"Kuriosität" am APL

18/07/2015 - 15:18 von Manuel Reimer | Report spam
Hallo,

es geht um einen neu einzurichtenden DSL-Anschluss eines Bekannten.

Wie üblich habe ich mit der Telekom-Technik abgestimmt, dass ich die
Installation im Voraus ausführe.

Aussage der Technik: Es wird an Anschluss 2 geschaltet. Auf Anschluss 1
làuft auch bereits ein DSL-Vertrag, der bestehen bleibt.

Also das Kabel gelegt und den APL geöffnet und was sehe ich da: Von
Anschluss 2 (auf dem laut Technik der neue Anschluss geschaltet wird)
hat mein "Vorgànger" (mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch die Post!)
ein Stück Doppelader auf Anschluss 3 gebrückt.

Es geht also von der "zweiten Nummer" auf dem roten Sternvierer eine
Brücke auf die "erste Nummer" des grünen Sternvierers.

Ich habe mal das Multimeter rausgenommen und über dieser Brücke
gemessen. Ich messe 100 Volt. Ist also nicht "tot" sondern durchaus
irgendwo angeschlossen.

Was könnte das sein? Es hat wohl, gerade zu Post-Zeiten, durchaus Fàlle
gegeben, dass Anschlüsse über APLs eines anderen Hauses gelaufen sind.
Aber so ein Konstrukt wie hier scheint mir recht sinnlos zu sein. Die
Brücke hàtte die Post ja auch im Kabelverzweiger setzen können...

Auf jedem Fall lasse ich da jetzt jemanden von der Telekom ankommen. Die
haben die Brücke scheinbar selber nicht in ihrem System vermerkt. Sonst
hàtte die Technik mir ja nicht Anschluss 2 für den neuen Anschluss genannt.

Gruß

Manuel
 

Lesen sie die antworten

#1 horst-d.winzler
18/07/2015 - 15:43 | Warnen spam
Am 18.07.2015 um 15:18 schrieb Manuel Reimer:
Hallo,

es geht um einen neu einzurichtenden DSL-Anschluss eines Bekannten.

Wie üblich habe ich mit der Telekom-Technik abgestimmt, dass ich die
Installation im Voraus ausführe.

Aussage der Technik: Es wird an Anschluss 2 geschaltet. Auf Anschluss 1
làuft auch bereits ein DSL-Vertrag, der bestehen bleibt.

Also das Kabel gelegt und den APL geöffnet und was sehe ich da: Von
Anschluss 2 (auf dem laut Technik der neue Anschluss geschaltet wird)
hat mein "Vorgànger" (mit sehr großer Wahrscheinlichkeit noch die Post!)
ein Stück Doppelader auf Anschluss 3 gebrückt.



Da wurde ein Anschluß in einem anderen Haus über einen sog. Ausgleich
geschaltet. Durchaus übliches Verfahren. Sollte wg. DSL nicht mehr
durchgeführt werden da zu hohe Dàmpfung.

Es geht also von der "zweiten Nummer" auf dem roten Sternvierer eine
Brücke auf die "erste Nummer" des grünen Sternvierers.

Ich habe mal das Multimeter rausgenommen und über dieser Brücke
gemessen. Ich messe 100 Volt. Ist also nicht "tot" sondern durchaus
irgendwo angeschlossen.



Genau sind das 94V. Die DA liegt auf einem ISDN Port. Die Spannung sagt
nichts darüber aus, ob dieser Port noch aktiv ist. Wenn du es genau
wissen willst, unterbrich den Ausgleich und schalte einen NTBA darauf.
Daran dann einen ISDN App. oder analog über zB Anlage.


Auf jedem Fall lasse ich da jetzt jemanden von der Telekom ankommen. Die
haben die Brücke scheinbar selber nicht in ihrem System vermerkt. Sonst
hàtte die Technik mir ja nicht Anschluss 2 für den neuen Anschluss genannt.




Unterbrich den Ausgleich und schalte deinen DSL (wenn möglich über
Telefondose > TAE) darauf. Mach dir also desterwegen keinen Kopf. Sollte
der ISDN Anschluß tatsàchlich noch aktiv sein, ist es für die Telekom
sogar günstig, denn dann stimmte ihre Datenbank nicht und sie können
einen Fehler bereinigen.

mfg hdw

Ähnliche fragen