Ladegeraet 24 V Bleiakku

26/05/2009 - 15:37 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin,

mir fehlt einfach eine "zündende" Idee.

Aufgabe: Ladegeràt für Bleiakkus 24 V, Traktionsbatterien geringer
Kapazitàt (ca. 10-20 Ah). Vorhanden: Billiges einstellbares
Schaltnetzteil, kann auf annàhernd 30 V Ausgangsspannung eingestellt
werden und ist strombegrenzt auf ca. 5 A und kurzschlußfest. Bei
Ladebeginn soll das erst einmal "quasi im Kurzschluß" in den Akku
einspeisen, was es kann, gegen Ladeende steigt die Akkuspannung dann
langsam auf gut 29 V an, und dann soll automatisch auf
Ladeerhaltungsspannung von ca. 27,7 V umgeschaltet werden.

Und natürlich soll das Ganze möglichst "nichts" kosten.

Was ich so im Kopf hàtte, wàre Ladeerhaltungsspannung über einen
Spannungsteiler. Das Netzteil wird auf eine Spannung von 29,2 V
eingestellt, daran ein Spannungsteiler 31,6 und 584 Ohm, der ungefàhr
1,5 W verheizt. Zu Ladebeginn wird der 31,6-Ohm-Widerstand von einem
Relaiskontakt kurzgeschlossen und der Akku liegt an voller Spannung,
wenn er dann die Ladeschlußspannung erreicht hat, fàllt das Relais ab,
und es liegt nur noch Ladeerhaltungsspannung an. (Ich hoffe, daß das
auch ohne Schaltplan verstàndlich ist.) Nett wàren auch noch
Kontrollàmpchen, insbesondere für "Akku voll".

Hauptproblem wàre wohl, die Hysterese für die Umschaltung vernünftig
hinzukriegen. Aber vielleicht denken ich zu kompliziert, und es gibt
dafür eine Standardlösung oder etwas spottbilliges Integriertes.

Die noch einfachere Lösung wàre wahrscheinlich, das Ding auf 29,2 V
einzustellen und einen Widerstand 0,3 Ohm / 10 W in Reihe zu schalten,
dann zieht der Akku bei 28,8 V eben noch 1,3 A.

Heureka, ich hab's: Die Lösung mit dem Spannungsteiler, aber statt des
584-Ohm-Widerstands einen NTC mit Vorwiderstand: Solange die
Akku-Spannung niedrig ist, bleibt der kalt und hochohmig, die Spannung
daran geht auf die Basis eines Transistors, der ein Relais ansteuert,
und sobald die Batteriespannung hoch genug ist, wird der NTC warm, die
Spannung bricht zusammen, das Relais fàllt ab, und es liegt
Ladeerhaltungsspannung an.

Weiß jemand was Besseres?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Joerg
26/05/2009 - 17:37 | Warnen spam
Ralf . K u s m i e r z wrote:
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Moin,

mir fehlt einfach eine "zündende" Idee.

Aufgabe: Ladegeràt für Bleiakkus 24 V, Traktionsbatterien geringer
Kapazitàt (ca. 10-20 Ah). Vorhanden: Billiges einstellbares
Schaltnetzteil, kann auf annàhernd 30 V Ausgangsspannung eingestellt
werden und ist strombegrenzt auf ca. 5 A und kurzschlußfest. Bei
Ladebeginn soll das erst einmal "quasi im Kurzschluß" in den Akku
einspeisen, was es kann, gegen Ladeende steigt die Akkuspannung dann
langsam auf gut 29 V an, und dann soll automatisch auf
Ladeerhaltungsspannung von ca. 27,7 V umgeschaltet werden.

Und natürlich soll das Ganze möglichst "nichts" kosten.

Was ich so im Kopf hàtte, wàre Ladeerhaltungsspannung über einen
Spannungsteiler. Das Netzteil wird auf eine Spannung von 29,2 V
eingestellt, daran ein Spannungsteiler 31,6 und 584 Ohm, der ungefàhr
1,5 W verheizt. Zu Ladebeginn wird der 31,6-Ohm-Widerstand von einem
Relaiskontakt kurzgeschlossen und der Akku liegt an voller Spannung,
wenn er dann die Ladeschlußspannung erreicht hat, fàllt das Relais ab,
und es liegt nur noch Ladeerhaltungsspannung an. (Ich hoffe, daß das
auch ohne Schaltplan verstàndlich ist.) Nett wàren auch noch
Kontrollàmpchen, insbesondere für "Akku voll".

Hauptproblem wàre wohl, die Hysterese für die Umschaltung vernünftig
hinzukriegen. Aber vielleicht denken ich zu kompliziert, und es gibt
dafür eine Standardlösung oder etwas spottbilliges Integriertes.

Die noch einfachere Lösung wàre wahrscheinlich, das Ding auf 29,2 V
einzustellen und einen Widerstand 0,3 Ohm / 10 W in Reihe zu schalten,
dann zieht der Akku bei 28,8 V eben noch 1,3 A.

Heureka, ich hab's: Die Lösung mit dem Spannungsteiler, aber statt des
584-Ohm-Widerstands einen NTC mit Vorwiderstand: Solange die
Akku-Spannung niedrig ist, bleibt der kalt und hochohmig, die Spannung
daran geht auf die Basis eines Transistors, der ein Relais ansteuert,
und sobald die Batteriespannung hoch genug ist, wird der NTC warm, die
Spannung bricht zusammen, das Relais fàllt ab, und es liegt
Ladeerhaltungsspannung an.

Weiß jemand was Besseres?




Warum nicht einen Komparator mit genug Hysterese, der den
Spannungsteiler unten etwas "anlupft" sobald 29.2V erreicht ist und das
Netzteil damit auf 27.7V herunterschaltet?

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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