Komprimierte Laufwerke tauschen/auslesen?

19/01/2010 - 11:38 von Sebastian Suchanek | Report spam
Hallo NG!

Derzeit plagt mich der Rechner (Pentium II, Win2k) eines Bekannten, der
anscheinend[1] bis über beide Ohren mit Viren und Trojanern[2] verseucht
ist und in Folge dessen praktisch *gar nichts* mehr funktioniert. Dem
Vernehmen nach nicht mal das Betreiben eines USB-Sticks...
Da sich der Besitzer inzwischen einen neu(er)en Laptop gekauft hat, ist
zumindest die Hardware prinzipiell entbehrlich. Allerdings sollten nach
Möglichkeit noch die Daten gerettet werden[3].
Die gute Nachricht ist, daß sich diese Daten auf einer separaten HDD
befinden. Die schlechte Nachricht ist, daß die darauf befindliche
Partition wohl komprimiert ist (bei FAT32-Formatierung).

Da ich mich mit der Microsoftschen Datentràgerkomprimierung nie
beschàftigt habe, wollte ich mal fragen, ob ich die Datenplatte trotz
Komprimierung einfach in ein USB-Gehàuse stopfen und am Laptop auslesen
kann, ober ob das eben nicht funktioniert.
Zusatzfrage: Kann (auch) ein aktuelles Linux mit der Komprimierung
umgehen? Ich würde nàmlich die ins USB-Gehàuse-Platte verpflanzte Platte
eigentlich lieber erstmal an meinen mit Linux gebooteten Laptop stecken
und von dort auslesen, da ich hier weniger Sorgen habe, daß das OS
völlig unmotiviert auf der Platte herumschreibt und damit evtl. Daten
zerstört, weil das USB-Gehàuse die HDD evtl. doch anders anspricht als
der Onboard-Controller des PCs (CHS vs. LBA o.à)


Tschüs,

Sebastian
____
Anmerkungen:
[1] Ferndiagnose
[2] Allen voran die Gelbe Pest[tm] ;-)
[3] Bitte nicht das Backup-Mantra auspacken. *Ich* kenne das. :-)
 

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#1 Michael Paul
19/01/2010 - 13:51 | Warnen spam
Hi,
On 19 Jan., 11:38, Sebastian Suchanek wrote:
[Daten retten bei verwurmtem Uraltrechner]
Die gute Nachricht ist, daß sich diese Daten auf einer separaten HDD
befinden. Die schlechte Nachricht ist, daß die darauf befindliche
Partition wohl komprimiert ist (bei FAT32-Formatierung).

Da ich mich mit der Microsoftschen Datentràgerkomprimierung nie
beschàftigt habe, wollte ich mal fragen, ob ich die Datenplatte trotz
Komprimierung einfach in ein USB-Gehàuse stopfen und am Laptop auslesen
kann, ober ob das eben nicht funktioniert.



Die Komprimierung sollte keinen Einfluß auf die Funktion an einem
externen Adapter haben, aber:
Ich hatte zwei uralte IBM-Platten (6 und 8 GiB), die weder am Promise-
Controller noch per USB-Adapter ansprechbar waren. An den IDE-
Anschlüssen, die direkt am Mainboard-Chipsatz hàngen war das kein
Problem.

Zusatzfrage: Kann (auch) ein aktuelles Linux mit der Komprimierung
umgehen?



Probiere es einfach aus und boote den alten Rechner mit einer Live-CD.
Knoppix könnte die vorhandene Hardware überfordern, ich würde daher
eher etwas Leichtgewichtiges wie Puppy oder so einsetzen.

Ich würde nàmlich die ins USB-Gehàuse-Platte verpflanzte Platte
eigentlich lieber erstmal an meinen mit Linux gebooteten Laptop stecken
und von dort auslesen, da ich hier weniger Sorgen habe, daß das OS
völlig unmotiviert auf der Platte herumschreibt und damit evtl. Daten
zerstört,



Deswegen lieber erst mit einer Live-CD an der Wurmkiste probieren.
Ohne den Umweg über USB.

Michael

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