im
Intranet zum Download anbiete...

Jetzt die Frage. Was wàre jetzt für mich zu empfehlen?
Oder soll ich unter Visual Studio 2008 auch weiterhin die 10 Jahre alte
Access Datenbanktechnologie als Datenquelle verwenden?

Kennt jemand ne alternative?

Gibt es inzwischen nichts einfacheres, praktikableres mit ner schönen .NET
Integration?


Ich hoffe auf ne angeregte und produktive Diskussion! :-)

cu
Helmuth
 

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#1 Peter Fleischer
25/01/2008 - 15:15 | Warnen spam
"Helmuth" schrieb im Newsbeitrag
news:
...eine kleine Glaubensfrage? :-)

Ich komme aus der VB6 Welt. Vorrangig mit kleinen Programmen zum verwalten
von Messwerten, Produktdaten usw... mit je nach Anwendung einer auf dem
lokalen Netz liegenden Microsoft-Access *.MDB Datei mit der uralten JET
Engine oder eben einer *.MDB Datei die im gleichen Verzeichnis wie die EXE
Datei liegt (wenn die Daten wirklich nur den lokalen PC was angehen).
Funktioniert seit Windows 2000 ohne zusàtzlichem treiber.



Das stimmt nicht, MDAC und Jet in der richtigen Version müssen insatlliert
sein.

...
Aber wie mache ich das beim "ausliefern" auf den PC wo das spàter laufen
soll?



Ganau wie früher. Ansstelle der MDAC und der jet packst du jetzt den Verweis
auf eine SQL Server 2005 Installation in das Setup.

SQL Server installieren... oder nen PC ins Netzwerk hàngen der rund um die
Uhr laufen muss?



Mach es genau wie bei Access. Wenn da mehrere Anwedner auf eine Access-Datei
zugrifen, muss der PC, der die Funktion des Dateiservers hat, auch laufen.

Bisher: Anwendung in nem Installationspaket Hausintern per EMail
verschickt,
oder direkt übers Netzwerk kopiert. FERTIG! Anwendung làuft... für ein
Backup wurde die MDB Datei einfach kopiert wenn die Software nicht làuft.
Alles recht einfach gehalten.



Das geht mit .NET noch einfacher. Das Backup ist jedoch über eine Anweisung
an den SQL-Server auszuführen, wenn die Datei im attached Mode genutzt wird.

Für meine Aufgaben erscheint mir die SQL Server Lösung von Microsoft zu
wartungsunfreundlich.



Was ist da wartungsunfreundlich? Etwa das Fehlen von zerstörten Dateien bei
Netzausfall :-) ?

Wegen solchen Sachen meide ich ja auch Oracle für meine
Aufgaben. Gerade wenn ich mal die Software per EMail verschicke oder im
Intranet zum Download anbiete...



Genau so kannst du auch das Setup für eine .NET-Anwednung verschicken.

Jetzt die Frage. Was wàre jetzt für mich zu empfehlen?



Ohne Kenntnis der konkreten Aufgabenstellung, der Forderungen der Anwender,
einer Variantenbetrachtung usw. kann da bestimmt niemand etwas empfehle.

Oder soll ich unter Visual Studio 2008 auch weiterhin die 10 Jahre alte
Access Datenbanktechnologie als Datenquelle verwenden?



Da gibt es keine Probleme, außer dass eine solche Anwendung (mit der Jet)
nicht im 64-Bit-Modus arbeiten kann.

Kennt jemand ne alternative?

Gibt es inzwischen nichts einfacheres, praktikableres mit ner schönen .NET
Integration?



XML-Dateien im Ein-Nutzerbetrieb!

Ich hoffe auf ne angeregte und produktive Diskussion! :-)



Du erhöhst Deine Chance, dass Deine Frage überhaupt gelesen und qualifiziert
und schnell beantwortet wird, wenn Du Deinen Realnamen im Absender
einstellst (Vor- und Zuname).


Viele Gruesse

Peter

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