Kondensatornetzteil für LED-Stern

14/12/2014 - 17:01 von Marcel Mueller | Report spam
Hallo,

ich habe einen Ikosaederstern, rot, transluzent. Da solle in jede Zacke
eine rote LED. Jetzt geht es um die Stromversorgung.

Die einfachste Lösung wàre ein Kondensatornetzteil. Also

+-+
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| | LED 20x
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+-+

R = 1k 1W
C = 220n X2

Das gibt bei den 20 LEDs (Kingbright L-793SRC-F) knapp 40V Brennspannung
mit ca. 18mA und rund 60% Duty-Cycle.

Klar, Nachteil ist, dass man es gescheit isolieren muss. Ist aber
machbar, zumal komplett im inneren des Sterns.

Die Frage ist jetzt eher, wie ist es mit dem Einschaltstrom. Je nachdem,
wie man den Kondensator erwischt, kann es ja ganz schöne Spitzen geben.
Der 1k-Widerstand hàlt da auch nicht viel ab. Die LEDs dürfen laut
Hersteller kurzzeitig 150mA Peak. Also entweder Widerstand verdoppeln
oder noch eine Begrenzung rein.

Eine 43V Z-Diode parallel zu den LEDs hat auf die Helligkeit noch keinen
signifikanten Einfluss, wird aber sicher weit vor den 150mA öffnen.

Alternative wàre ein kleiner Elko, z.B. 10µ/63V. Da würde auch das 100Hz
Flimmern etwas beruhigen, was aber nicht wirklich stört.

Den Widerstand mag ich eigentlich nicht größer machen. Der verbràt jetzt
schon 30% der Leistung.

Irgendwelche Kommentare? Mit Kondensatornetzteilen habe ich nicht so
Erfahrung.


Marcel
 

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#1 Michael S
14/12/2014 - 17:45 | Warnen spam
Am 14.12.2014 17:01, schrieb Marcel Mueller:
Alternative wàre ein kleiner Elko, z.B. 10µ/63V. Da würde auch das 100Hz
Flimmern etwas beruhigen, was aber nicht wirklich stört.



Der kann auch größer sein und fàngt auch sonst den ganzen Dreck aufm
Netz ab.
Zusammen mit dem Innenwiderstand des LED-Strangs kannst Du damit ja sehr
einfach den Einschaltstromstoß in Spice simulieren.

Den Serienwiderstand kannst Du dann auch wieder kleiner machen oder ihn
alternativ in Serie zum LED-Strang platzieren.


Michael

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