Kritik an der Ausbildung - Leserbrief Elektronik automotive

05/04/2009 - 23:26 von Falk Willberg | Report spam
Mich würden mal die Meinungen der Mitleser an dem Leserbrief von Dr.
Gerd Hein in Elektronik[0] automotive 3/2009 interessieren.

Hein kritisiert dort den Ansatz, Störungen im Automobilbereich durch
fehlertolerante Komponenten zu begegnen.
"Leider wird das eigentliche Problem von Störungen nicht einmal erwàhnt:
Das Problem fehlender Bildung." ...
"Man lehrt Informatik, vergisst aber die Grundausbildung in Feldtheorie,
Elektrotechnik, Schaltungs- oder Nachrichtentechnik zunehmen." ...
"Mit symmetrischen Signalübertragung gelang es schon zu Beginn des
vergangenen Jahrhunderts, Telefongespràche ungestört analog um die Welt
zu übertragen." ...
"Aber mit der seriellen Schnittstelle war es Ende der 80er plötzlich
nicht einmal mehr möglich, auch nur zwanzig Geràte über zehn Meter
störungsfrei miteinander zu vernetzen." ...
"Was wir in Fahrzeugen sehen, ist - elektrisch gesehen - eine Katastrophe."
"Es fàngt mit dem Autoradio an. Dessen Gehàuse liegt auf Masse. Kommen
ein GPS, ein CD-Wechsler und ein Autotelefon dazu, haben schon vier
Geràte die Masse zusàtzlich am Gehàuse haben. Das nennt man Erdschleife."
...

Meine Anmerkung als Ungelernter^WAutodidakt dazu: Ich habe ein Geràt für
den Automobilbereich entwickelt. Es soll unter schwierigen Bedingungen
(Temperatur, Dreck, Stromversorgung, Erschütterung) funktonieren.

Angesichts der drei 1,5m langen Anschlußleitungen, Stromversorgung, IO
und Daten, die jeweils ein "GND" haben, wird mir ganz schwummerig

Falk
[0]Hat wer eine Ahnung, wie man kostenlos an diese Zeitschriften kommt?
Im Moment bringt mir die ein Freund mit, der als Heilpraktiker(!) tàtig
ist, und der die bis jetzt immer ins Altpapier geschmissen hat.
Ich finde die ganz interessant, aber der Preis für's Abo lohnt sich für
mich nicht. "Eigentlich bin ich ja Programmierer"(TM).
An Enfield Diesel seems to do an even better job than a Harley at
converting fuel into noise without much unwanted speed!
 

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#1 Joerg
05/04/2009 - 23:36 | Warnen spam
Falk Willberg wrote:
Mich würden mal die Meinungen der Mitleser an dem Leserbrief von Dr.
Gerd Hein in Elektronik[0] automotive 3/2009 interessieren.

Hein kritisiert dort den Ansatz, Störungen im Automobilbereich durch
fehlertolerante Komponenten zu begegnen.
"Leider wird das eigentliche Problem von Störungen nicht einmal erwàhnt:
Das Problem fehlender Bildung." ...
"Man lehrt Informatik, vergisst aber die Grundausbildung in Feldtheorie,
Elektrotechnik, Schaltungs- oder Nachrichtentechnik zunehmen." ...
"Mit symmetrischen Signalübertragung gelang es schon zu Beginn des
vergangenen Jahrhunderts, Telefongespràche ungestört analog um die Welt
zu übertragen." ...
"Aber mit der seriellen Schnittstelle war es Ende der 80er plötzlich
nicht einmal mehr möglich, auch nur zwanzig Geràte über zehn Meter
störungsfrei miteinander zu vernetzen." ...




Komisch, das hatte ich immer hinbekommen ...

RS485 gibt's auch schon laenger.


"Was wir in Fahrzeugen sehen, ist - elektrisch gesehen - eine Katastrophe."
"Es fàngt mit dem Autoradio an. Dessen Gehàuse liegt auf Masse. Kommen
ein GPS, ein CD-Wechsler und ein Autotelefon dazu, haben schon vier
Geràte die Masse zusàtzlich am Gehàuse haben. Das nennt man Erdschleife."
...

Meine Anmerkung als Ungelernter^WAutodidakt dazu: Ich habe ein Geràt für
den Automobilbereich entwickelt. Es soll unter schwierigen Bedingungen
(Temperatur, Dreck, Stromversorgung, Erschütterung) funktonieren.

Angesichts der drei 1,5m langen Anschlußleitungen, Stromversorgung, IO
und Daten, die jeweils ein "GND" haben, wird mir ganz schwummerig




Ich frage mich, ob Dr.Hein schonmal was vom CAN Bus gehoert hat. Aber in
anderen Bereichen haette er recht, Elektronik in Autos ist nicht immer
die solideste. Mein Motto: Je weniger drin ist, desto besser. Dito fuer
Haushaltsgeraete.

[...]

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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