Kurze dumme frage zu eV

03/10/2007 - 22:42 von Kurt Bindl | Report spam
Kann ich das so ansehen?
eV Elektronenvolt

Es ist ein Spannungsunterschied in einer Strecke vorhanden
(ein Feld worin zwei Punkte einen Spannungsunterschied haben)

Beispiel:
in einer Vacuum-Röhre ist zwischen Kathode und Anode eine Spannung von 10 KV
angelegt (+ an Anode)

Kathode und Anode sind die beiden Punkte im Spannungsfeld.
Zwichen Ihnen sind 10KV

Wenn nun ein Elektron, welches an der Kathode freigesetzt wurde,
diese Strecke in diesem Spannungsfeld überwindet hat es eine
Geschwindigkeit die dieser Spannung entspricht.

Es hat nun 10000 eV
Somit hat es eine Beschleunigung erfahren die 10KeV entspricht.
Somit hat es eine Geschwindigkeit die dieser Beschleunigung entspricht.
Die erreichte Geschwindigkeit (v) hàngt von der Masse des Elektrons und den
eV ab.
Wenn eine erneute Beschleunigung stattfindet dann reicht es aus
die eV anzugeben/zusammenzuzàhlen um die Geschwindigkeit zu kennen.

Kann man das so stehen lassen?


Kurt
 

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#1 roland franzius
03/10/2007 - 23:03 | Warnen spam
Kurt Bindl wrote:
Kann ich das so ansehen?
eV Elektronenvolt

Es ist ein Spannungsunterschied in einer Strecke vorhanden
(ein Feld worin zwei Punkte einen Spannungsunterschied haben)

Beispiel:
in einer Vacuum-Röhre ist zwischen Kathode und Anode eine Spannung von 10 KV
angelegt (+ an Anode)

Kathode und Anode sind die beiden Punkte im Spannungsfeld.
Zwichen Ihnen sind 10KV

Wenn nun ein Elektron, welches an der Kathode freigesetzt wurde,
diese Strecke in diesem Spannungsfeld überwindet hat es eine
Geschwindigkeit die dieser Spannung entspricht.



Das Quadrat der Geschwindigkeit ist proportional zur Potentialdifferenz

1/2 m v^2 = q U

v= sqrt( 2 q U/m)

Es hat nun 10000 eV



Das kommt ganz auf den Beobachter an. Gilt nur im System, in dem das
Geràt anfangs ruhte.

Somit hat es eine Beschleunigung erfahren die 10KeV entspricht.



Nein, die Beschleunigung ist proporional zur elektrischen Feldstàrke. Du
meinst die zeitsummierte Beschleunigung, das ist die Endgeschwindigkeit.

Somit hat es eine Geschwindigkeit die dieser Beschleunigung entspricht.



so.

Die erreichte Geschwindigkeit (v) hàngt von der Masse des Elektrons und den
eV ab.
Wenn eine erneute Beschleunigung stattfindet dann reicht es aus
die eV anzugeben/zusammenzuzàhlen um die Geschwindigkeit zu kennen.

Kann man das so stehen lassen?



Nein, denn die Addition gilt nur, wenn alle Potentialdifferenzen im
selben Bezugssystem gerechnet werden, aber die variablel laufende
Eigenzeit verwendet wird.

Die Addition für die Geschwindigkeiten funktioniert eh so nicht, weil
die kinetische Energie wie
qU=mc^2/(1-v^2/c^2)^(1/2) - mc^2
steigt, was nur für v/c->0 wie qU=m v^2/2 aussieht.

Der Grund ist, dass das schon bewegte Elektron auf denselben
Spannungsgradienten zwar mit derselben Beschleunigung, aber bezüglich
seiner langsamer laufenden Eigenzeit tau mit der Eigenzeitbeschleunigung
dv/dtau

b=dv/dtau = dv/dt dt/dtau

reagiert. Die Beschleunigung dv/dt in fester Zeit dt ist kleiner als in
Ruhe, weil der Zeitdilationsfaktor dt/dtau >1 ist.

Hoffe genügend Verwirrung gestiftet zu haben.


Roland Franzius

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