[Kursentwurf] Was Sie schon immer über digitale SW-Fotografie ...

28/10/2014 - 00:40 von Johannes Leckebusch | Report spam
... wissen wollten, aber sich nicht zu fragen trauten.

http://www.johannes-leckebusch.de/F...ipulation/

Hier ist jetzt eine erste Fassung meiner Arbeiten zu dem Thema "Wie
setzt man Digitalfotos in SW-Bilder um" beziehungsweise: "Wie kann man
die Wiedergabe einzelner Farben/Tonwerte beeinflussen".

Tonwertwiedergabe ist ein weites Feld, hier geht es in erster Linie um
die Verànderung von Farbtönen - als Farben ebenso wie als Grautöne.

Das Thema ist in Photoshop Creative Suite 6 (kurz PS/CS6) komplexer als
ich dachte ... wenn man erst einmal mit systematischen Experimenten anfàngt.

Ich finde durchaus, dass man bei der Ausarbeitung (sic!) von Fotos
seiner Intuition und Neigung bzw. seinem Geschmack folgen sollte. Ich
habe aber im Laufe der Jahre immer wieder gemerkt, dass ich besonders
bei Adobes Photoshop erst durch systematische Experimente verstanden
habe, was zum Henker das Teil bei bestimmten Reglerverstellungen
eigentlich macht oder was sich die Schöpfer vermutlich dabei gedacht
haben. In PS bzw. ACR steckt offenbar auch viel Mathematik ... und im
Laufe der Versionen haben sich die Konzepte manchmal grundsàtzlich geàndert.

Ich weiß daher auch nicht, wie weit man die gezeigten Techniken mit
anderer Software nachvollziehen kann.

Eines ist jedenfalls klar: Farbbearbeitung ist mehr als das Einstellen
von drei Kanàlen (RGB) oder auch nur von Gradationskurven pro Kanal usw.
Offenbar verwendet ACR mathematische Verfahren, um "Farbbereiche" aus
den Überschneidungen der drei additiven "Grundfarben" Rot, Grün und Blau
(RGB) herauszurechnen und diese gezielt zu veràndern und dabei
"Nachbarfarben" möglichst wenig zu beeinflussen. Und es benutzt dazu
acht "Farbkanàle" oder Bereiche, die in der deutschen Version mit

Rottöne, Orangetöne, Gelbtöne, Grüntöne, Aquamarintöne, Blautöne,
Lilatöne und Magentatöne

bezeichnet werden - was mir nur bedingt geglückt erscheint, aber man
sehe sich die einstweiligen Beispiele an. Dort sieht man, welche Wirkung
die einzelnen Einsteller auf einen konventionellen Farbkreis und
Farbverlàufe haben.

Die "Galerie" bedarf sicher noch einiger Überarbeitung, auch einige
Screendumps sind noch nicht astrein, wer Fehler findet oder Anregungen
hat, möge mir diese bitte zukommen lassen, ich setze mich gerne damit
auseinander.

Bearbeiten "als Raw" ... von fertigen RGB-Dateien

Ach ja, und noch ein Hinweis: Normalerweise sind die gezeigten
Einsteller in ACR nur zugànglich, wenn man eine Raw-Datei bearbeitet. In
der verwendeten Version làsst es Photoshop aber auch zu, bestimmte
Bildformate (u. a. TIFF-RGB, JPEG, PNG ...) "als Raw" zu öffnen und
damit in den ACR-Dialog zu starten. Nicht alle Einstellparameter sind
dann identisch mit denen bei der Raw-Entwicklung, bei der Registerseite
HSL/Graustufen sind sie aber wohl ziemlich identisch. Man kann auch
"Snapshots" von Einstellungen speichern, die Profile aber leider nicht
mit echten Raw-Dateien tauschen.

Wie viel sich von dem gezeigten in LR nachvollziehen làsst, habe ich
noch nicht nachprüfen können.

Mit freundlichen Grüßen: Johannes Leckebusch (AR1)

http://johannes-leckebusch.de/
 

Lesen sie die antworten

#1 KE
28/10/2014 - 12:34 | Warnen spam
Am Dienstag, 28. Oktober 2014 00:40:34 UTC+1 schrieb Johannes Leckebusch:

Ich weiß daher auch nicht, wie weit man die gezeigten Techniken mit
anderer Software nachvollziehen kann.



Auch interessant:
http://bthedigitalmonochromeforum.runboard.com/

Klaus

Ähnliche fragen