Kopie einer hdd 250 GB per dd scheitert nach 137 GB

10/11/2010 - 00:46 von Harald ARNOLD | Report spam
Hallo Gemeinde!

Ich habe bei einem Kunden ein Problem mit einer SuSE V11.0.

SuSE: Linux 2.6.25.20-0.7-default #1 SMP 2010-02-26 20:32:57 +0100
x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

HDD: root=/dev/disk/by-id/scsi-SATA_SAMSUNG_HD253GJS24JJ9CZ1XXXXX-part4
Zwillingskind

Die zweite Platte ist derzeit nicht angesteckt - daher
keine Infos verfügbar.

Ich starte über die DVD1 von SuSE V11.0 in den Rescue-Mode.
Anmerkung: dd if=/dev/sda of=/dev/null funktioniert 100% -
die Originalplatte ist OK.

Ich habe in einem neuen Rechner (Juni-2010) primàr
einen SATA-Controller (on board). Schlau, wie ich
mir dachte: man kaufe zweimal die gleiche HDD (SATA)
und, wenn alles funktioniert, macht man eine
Spiegelung auf eine zweite HDD - bei einem HDD-Ausfall
nicht schlecht - auch vor Blitzschutz, da abgedreht -
es ist eine Firewall, da àndert sich nicht wirklich viel.

Starte ich mit der SuSE V11.0 im Rescue-Mode, Befehl

- dd if=/dev/sda of=/dev/sdb
- echo $?

Zweite Konsole aufgemacht um den dd-Prozess "sprechend"
zu überwachen zu machen mittels (ps -ef | grep dd -->
<pid> des dd, kill -USR1 <pid>). OK, zeigt mir den
Fortschritt an.

Nach "(137 GB) 137.438.949.376 bytes" bekomme ich auf der
/dev/sdb ein Input/output error, $? = 1 :-(((

Das liegt ziemlich genau an der X /(1024)^3 Grenze.
==> 137.438.949.376 / 1024 = 134.217.724
==> 134.217.724 / 1024 = 131 071,996094 ~ 131.072
==> 131.072 / 1024 = 128

Daher hat die HDD nichts, sondern *ich* mache etwas falsch!

Fragen:

- Bios (das kümmert Linux aber wenig - speziell im Rescue Mode)
- Sata - am falschen Steckplatz ?
/v/l/boot.msg: sagt da eigentlich nicht sehr viel:
[BEGIN]
<6>ata3: SATA max UDMA/133 cmd 0xf0e0 ctl 0xf0d0 bmdma 0xf0a0 irq 19
<6>ata4: SATA max UDMA/133 cmd 0xf0c0 ctl 0xf0b0 bmdma 0xf0a8 irq 19
<6>ata3.00: ATA-8: SAMSUNG HD253GJ, 1AJ10001, max UDMA/133
<6>ata3.00: 488397168 sectors, multi 16: LBA48 NCQ (depth 0/32)
<6>ata3.00: configured for UDMA/133
<7>ata4.01: NODEV after polling detection
<6>ata4.00: ATAPI: TSSTcorp CDDVDW SH-S223L, SB02, max UDMA/100
<6>ata4.00: configured for UDMA/100
<5>scsi 2:0:0:0: Direct-Access ATA SAMSUNG HD253GJ 1AJ1 PQ: 0
ANSI: 5
<5>scsi 3:0:0:0: CD-ROM TSSTcorp CDDVDW SH-S223L SB02 PQ: 0
ANSI: 5
<6>BIOS EDD facility v0.16 2004-Jun-25, 6 devices found
<6>usbcore: registered new interface driver usbfs
<6>usbcore: registered new interface driver hub
<6>usbcore: registered new device driver usb
<5>sd 2:0:0:0: [sda] 488397168 512-byte hardware sectors (250059 MB)
<5>sd 2:0:0:0: [sda] Write Protect is off
<7>sd 2:0:0:0: [sda] Mode Sense: 00 3a 00 00
<5>sd 2:0:0:0: [sda] Write cache: enabled, read cache: enabled, doesn't
support DPO or FUA
<6>USB Universal Host Controller Interface driver v3.0
<5>sd 2:0:0:0: [sda] 488397168 512-byte hardware sectors (250059 MB)
<5>sd 2:0:0:0: [sda] Write Protect is off
<7>sd 2:0:0:0: [sda] Mode Sense: 00 3a 00 00
<5>sd 2:0:0:0: [sda] Write cache: enabled, read cache: enabled, doesn't
support DPO or FUA
<6> sda: sda1 sda2 sda3 sda4
[END]
- Sata - Brücken falsch ?

