Knobeladventskalender

13/12/2008 - 22:17 von Rainer Willis | Report spam
Hallo,

ich hab mir gerad mal die Aufgaben im Knobel-Adventskalender

http://www.oldenbourg.de/osv/downlo...nack_8.pdf

angesehen. Da steht:

"Der Einsatz des Kalenders kann im 3. wie im 4. Schuljahr
sinnvoll sein. Er kann völlig unabhàngig vom mathematischen
Stoff des jeweiligen Jahrgangs eingesetzt werden."

Ok, die Aufgabe vom 1. Dezember kann man ziemlich einfach lösen:

"Der Nikolaus gab den Schülern einer Klasse das folgende Ràtsel auf:
In meinem Sack sind Nüsse. Wenn ich einem von euch die Hàlfte der Nüsse
und noch eine gebe, dem nàchsten vom Rest die Hàlfte und noch eine Nuss
gebe und dem dritten wieder die Hàlfte und 3 Nüsse gebe, ist der Sack leer.
Wie viele Nüsse habe ich?"

Für einen Neun- oder Zehnjàhrigen ist das m.E. aber schon eine harte Nuss.
Natürlich kann er die Lösung durch Probieren finden, aber auf
((x – x/2 –1)/2 –1)/2 –3 = 0 muss er erstmal kommen.

2. Dezember

"Die Freunde Tobias, Markus, Felix, Marion und Theresa stellen
ihre Schuhe am Nikolausabend vor die Türe. Sie stellen fest:
Tobias hat größere Füße als Markus, aber kleinere als Theresa. Die
größten Füße hat Felix. Marion hat kleinere Füße
als Tobias, aber nicht die kleinsten Schuhe von allen.
Schreibe die Namen der Kinder in der Reihenfolge ihrer
Fußgrößen auf. Beginne bei den kleinsten Füßen."

An dieser Aufgabe àrgern mich die Namen, die sich schlecht abkürzen
lassen: T, M, F, M und T? Früher hießen die Leute in Denksportaufgaben
schlicht Anton, Bert, Carl, Dora und Elly. Was soll denn das, wenn man
sich nebenher noch Namen merken soll?

Dann wird fein zwischen kleinen Füßen und kleinen Schuhen unterschieden?
Wieder: was soll das?

Und warum soll man mit den kleinsten Füßen anfangen?

Gruß, Rainer
 

Lesen sie die antworten

#1 Marc BlackJack Rintsch
14/12/2008 - 00:01 | Warnen spam
On Sat, 13 Dec 2008 22:17:19 +0100, Rainer Willis wrote:

"Der Einsatz des Kalenders kann im 3. wie im 4. Schuljahr sinnvoll sein.
Er kann völlig unabhàngig vom mathematischen Stoff des jeweiligen
Jahrgangs eingesetzt werden."

Ok, die Aufgabe vom 1. Dezember kann man ziemlich einfach lösen:

"Der Nikolaus gab den Schülern einer Klasse das folgende Ràtsel auf: In
meinem Sack sind Nüsse. Wenn ich einem von euch die Hàlfte der Nüsse und
noch eine gebe, dem nàchsten vom Rest die Hàlfte und noch eine Nuss gebe
und dem dritten wieder die Hàlfte und 3 Nüsse gebe, ist der Sack leer.
Wie viele Nüsse habe ich?"

Für einen Neun- oder Zehnjàhrigen ist das m.E. aber schon eine harte
Nuss. Natürlich kann er die Lösung durch Probieren finden, aber auf ((x
– x/2 –1)/2 –1)/2 –3 = 0 muss er erstmal kommen.



Auf die Lösung kann man auch ohne die Gleichung so auf einen Schlag
kommen. Ein pfiffiger Neun- oder Zehnjàhriger würde wahrscheinlich
einfach rückwàrts rechnen. Wenn der letzte die Hàlfte der Nüsse bekommt
und noch drei dazu und der Sack dann leer ist, waren es zu dem Zeitpunkt
offensichtlich noch 6 Nüsse. Und 6 ist dann die Hàlfte -1 von dem was
das zweite Kind bekommen hat. Das heisst davor waren es (6+1)*2 Nüsse
usw.

Ciao,
Marc 'BlackJack' Rintsch

Ähnliche fragen