Kopieren von (RAID-) Inhalten, was ist "effizienter"

21/09/2014 - 11:05 von Maxim Webster | Report spam
Moin,

es steht ein Hardware-Upgrade an. Dazu muß der Inhalt eines RAID1 (aus 2x2,5" 640GB Platten) in ein RAID5 aus 4x3,5" 4TB Platten). Datenmengen: ~550GB. Das RAID1 existiert, das RAID5 noch nicht. Beide RAIDs werden über Linux md Software RAID realisiert.

Folgende Szenarien hab ich mir ausgedacht:
* Kopieren von RAID1 auf das fertige RAID5 via 1GB/s Ethernet
* Transfer über externe USB3 Platte (2TB), wobei der Zielrechner nur USB 2.0 hat
* Einbau der RAID1 Platten in den neuen Rechner, dazu genau eine 3,5" Platte. Kopieren der RAID1 Daten auf die 3,5" Platte. Ausbau der 2,5" Platten und Einbau der anderen 3,5" Platten. Erstellen des RAID5 auf den 3 3,5" Platten. Kopieren der 4. 3,5" Platte auf das RAID5. Ausdehnen des RAID5 auf die 4. 3,5" Platte

Die letzte Variante beinhaltet die meisten Schritte, könnte aber aufgrund der durchgàngig internen Kopien (via SATA III) schneller sein. Und wàhrend des RAID5 Rebuilds um die 4. Platte ist das neue System ja schon nutzbar.

Was meint ihr?

Gruß

Maxim.
 

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#1 Helmut
21/09/2014 - 11:30 | Warnen spam
Hallo, Maxim,

Du meintest am 21.09.14:

es steht ein Hardware-Upgrade an. Dazu muß der Inhalt eines RAID1
(aus 2x2,5" 640GB Platten) in ein RAID5 aus 4x3,5" 4TB Platten).
Datenmengen: ~550GB. Das RAID1 existiert, das RAID5 noch nicht. Beide
RAIDs werden über Linux md Software RAID realisiert.

Folgende Szenarien hab ich mir ausgedacht:
* Kopieren von RAID1 auf das fertige RAID5 via 1GB/s Ethernet
* Transfer über externe USB3 Platte (2TB), wobei der Zielrechner nur
USB 2.0 hat * Einbau der RAID1 Platten in den neuen Rechner, dazu
genau eine 3,5" Platte. Kopieren der RAID1 Daten auf die 3,5" Platte.
Ausbau der 2,5" Platten und Einbau der anderen 3,5" Platten.
Erstellen des RAID5 auf den 3 3,5" Platten. Kopieren der 4. 3,5"
Platte auf das RAID5. Ausdehnen des RAID5 auf die 4. 3,5" Platte

Die letzte Variante beinhaltet die meisten Schritte, könnte aber
aufgrund der durchgàngig internen Kopien (via SATA III) schneller
sein. Und wàhrend des RAID5 Rebuilds um die 4. Platte ist das neue
System ja schon nutzbar.



Für die Abschàtzung des Zeitbedarfs dürften die RAID-Varianten eher
unwichtig sein.
Ich habe hier zuhause gerade wieder einige Terabyte übers Netz kopiert.
Quelle: Plattenstapel, am PCI-Adapter, per eSATA im Quellrechner
eingebunden.
Ziel: Plattenstapel, per USB 2 im Zielrechner eingebunden.
Netz: Gigabit-Netz, schafft laut "netio" so etwa 600 MBit/s.

Grobschàtzung bei dieser Konfiguration: ca. 100 GByte pro Stunde.
Transportiert wurden DVB-T-Mitschnitte, meistens grösser als 1 GByte/
Stück.

Zum Kopieren habe ich "rsync" benutzt, hat allerdings beim Kopieren auf
einen leeren Ziel-Plattenstapel keine grossen Vorteile. Erst beim zu
anderen Zeiten üblichen "Mirror"-Durchlauf spielt "rsync" seine Vorzüge
aus.

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

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