Einfach mit einer neueren SuSE V11.3 DVD starten ?

lg Harald

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Lesen sie die antworten

#1 David Haller
11/11/2010 - 03:19 | Warnen spam
Hallo,

Am Wed, 10 Nov 2010, Harald ARNOLD schrieb:
Ich starte über die DVD1 von SuSE V11.0 in den Rescue-Mode.
Anmerkung: dd if=/dev/sda of=/dev/null funktioniert 100% -
die Originalplatte ist OK.


[..]
Starte ich mit der SuSE V11.0 im Rescue-Mode, Befehl

- dd if=/dev/sda of=/dev/sdb
- echo $?


[..]
Nach "(137 GB) 137.438.949.376 bytes" bekomme ich auf der
/dev/sdb ein Input/output error, $? = 1 :-(((

Das liegt ziemlich genau an der X /(1024)^3 Grenze.



Die ist exakt bei 128*2^30 = 137.438.953.472, bzw. beim Sektor davor.

Daher hat die HDD nichts, sondern *ich* mache etwas falsch!

Fragen:

- Bios (das kümmert Linux aber wenig - speziell im Rescue Mode)



Wenn's auf "LBA" eingestellt ist (und selbst wenn's die Platten nur
mit 136G anzeigt, auch wenn's z.B. ne 500G Platte ist, hatte ich die
letzten Jahre so, BIOS von '99 ;), dann ist das korrekt, Linux
interessiert das BIOS nicht. Allerdings weiß ich nicht, was passiert,
wenn das BIOS auf CHS o.à. steht.

- Sata - am falschen Steckplatz ?



Kann ich mir nicht vorstellen.

/v/l/boot.msg: sagt da eigentlich nicht sehr viel:
[BEGIN]
<6>ata3: SATA max UDMA/133 cmd 0xf0e0 ctl 0xf0d0 bmdma 0xf0a0 irq 19
<6>ata4: SATA max UDMA/133 cmd 0xf0c0 ctl 0xf0b0 bmdma 0xf0a8 irq 19
<6>ata3.00: ATA-8: SAMSUNG HD253GJ, 1AJ10001, max UDMA/133
<6>ata3.00: 488397168 sectors, multi 16: LBA48 NCQ (depth 0/32)


^^^^^ auf's LBA48 kommt's an!
[END]



BTW: $ echo '488397168*2^9/2^30'|bc
232

Das sind GiB, bzw. 488397168*2^9 == 250059350016 B. Haut hin ;)

Der Fehler tritt aber bei /dev/sdb auf! Was sagt dmesg bzw. /v/l/m
dazu? Speziell zur Sektoranzahl (passt die?) und taucht LBA48 da auf?
Ohne LBA48 ist eben gerade bei 128 GiB Schluß.

*passende sig raussuch*

- Sata - Brücken falsch ?



Wenn dann ein Jumper an der Platte selber, aber AFAIK sind nur 32G
Jumper üblich. Sollte aber auf dem Etikett der Platte stehen, was der
Jumper macht. Wenn du kontrollieren kannst, guck ob ein Jumper gesetzt
ist ("senkrecht", bei : : : : also z.B. ein Jumper : : [:] : ), bei
Samsung, Seagate und WD ist AFAIK "alles offen" der Normalzustand.

Einfach mit einer neueren SuSE V11.3 DVD starten ?



Das wird wohl nicht helfen.

-dnh

PS: obSig: tscha, da hab ich mich wohl geirrt. Plöde 2TiB Grenze.
Naja, betrifft halt nicht wie der Controller mit der Platte
schnackt, da gilt das mit den 128 PiB, sondern wie die dann
partitioniert wird. *grmpfl*

Naja, zumindest war Maxtor "weitsichtig": mit einer 48bit-Adressierung
kann man 134217728 GB (128 Petabyte) ansprechen, das sollte eigentlich
fuer ein paar Jaehrchen reichen, oder? ;)) -- ich, hier (suse-linux)
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