Kritikpunkte am SUSE 11 - Installations-Setup

02/07/2008 - 12:10 von Uwe Premer | Report spam
Vorab: dies soll kein Gemeckere oder Geheule sein und auch kein
SUSE-Bashing, sondern rein konstuktive Kritik.

Installiert man openSUSE 11.0 auf einem Laptop und die Pakete worden
erfolgreich in / kopiert, kommt man irgendwann auf den Punkt "Netzwerk
bzw. DSL-Zugang testen".
Und hierbei will das Setup partout und ausschließlich die Netzwerkkarte
nehmen, auch, wenn man diese garnicht konfiguriert hat und lieber per
WLAN ins Netz will.
Auch ein Deaktivieren der Netzwerkkarte bzw. ein Einrichten mit
"Niemals" die Karte verwenden, bringt nichts.
Es geht also beim Setup überhaupt nicht, die WLAN für den Netzwerktest
und das Laden von Updates zu nehmen.

Des weiteren muss ich überhaupt das Handling beim WLAN-Zugang
kritisieren.
Zwar funktioniert letztendlich der KNetworkManager, aber es ist
schlecht dokumentiert, wie man ihn dazu bringt, sich nach dem Booten
automagisch mit seinem WLAN zu verbinden.
Die Lösung ist wie folgt: man sollte zunàchst nachschauen, ob die
WLAN-Firmware überhaupt geladen wurde.
Dann richtet man den KNetworkManager komplett mit Verschlüsselung, SSID
usw. ein und versucht eine Verbindung, die erstmal fehlschlàgt.
Wichtig ist nun, dass man per Icon des KNetworkManager die
WLAN-Schnittstelle einmal deaktiviert und dann wieder aktiviert.
Nun erst steht nàmlich ein neuer Menüpunkt zur Verfügung:
Verbinden mit *anderem* Netz. Dort ist dann aber sein eigenes Netz
eingetragen, und das muss man anklicken.
Dann erst verbindet sich der KNetworkManager auch nach dem Neu-Booten
automagisch mit seinem WLAN.
Ich finde, auch das ist schlecht dokumentiert.
Zwar hat man unter <http://de.opensuse.org/KNetworkManager> Jenen schön
beschrieben, aber obiges Vorgehen zu minimal herausgestellt.

Weiterer Kritikpunkt ist das Handling mit IPv6.
Wenn man es wàhrend der Installation deaktiviert, werden trotzdem
IPv6-Eintràge in die /etc/hosts-Datei geschrieben, die man dann wieder
manuell auskommentieren muss.
Und ich finde, wenn man schon in diese Distribution den Firefox
intergriert, sollte wenigstens auch hier IPv6 durch das
Installations-Setup in der prefs.js gleich mit deaktiviert werden.
Auch hier muss man manuell mittels "about:config" -> Suche nach "IPv6"
bei der entsprechenden Pref durch Doppelklick den Eintrag auf True
setzen (network.dns.disableIPv6).

Insofern sollte Novell/OpenSUSE nicht nur die Distribution selber
weiterentwickeln, sondern auch das Setup weiter verbessern/korrigieren.

Ausserdem bleibe ich dabei, dass bei der Partitionierung im Setup der
Punkt "inodes" nicht erst bei den Release-Notes angesprochen werden
sollte, sondern ein dickes fettes Ausrufezeichen beim entsprechenden
Menüpunkt eingearbeitet werden soll mit Link, in dem dann drinsteht,
dass inodes%6 jetzt standardmàssig verwendet wird und für bestimmte
Windows-Tools 128 genommen werden sollte.

Uwe, der aber ansonsten zufrieden mit der 11.0 ist
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#1 Francis Debord
02/07/2008 - 12:52 | Warnen spam
Am Wed, 02 Jul 2008 12:10:13 +0200 schrieb Uwe Premer:

Vorab: dies soll kein Gemeckere oder Geheule sein und auch kein
SUSE-Bashing, sondern rein konstuktive Kritik.

Insofern sollte Novell/OpenSUSE nicht nur die Distribution selber
weiterentwickeln, sondern auch das Setup weiter verbessern/korrigieren.

Uwe, der aber ansonsten zufrieden mit der 11.0 ist



Ich hab das alles gar nicht gelesen!

Die Überschrift sagt schon alles!

MfG Francis

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