Konzept Server

26/09/2007 - 21:44 von Frank Sauer | Report spam
Hallo *,

ich wuerde gerne einen Server aufsetzen, der folgendes leisten soll:


Zunaechstmal 3x Virtualisierung :
* Linux
- Fileserver (verschluesselte Daten)
- Webserver
- Printserver
- Fax/AB (Moden oder ISDN?)
- einige andere Dinge

* Linux
- Linux-Client mit X von einer Windows-Kiste

* Windows XP Pro SP2
- einige Serverdienste, die es so nicht fuer Linux gibt

Router/Firewall wird nicht benoetigt, dafuer sitzt ein IPCop auf einem
Minirechner noch zwischen dieser Kiste und dem Internet.


Clientstruktur:
* Ubuntu auf dem Server
* XP Pro Desktop
* XP Pro Notebook
* wechselnde andere Hardware, oft Win2k/WinXP


Als Hardware plane ich, ein Linux-Softwareraid auf ICH7 mit 3x SATA
einzusetzen, auf einem neuen, guenstigen Mainboard mit D930 besetzt
(also Unterstuetzung von VT, damit auch XP Virtualisiert laeuft). Kann
ich 2 GB fuer die drei Betriebssysteme als ausreichend betrachten?


Wie wuerdet Ihr das angehen?
Ich hatte gedacht:
- XEN zur Virtualisierung
- Eine HD fuer XEN und die Betriebssysteme
- Debian als Server mit Samba
- RAID5 mit dm-crypt fuer Daten
- Ubuntu als Client auf XEN

Ich bin in Linux noch nicht sehr bewandert, kenne jedoch Grundlagen
und weiss, wie/wo ich mehr Detailwissen finde. Fuer einen guten
Ueberblick fehlt mir aber noch die Einsicht. Freue mich ueber jeden
konstruktiven Kommentar.

Gruss
Frank
 

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#1 Martin Heimes
27/09/2007 - 00:47 | Warnen spam
Frank Sauer schrieb:

Als Hardware plane ich, ein Linux-Softwareraid auf ICH7 mit 3x SATA



I/O ist ohnehin ein Engpass bei Virtualisierungen, und dazu noch
Software-Raid? hmm...

(also Unterstuetzung von VT, damit auch XP Virtualisiert laeuft).



nicht mit XEN - aber XP laeuft virtualisiert auch ohne VT[1]

Ich hatte gedacht:
- XEN zur Virtualisierung



...lohnt sich IMHO nur mit einer ganzen Horde paravirtualisierter Pinguine.
Die I/Os des Windows Gastsystems muessen ohnehin von (QEmu IIRC)
Software emuliert werden, da hilft es wenig wenn die CPU in der Hardware
virtualisiert werden kann. MAW kannst Du fuer das Windows auch andere
Virtualisierer -ohne VT- benutzen, da tut sich performancemaessig wohl nix.

- Debian als Server mit Samba
- Ubuntu als Client auf XEN



wozu das, nur um es kompliziert zu machen?
ich wuerde X11 auf dem Debian Server installieren und gut ist.


[1]XP laeuft virtualisiert mit virtualbox ziemlich flott, bei mir auf
meiner Debian Desktop-Box mit nem alten 2GHz P4 Northwood (und 2GB RAM,
JFTR)
Martin

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