Kostenloser Hotspot für Cafe: Was soll ich empfehlen? (in Sachen Haftung...)

30/04/2008 - 16:35 von Andreas Keppler | Report spam
Hallo!

Ein Bekannter von mir möchte in seinem Café einen Wlan-Hotspot, der
kostenlos sein soll, einrichten.

Nun hat er natürlich in Sachen "Mitstörerhaftung" berechtigte Sorgen,
falls irgendein User da seinen Esel anwirft und saugt.

Ich weiß gerade leider auch keine astreine Lösung!

Auf der einen Seite freue ich mich selbst wenn ich irgendwo
(insbesondere in Cafes) offene Wlan-APs finde und ich mit meinem iPod
Touch Emails holen/senden kann, auf der anderen Seite wàre mir als
Cafébetreiber auch nicht ganz wohl.

Bei mir in der Stadt hat es allerdings etliche, die einfach ein
offenes Wlan haben, über das alles geht.

Was soll ich ihm nun empfehlen?

Die FON-Geschichte kenne ich, sehe da allerdings persönlich keinen
Sinn drin. Ich kenne die gesamten Fon-Modelle und habe mich
diesbezüglich erkundigt.

Unpraktisch finde ich dabei, daß sich ein gewöhnlicher Cafébesucher
nicht einfach aufs Wlan schalten kann ohne sich davor zu registrieren
(hàtte da auch keine Lust dazu und würde da davor noch eher draußen
300 m weiter laufen bis ich spàtestens das nàchste offene Wlan
finde...).

Praktisch ist, daß man weiß wer da surft

Allerdings können über FON nur die kostenlos surfen, die selbst
zuhause auch einen FON-AP betreiben. (was auch logisch ist, weil das
Fon-System sonst nicht aufgehen könnte).

Gut an der Fon-Geschichte finde ich, daß sie bald den öffentlichen
WLAN-Verkehr per VPN zum Fon-Server tunneln und die Gàste, die per Fon
surfen, nach außen hin mit der FON-Server-IP erscheinen :-)


Was nun machen?

Fàllt euch etwas ein wie man sich einigermassen absichern könnte?

Den AP verschlüsseln und den Gàsten die Passphrase geben bringt auch
nichts (Ich war gestern in einem Café, das das genau so macht!
Wahrscheinlich àndern die tàglich oder wöchentlich den WAP2-Key, damit
sich nicht die Nachbarschaft ihr DSL abmeldet und da mitsurft :-) )

Selbst wenn man die Mac-Adressen der surfenden Gàste kennt, ist einem
auch nicht geholfen, da sich diese per "smac" wunderbar fàlschen
lassen..

Aber vielleicht fàllt euch was ein!


Danke!


Gruß
Andreas
 

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#1 Bastian Lutz
30/04/2008 - 18:37 | Warnen spam
Hallo Andreas!

Andreas Keppler schrieb:
Ein Bekannter von mir möchte in seinem Café einen Wlan-Hotspot, der
kostenlos sein soll, einrichten.

Nun hat er natürlich in Sachen "Mitstörerhaftung" berechtigte Sorgen,
falls irgendein User da seinen Esel anwirft und saugt.

Ich weiß gerade leider auch keine astreine Lösung!



Ich hab da mal was gelesen:
http://www.heise.de/newsticker/WLAN...ung/88854/

Die Loesung hat fuer die Kunden auch den Vorteil, dass wenn sie
unverschluesselt Passwoerter uebertragen (ist insb. bei vielen
Webseiten, vielen E-Mail-Anbietern und vor allem vielen
Mailreader-Standard-Konfigurationen der Fall), dass trotz deaktivierter
WLAN-Verschluesselung (Vereinfacht die Konfiguration fuer den Kunden
etwas, aber Achtung, hier sollte man das Gaeste-Netz und das eigene per
Router trennen!) niemand in der Umgebung das Passwort mitlauschen kann -
wohl aber die Firma, die das zu Verfuegung stellt, was IMHO kein
Nachteil ist, da es dann sonst der ISP koennte.

Er kann dann ja den Leuten Gutscheine geben, wenn er will, dass sie
kostenlos surfen koennen (evtl. als "Gratisbeilage" zusammen mit dem
Kassenbeleg, sobald sie bezahlt haben). Oder er kennt Leute in der
Reichweite seines WLANs, mit denen er Geschaefte machen kann.

HTH

Bastian Lutz

Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.

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