kontact/kaddressbook benötigt nepomukservices?

24/06/2010 - 17:03 von Joerg Fischer | Report spam
Hallo Welt,

Meine PIM-Verwaltung erledige ich seit Jahren mit kontact. Ich finde
das einfach funktionaler als evolution, z.B. so Kleinigkeiten, das im
Adressbuch hinterlegte Fotos in kopete auftauchen usw. Ansonsten
benutze ich aber den Gnome-Desktop.

Nach dem Update von Ubuntu 9.10 auf 10.04 tauchte hier plötzlich ein
Prozess "nepomukservices" auf, der es immerhin fertig brachte einen
Vierkernathlon mit 8 GB RAM in die Knie zu zwingen. Google erklàrt,
das habe was mit "Desktopsuche" und so zu tun. Brauch ich alles nicht.
Also: Deinstalliert.

Nur, jetzt geht kaddressbuch nicht mehr und meint es bràuchte diesen
komischen Kram. Wer ist denn auf die geniale Idee gekommen? Bisher
lagen meine Adressdaten in ~/.kde/share/apps/kabc/std.vcf in einer
schlichten Datei und da sollen sie auch bleiben. Ich will für eine
derart triviale Aufgabe bitte keine Datenbank und schon gar keine
"Desktopsuche".

Google verràt das ich nicht der Einzige mit dem Problem bin, aber
keine Lösung. Kann man das irgendwie auseinander fieseln? Oder
benötige ich eine neue PIM-Verwaltung? Wie gesagt, den Rest von KDE
benutze ich eh nicht. Weil, was definitiv nicht stattfindet ist, das
ich mir den Rechner weger einer simplen Adressverwaltung dermaßen
ausbremsen lasse. Das mag hier "am Großen" noch gehen, aber ich hàtte
auch noch ein deutlich ressorcenschwàcheres Notebook...

Tschau, Jörg

There are only 10 types of people in the world:
Those who understand binary, and those who don't...
 

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#1 Frank Steinmetzger
25/06/2010 - 02:38 | Warnen spam
Joerg Fischer wrote:

Nach dem Update von Ubuntu 9.10 auf 10.04 tauchte hier plötzlich ein
Prozess "nepomukservices" auf, der es immerhin fertig brachte einen
Vierkernathlon mit 8 GB RAM in die Knie zu zwingen. Google erklàrt,
das habe was mit "Desktopsuche" und so zu tun. Brauch ich alles nicht.
Also: Deinstalliert.



Nepomukservice ist an sich keine Desktopsuche, sondern ein Framework zur
Verwaltung von Metadaten. Über Module làßt sich das ganze erweitern:
- Akonadi für Mails und Kontakte (wenn es denn irgendwann mal làuft *g*)
- Metadaten aus Musik und Bildern
- Dateieigenschaften (Strigi)

Ich habe hier einen Core2 Duo mit 3GB, und das System wurde noch nicht in
die Knie gezwungen. Was bei mir immer gern große Last verursacht ist Strigi,
der Datei-Indexierer. Abhilfe: entweder genau auswàhlen, wo er suchen soll,
nicht im gesamten ~, oder eben ganz abschalten.

Nur, jetzt geht kaddressbuch nicht mehr und meint es bràuchte diesen
komischen Kram.



Also ich bekomme hier, wie viele andere auch, die Meldung, daß Akonadi nicht
funktioniert. Ich habe aber beobachtet, daß KAddressbook normal làuft, wenn
man es außerhalb von Kontact startet. Dann schließen und Kontact öffnen, und
es geht (zumindest war es gerade eben so, als ich das mal probiert habe).

Wer ist denn auf die geniale Idee gekommen? Bisher
lagen meine Adressdaten in ~/.kde/share/apps/kabc/std.vcf in einer
schlichten Datei und da sollen sie auch bleiben.



Du kannst es auch weiterhin so handhaben. Wie beschrieben mal KAbc als
Einzelanwendung starten und dann eine neue Ressource hinzufügen, für die Du
als Quelle eine Datei angibst.
Gruß | Greetings | Qapla'
Die Linke will mehr Rechte, die Rechte will weniger Linke.

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